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Moon Studios in der Krise: „No Rest for the Wicked“ könnte das letzte Spiel sein

Update 12.05.2025: Thomas Mahler relativiert seine Aussagen zur Studioschließung

Seit der Veröffentlichung von No Rest for the Wicked wurde viel über die Zukunft von Moon Studios spekuliert. Vor allem die Aussagen von Studio-CEO Thomas Mahler über finanzielle Probleme führten zu Besorgnis in der Community. Nun hat sich Mahler auf X erneut zu Wort gemeldet – und sorgt für Klarstellung.

In seinem aktuellen Statement betont Mahler, dass Moon Studios nicht in unmittelbarer finanzieller Gefahr sei. Seine Discord-Posts seien von der Presse aufgegriffen und überdramatisiert worden. Er ließ seinen ursprünglichen Kommentar bewusst stehen, um sich gegen unfaire Review-Bombing-Praktiken zu wehren, die seiner Meinung nach das Spiel in ein falsches Licht rücken.

Zusätzlich sprach Mahler über die Kontroversen, die ihn seit Jahren auf Social Media begleiten. Dabei äußerte er sich auch kritisch zu politischen Debatten in der Gaming-Welt und verteidigte seine Entscheidung, sich als Videospielentwickler aus solchen Diskussionen herauszuhalten.

Mahler verteidigt die Bitte um positive Reviews

Mahler steht weiterhin zu seinem Appell, dass Spieler, die No Rest for the Wicked mögen, auch positive Bewertungen hinterlassen sollten. Er hebt hervor, dass negative Rezensionen auf Steam oft nicht einmal mit dem Spiel selbst zu tun haben, aber dennoch bestehen bleiben – selbst wenn der Spieler eine Erstattung erhält.

Moon Studios bleibt optimistisch

Trotz der hitzigen Diskussionen betont Mahler, dass Moon Studios sich auf die Fertigstellung von No Rest for the Wicked konzentriert. Das Ziel bleibt unverändert: ein herausragendes Spiel zu entwickeln, das sich mit Branchengrößen wie Blizzard und Grinding Gear Games messen kann.

Die ursprünglichen Befürchtungen über die Schließung des Studios scheinen damit übertrieben gewesen zu sein – Moon Studios arbeitet weiter an seinem ambitionierten Projekt und hofft, dass die Community sich nicht von den Spekulationen beeinflussen lässt

Ursprüngliche Meldung:

Moon Studios, das Entwicklerteam hinter den gefeierten „Ori“-Spielen, steht vor einer existenziellen Herausforderung. Ihr neuestes Projekt, das Action-RPG „No Rest for the Wicked“, wurde von Fans und Kritikern gleichermaßen positiv aufgenommen. Doch trotz des Lobes bleibt der kommerzielle Erfolg aus – und das könnte das Studio in den Ruin treiben.

Finanzielle Notlage durch Review-Bombing

Thomas Mahler, CEO und Mitbegründer von Moon Studios, äußerte sich besorgt über die finanzielle Lage des Unternehmens. In einem Forumspost erklärte er, dass die negativen Bewertungen des Spiels auf Plattformen wie Steam zu einem drastischen Rückgang der Verkaufszahlen geführt hätten. „Wenn ihr das Spiel mögt und zukünftige Updates sehen wollt, ist es entscheidend, dass ihr eine positive Bewertung hinterlasst“, appellierte Mahler an die Community. „Ohne Unterstützung könnten wir in ein paar Monaten nicht mehr existieren.“

Ein ambitioniertes Projekt mit langfristiger Vision

„No Rest for the Wicked“ wurde als langfristiges Projekt konzipiert. Mahler bezeichnete das Spiel als das „Magnum Opus“ des Studios – eine epische Reise, die sich über Jahre erstrecken soll. Er verglich das Projekt mit „Der Herr der Ringe“ und betonte, dass Version 1.0 lediglich der erste Teil einer viel größeren Geschichte sei.

Um die Vision ohne externe Einschränkungen umzusetzen, sicherte sich Moon Studios im März 2025 die Veröffentlichungsrechte an „No Rest for the Wicked“ zurück. Zuvor war das Spiel unter dem Label Private Division von Take-Two Interactive veröffentlicht worden. Nach dem Verkauf von Private Division an einen anderen Publisher behielt Take-Two die Rechte an „No Rest for the Wicked“, was Moon Studios jedoch nicht davon abhielt, die Kontrolle über das Projekt zurückzuerlangen.

Update „The Breach“ und Community-Reaktion

Am 1. Mai 2025 veröffentlichte Moon Studios das umfangreiche Update „The Breach“, das neue Inhalte und Mechaniken einführte. Doch die Reaktionen der Spieler waren gemischt. Viele empfanden die Änderungen als unausgewogen, was zu einem Sturm negativer Bewertungen führte. Mahler bezeichnete den Tag als „einen der schlimmsten seines Lebens“ und versprach, mit einem umfangreichen Hotfix auf die Kritik einzugehen. Trotz des Rückschlags zeigte sich die Community größtenteils verständnisvoll und unterstützte das Studio.

Ein Appell an die Community

Moon Studios steht an einem Scheideweg. Die Zukunft des Studios und seines ambitionierten Projekts hängt von der Unterstützung der Spieler ab. Mahler betonte, dass die Community einen entscheidenden Einfluss auf den Fortbestand des Spiels und des Studios habe. „Wenn ihr uns helfen wollt, ist jetzt der Moment“, so Mahler.

Für Fans der „Ori“-Reihe und von „No Rest for the Wicked“ bleibt nur zu hoffen, dass die Unterstützung aus der Community ausreicht, um Moon Studios durch diese schwierige Zeit zu bringen. Denn ohne die nötige Hilfe könnte „No Rest for the Wicked“ tatsächlich das letzte Spiel des Studios sein.

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