
Rengkok ruft erneut – und diesmal ist das Sterben eine Vertragsverletzung. Reikon Games hat heute offiziell RUINER 2 angekündigt. Der Nachfolger des Kult-Shooters entwickelt das Franchise zu einem gnadenlosen Cyberpunk-Action-RPG weiter und führt mit dem „Shell-System“ eine Mechanik ein, die das Genre aufmischen soll.
In der dystopischen Metropole Rengkok kontrollieren Konzerne nicht mehr nur das Leben, sie besitzen das Urheberrecht am Tod ihrer Bürger. In diesem System ist Flucht keine Option, man muss sie sich mit Gewalt nehmen. Während der Vorgänger ein gradliniger Top-Down-Shooter war, taucht RUINER 2 tief in die Welt der Action-RPGs ein, ohne dabei die gewohnte Brutalität zu verlieren.
Das Shell-System: Flexibilität statt Klassenzwang
Die größte Neuerung ist das innovative „Shell-System“. Anstatt sich zu Beginn auf eine Klasse festzulegen, schalten Spieler durch das Besiegen von Bossen sogenannte Shells (Hüllen) frei – einzigartige Charaktere mit eigenen Fähigkeiten.
- Ein-Personen-Armee: Im Einzelspielermodus befehligt man bis zu drei Shells gleichzeitig und kann in Echtzeit zwischen ihnen wechseln.
- Synergien: Fähigkeiten können über verschiedene Shells hinweg verkettet werden, um verheerende Kombos zu erzeugen. Der richtige Wechsel im richtigen Moment entscheidet über Sieg oder Niederlage.
- Koop-Modus: Bis zu drei Spieler können gemeinsam in die Schlacht ziehen, wobei jeder seine eigene Shell und individuelle Synergien in den Kampf einbringt.
Entwickelt von Fans für Fans
Game Director Marek Roefler betont, dass das Team selbst große ARPG-Fans sind, aber den Frust kennen, hunderte Stunden an einen einzigen Charakter gebunden zu sein. Mit RUINER 2 wollen sie ein Spiel für „Theory-Crafter“ schaffen, die gerne experimentieren und ihre Builds im laufenden Gefecht anpassen.
Was wir bisher wissen
- Genre: Cyberpunk Action-RPG.
- Schauplatz: Die erweiterten Beton-Jagdgründe von Rengkok.
- Plattform: Derzeit für PC in Entwicklung (Wishlist auf Steam möglich).
- Studio: Reikon Games (bekannt für RUINER und METAL EDEN).
In einer Welt, in der Konzerne das Sterben verbieten, um die Produktivität aufrechtzuerhalten, ist totale Zerstörung der einzige Weg in die Freiheit.
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