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Sparmaßnahmen bei Ubisoft: Neue Entlassungswelle trifft hunderte Mitarbeiter

Trotz der Bemühungen, mit großen Marken wie Assassin’s Creed und den neuen Performance-Updates für Klassiker wieder in die Spur zu finden, kommt Ubisoft nicht zur Ruhe. Wie das Unternehmen nun bestätigte, steht eine weitere Entlassungswelle bevor, die hunderte Arbeitsplätze in verschiedenen globalen Niederlassungen betrifft.

Der französische Publisher befindet sich bereits seit geraumer Zeit in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess. Nachdem bereits im vergangenen Jahr Stellenstreichungen vorgenommen wurden, trifft es nun vor allem die Bereiche Verwaltung, IT und Support.

Fokus auf Kernmarken und Effizienz

Laut internen Mitteilungen, die unter anderem von buffed.de aufgegriffen wurden, begründet Ubisoft diesen Schritt mit der Notwendigkeit, die betriebliche Effizienz zu steigern. Das Ziel ist es, die Ressourcen stärker auf die großen Blockbuster-Projekte und die technologische Weiterentwicklung zu konzentrieren.

Die Entlassungen betreffen nach aktuellem Stand:

  • Globale Publishing-Teams: Eine Verschlankung der Marketing- und Vertriebsstrukturen.
  • Support-Studios: Standorte, die primär zuarbeitende Funktionen für die Hauptstudios leisten.
  • Verwaltung: Zusammenlegung von Abteilungen, um Doppelfunktionen zu eliminieren.

Ein turbulentes Jahr für den Publisher

Die Nachricht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Ubisoft versucht, durch langfristigen Support und technische Upgrades verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Während Assassin’s Creed Shadows bereits seit einiger Zeit im Handel ist, setzt der Publisher nun verstärkt auf die Pflege seines Backkatalogs – etwa durch die erst kürzlich angekündigten 60-FPS-Updates für Far Cry 3 und Far Cry Primal.

Branchenanalysten sehen in den erneuten Entlassungen eine Reaktion auf die enttäuschenden Geschäftszahlen des Vorjahres. Der Druck der Investoren, die Kostenstruktur nach den hinter den Erwartungen gebliebenen Verkaufszahlen der letzten großen Blockbuster nachhaltig zu senken, ist so hoch wie nie zuvor.

Was bedeutet das für kommende Spiele?

Obwohl die Entwicklungsteams der großen Flaggschiff-Titel weitestgehend verschont bleiben sollen, befürchten Experten, dass der Verlust von erfahrenem Personal in den Support-Bereichen Auswirkungen auf die Post-Launch-Betreuung und die Qualitätssicherung zukünftiger Titel haben könnte. Für Fans bleibt zu hoffen, dass die ambitionierte Roadmap für 2026 – inklusive der geplanten Updates und neuen Releases – nicht ins Wanken gerät.

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