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Review: The Rogue Prince of Persia (PS5)

Mit The Rogue Prince of Persia gelingt Ubisoft ein mutiger Schritt, die traditionsreiche Reihe in ein neues Genre zu führen. Statt klassischem Action-Adventure erwartet Spieler diesmal ein dynamischer Rogue-lite-Plattformer, der die Essenz der Serie in ein modernes, packendes Spielgefühl übersetzt. Auf der PS5 macht das Ganze nicht nur spielerisch, sondern auch technisch eine hervorragende Figur.

Grafik & Präsentation

Optisch besticht das Spiel mit einem stilisierten, handgezeichneten Look, der an persische Kunst erinnert, aber gleichzeitig frisch und modern wirkt. Auf der PS5 laufen die detailreichen Umgebungen butterweich in 60 FPS, was besonders in den schnellen Kämpfen spürbar ist. Die farbenfrohen Level, abwechslungsreichen Biome und atmosphärischen Effekte wie Staub, Lichtbrechungen oder Schatten lassen die Welt lebendig wirken.

Auch wenn der Art-Style nicht Jedermanns Sache ist, so empfand ich die Optik als weniger störend wie Eingangs erwartet. Das Gameplay macht hier Einiges wett.

Gameplay & Steuerung

Das Herzstück des Spiels ist die präzise Steuerung – und hier liefert Rogue Prince of Persia voll ab. Jeder Sprung, jeder Wandlauf und jeder Ausweichschritt fühlt sich direkt und reaktionsschnell an. Das Spiel belohnt flüssige Bewegung und Timing, wodurch sich ein Flow entwickelt, der süchtig macht. Gerade auf der PS5 ist das haptische Feedback des DualSense-Controllers ein Gewinn: Jeder Schwertschlag, jede Landung nach einem weiten Sprung wird spürbar.

Das Rogue-lite-Prinzip sorgt für Abwechslung: Mit jedem Run entdeckt man neue Waffen, Fähigkeiten und Modifikationen. Dank fairer Progression bleiben Rückschläge motivierend, statt frustrierend. Besonders gelungen ist, dass Ubisoft die DNA der Reihe – Akrobatik, Fallen, Nahkämpfe – clever in die Rogue-lite-Struktur einbettet.

Lediglich Hektik sollte man vermeiden, die beim zackigen Gameplay allerdings schnell aufkommen kann. Wer die Konzentration verliert kann hier schnell auch sein Leben verlieren.

Sound & Atmosphäre

Die Musik untermalt das Geschehen mit treibenden Rhythmen und orientalischen Klängen, die perfekt zur Welt passen. Die Soundeffekte sind knackig, egal ob beim Zischen einer Falle oder beim kraftvollen Treffer gegen einen Gegner. Die Atmosphäre ist dicht und versetzt einen sofort in die Rolle des Prinzen, der zwischen Tradition und Innovation seinen Weg finden muss.

Umfang & Wiederspielwert

Wie es sich für ein Rogue-lite gehört, entfaltet sich The Rogue Prince of Persia mit jedem neuen Durchgang. Neue Level werden freigeschaltet, Waffen und Gegnerkonstellationen sorgen dafür, dass kein Run gleich abläuft. Die motivierende Progression, gekoppelt mit den fordernden, aber fairen Bosskämpfen, bietet langfristig großen Wiederspielwert. Auch wenn die Bossgegner schon Einige Anläufe benötigen können bis man sie das erste Mal legen kann. An dieser Stelle entwickele ich schnell wieder eine kleine Aversion gegen den hohen Anspruch des Spieles.

Fazit

The Rogue Prince of Persia ist ein würdiger und zugleich frischer Neuanfang für die Marke. Es kombiniert die legendäre Bewegungsfreiheit und Akrobatik der Serie mit moderner Rogue-lite-Mechanik – und das in einer Präsentation, die auf der PS5 hervorragend zur Geltung kommt. Wer Freude an schnellen, präzisen Kämpfen, cleverem Leveldesign und motivierenden Wiederholungen hat, sollte hier unbedingt zugreifen. Wer allerdings eine geringe Drusttolleranz hat kann hier schnell in Bedrängnis geraten, auch wenn die Level vor den Bossen schon recht weitläufig sind und viele Geheimnisse bieten die entdeckt werden wollen, so das es nicht zu „zu schnellen Wiederholungen“ kommt.

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