
Was als ambitionierter Nachfolger eines gefeierten Arena-Shooters begann, droht zum nächsten großen Live-Service-Flop zu werden: Splitgate 2 hat laut Entwicklerstudio 1047 Games über 90 % seiner Spielerschaft verloren. Die Konsequenz? Ein radikaler Schritt zurück in die Beta – und das nur wenige Wochen nach dem offiziellen Launch.
Vom „MAKE FPS GREAT AGAIN“ zum Krisenmodus
Noch beim Summer Game Fest 2025 präsentierte sich das Studio selbstbewusst, inklusive CEO mit MAGA-inspirierter Kappe. Doch die Realität holte das Projekt schnell ein: Bugs, fehlende Features, fragwürdige Monetarisierung und ein Gameplay, das sich vom Original deutlich entfernte, sorgten für massive Kritik.
Die Notbremse: Beta-Relaunch & Entlassungen
- Splitgate 2 wird zurück in die Beta versetzt, um Gameplay, Progression und Monetarisierung zu überarbeiten.
- Die Entwickler versprechen mehr Portale, klassische Spielmodi und Community-Feedback als Grundlage für den Relaunch.
- 45 Mitarbeiter wurden entlassen, die Server des Originals werden im nächsten Monat abgeschaltet.
Das Studio zeigt sich ungewohnt selbstkritisch: „Wir haben euch nicht das Spiel geliefert, in das ihr euch damals verliebt habt“.
Comeback oder letzter Sargnagel?
Splitgate 2 bleibt zwar weiterhin spielbar, inklusive Kapitel 3 und Bugfixes. Doch der Beta-Neustart erinnert viele Fans an gescheiterte Comebacks wie Multiversus oder Crucible. Ob 1047 Games das Vertrauen der Community zurückgewinnen kann, bleibt offen.
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