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Ein kostenloser 3D Drucker? So gehts!

kostenfreier 3D Drucker

Das Hobby 3D Druck ist ein tolles Hobby. Nicht nur um Dinge herzustellen die toll aussehen sondern auch um alltägliche Probleme zu lösen! Die Dichtung vom Duschschlauch ist verschwunden? Kein Problem wir drucken eine neue! Die Mülltüte verschwindet ständig im Eimer? Kein Problem wir messen nach und drucken einen Haltering! Geburtstagsgeschenk vergessen? Kleine Erinnerung an den schönsten Moment oder vielleicht doch ein aufwändiges Bastelprojekt? Alles möglich mit einem 3D Drucker.

Was ein 3D Drucker wirklich kostet…

Noch vor 3 Jahren hätte ich diesen Absatz damit begonnen euch zu erzählen das ein 3D Drucker vor allem Nerven kostet. Dank der Entwicklung in diesem Bereich ist das aber lange nicht mehr der Fall. Ein Drucker wie z.B. ein BambuLab A1mini ist bereits unter 200€ zu haben und macht quasi fast alles alleine! Doch damit ist es leider nicht getan. Es gibt noch so Einige Dinge die man dazu berücksichtigen muss und Einige Basics die mittlerweile kaum noch einem Drucker beiliegen.

Das benötigt man neben dem Drucker:

Diese Dinge braucht man als Basics, aus meiner persönlichen Erfahrung. Manches mag euch zu teuer erscheinen, aber glaubt mir mit zu billigem Kram habt ihr später nur Ärger, deshalb hier Links zu Amazonprodukten die ich euch empfehlen kann, quasi eine kleine Einkaufsliste als Affiliate Links. Kauft ihr über diese Links entscheidet ihr euch aktiv dafür lieber uns zu unterstützen, weil Amazon einen kleinen Teil der eigenen Verkäuferprovision mit uns teilen muss, statt sie selbst einzustreichen. Euer Preis ändert sich dadurch nicht!

Das sind die Basics die ich persönlich empfehlen würde. Natürlich sind Messschieber und Bügelmessschraube sowie die Juwelierlupe für die professionelleren Anwendungen gedacht. Gerade diese 3 Teile kosten richtig Geld sind aber wichtig wenn ihr selbst konstruieren wollt. Viele Hobby Handwerker haben sowas aber schon zuhause. Am Isopropanol scheiden sich die Geister. Es gibt Viele Menschen die ihre Druckplatten „nur“ mit Spüli und Wasser reinigen. In meiner Erfahrung reicht das nicht und führt irgendwann zu einem Unfall den man Blob nennt. Dabei löst sich das Material von der Druckplatte und sammelt sich an der Düse, was zu einem mittelschweren bis größeren Schaden am Drucker führt. Nichts, was man nicht mit ein bisschen Geschick reparieren könnte, aber wer bestellt schon gerne Ersatzteile, wartet Tagelang und muss dann mühsam Reste von seinem Drucker kratzen? Seit ich jede Druckplatte grundsätzlich mit Isopropanol reinige gab es dieses Problem nie wieder und Alle Drucke haften perfekt.

Was als „Nebenkosten“ für die Anschaffung also rechnen müsst sind ca. 60€+ je nachdem wie weit ihr gehen wollt und wie gut ihr ausgestattet sein wollt. Habt das Bitte im Hinterkopf!

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Der Weg zum kostenfreien 3D Drucker – so gehts

Darauf habt ihr gewartet!

Aber natürlich ist nichts im Leben umsonst und auch für einen Gratis 3D Drucker müsst ihr ein bisschen was tun! Ich kann euch aber sagen, wie ihr mit wenig Aufwand recht zügig dazu kommt, selbst wenn ihr noch keinen eigenen 3D Drucker habt. Besitzt ihr selbst Einen so ist das natürlich deutlich einfacher! Dennoch geht es auch ohne!

Viele Druckerhersteller wie z.B. Creality oder BambuLab haben ihre eigenen 3D Druck Seiten auf denen ihr Modelle herunterladen könnt. Ihr könnt diese aber nicht nur herunterladen, sondern auch hochladen, modifizieren und neue Druckprofile für bereits bestehende Modelle erstellen. Hier kommt natürlich der eigene 3D Drucker wieder ins Spiel, denn ihr müsst natürlich beweisen das ein erstelltes 3D Druck Profil auch funktioniert.

Das hochladen von 3D Modellen aus der eigenen Feder jedoch ist nicht unbedingt mit einem 3D Drucker verbunden. Viele Modelle auf Makerworld, der BambuLab Seite, haben zum Beispiel keinerlei Produktfotos von realen Drucken. Das ist auch nicht unbedingt notwendig. Ein gut gerendertes Bild des Drucks reicht hier vollkommen aus. Bei Allen Anbietern ist es so das ihr lediglich einen Account braucht, den ihr mit eurer E-Mail registrieren könnt. Ihr könnt dann quasi sofort damit beginnen eigene 3D-Modelle zu designen und hochzuladen.

Auch hierfür gibt es viele kostenfreie und kostengünstige Programme wie zum Beispiel Nomad Sculpt, das zwischen 20 und 30€ kostet, je nachdem ob ihr es auch Android, iOs oder PC kauft. TinkerCad ein einfach zu erlernendes CAD Programm das kostenfrei als Cloudlösung angeboten wird, aber auch Blender ist ein tolles Programm. 3d gedruckte Bilder kann man auch sehr einfach mit Hueforge erstellen. Für die Nutzung all dieser Programme gibt es gute Tutorials in allen Sprachen auf Youtube zu finden, das erlernen sollte nicht allzu schwierig sein.

Natürlich gibt es dann auch die „dunkle Version“ der Modellerstellung. Hier kann man zum Beispiel die Makerworld eigenen KI´s nutzen, die im Makerlab angeboten werden. Hier könnt ihr viele Dinge machen wie z.B. Lithophane (Hintergrundbeleuchtete Bilder, Lichtboxen, Schriftzüge und Schilder generieren. Untersetzer sind z.B. auch nur dickere Schilder. Das BambuLab MakerLab bietet aber auch eine Bild zu 3D Modell KI an, die wirklich gut funktioniert. Alternativ kann man natürlich auch andere 3D Modell KI´s nutzen wie z.B. Tencents Hunyuan, die ich persönlich sehr gerne nutze wenn ich Dinge aus der echten Welt kopieren will. Hier ist allerdings immer Vorsicht geboten, denn sowas ist weder gerne gesehen noch solltet ihr massenhaft solcher KI generierter Modelle hochladen, lieber praktische Designs die viele Menschen brauchen können. Zudem müsst ihr euch letzteren Tipp im Browser erstmal aus dem chinesischen Übersetzen lassen und mit einigen Übersetzungsfehlern leben 😉 In Kombination arbeiten aber KI Systeme mit Nomad Sculpt sehr gut zusammen und ihr bekommt so sehr schnell ein Rohmodell das ihr weiter verfeinern könnt.

…und so kommt ihr jetzt zum gratis 3D Drucker

Einmal hochgeladen und vom System freigegeben erhaltet ihr Punkte für jeden der euer Modell herunterlädt und ausdruckt. Diese Menschen bewerten eure Modelle natürlich auch, ihr solltet darauf achten das ihr auf Kritiken eingeht und Verbesserungen vornehmt wenn sich die Nutzer beschweren sollten. Besser ist aber es kommen gar keine Beschwerden! Diese Punkte werden, z.B. auf Makerworld täglich um Mitternacht gutgeschrieben. Je 524 Punkte könnt ihr bei BambuLab einen 40€ Gutschein einlösen. Dieser ist 10 Jahre gültig (Stand Oktober 2025) und in Kombination mit anderen Gutscheinen einlösbar!

Ihr merkt worauf ich hinaus will 😉

Mit ein bisschen Arbeit und Talent könnt ihr euch so recht einfach und schnell einen Gutschein verdienen. Wenn es wirklich gut läuft habt ihr teilweise alle paar Tage die Chance auf einen Gutschein. Je mehr gute Modelle ihr erstellt und hochladen könnt umso größer werden eure Chancen natürlich.

Auch thematisierte Wettbewerbe gibt es alle paar Wochen. So könnt ihr teilweise sogar bis zu 300€ oder mehr in einem Gutschein gewinnen. Auch ich nehme an vielen dieser Wettbewerbe teil, allerdings habe ich selbst noch nie etwas gewonnen 🙁

Trotz allem habe ich selbst mittlerweile 138 verschiedene Modelle hochgeladen und es werden ständig mehr. Da aktuell Halloween ins Haus steht habe ich auch wieder neue Dinge vorbereitet die ihr in meiner (not so) spooky Halloween Collection 2025 findet. Gerne dürft ich euch da bedienen und euch runterladen und ausdrucken was euch gefällt, natürlich vollkommen kostenfrei!

Sammelt ihr nun ausreichend Gutscheine könnt ihr diese im Store des jeweiligen Anbieters einlösen und entsprechend euren Drucker kostenfrei bekommen.

Solltet ihr schon einen Drucker besitzen könnt ihr es euch zur Aufgabe machen den 3D Druck für Andere angenehmer zu machen. Gerade bei Makerworld habt ihr da gute Chancen Punkte zu verdienen indem ihr Druckprofile optimiert. Sei es ein reduziertes Infill (Viele lassen den Standard von 15% einfach stehen, was Druckzeit und Material kostet teilweise aber sinnlos ist) oder ihr verbessert, coloriert Modelle im Slicer oder stellt Profile für andere Materialtypen zur Verfügung. Viele Menschen drucken ausschließlich mit der Handy-App und sind darauf angewiesen das die Druckprofile optimal zur Verfügung stehen.

Hier kann man meist sehr viel optimieren weil es leider gerade in den letzten Monaten immer mehr schwarze Schafe gibt, die ihre Modelle einfach massenweise hochladen um Punkte abzukassieren. Da ist die spätere Druckqualität meist komplett außen vor.

Als Beispiel: Bei glänzendem Material ist es immer sinnvoll die Geschwindigkeit der Außenwand herabzusetzen, genauso wie die Beschleunigung des Druckkopfes. Aber auch die Erhöhung der Temperatur kann Sinn machen. In Kombination mit einer besseren Stützeneinstellung kommt so oftmals eine deutlich bessere Qualität dabei heraus.

Hier ein Beispiel für einen Druck mit Hochglanzfilament, der mit einem optimalen Druckprofil gedruckt wurde. Der Druck wurde auf der Platte so ausgerichtet das die Schicht-Linien keine Details verschwinden lassen und die Außengeschwindigkeit stark reduziert um ein gutes verschmelzen der äußeren Schichten zu gewährleisten. So sieht ein guter 3D Druck aus!

Eine wichtige Bitte an Alle da draußen

Ja es ist natürlich einfach und verlockend, massenhafte 3D Modelle mit KI zu erstellen und hochzuladen. Das ist aber weder der Sinn der Sache noch der Wunsch der Plattformbetreiber. Die Massenhafte Nutzung von KI 3D Modellen wird schnell abgestraft und kann zu einem Takedown führen, bei dem Modelle gelöscht und Punkte zurückgefordert werden. Auch solltet ihr immer vorsichtig sein, natürlich ist es Mega Cool den liebsten Marvel-Charakter in verschiedensten Posen drucken zu können, aber gerade diese Firma verteidigt ihr geistiges Eigentum, zurecht. Hier könnt ihr euch auch schnell Probleme mit großen Firmen wie Lego, Disney, Marvel und Co. einhandeln…. ganz ehrlich, das wollt ihr nicht!

In diesem Sinne entwerft bitte Dinge die wirklich gut sind und ladet nur gute Sachen hoch. Gerne bin ich euch beim Druck eurer Modelle behilflich, falls ihr mal echte Bilder braucht, meldet euch dafür einfach bei Frank druckt 3D auf TikTok oder Instagram (Hier gerne auch ein Abo dalassen 😉

Fazit

Umsonst bekommt ihr den 3D Drucker natürlich nicht, aber es schon echt komfortabel sich einen 3D Drucker verdienen zu können. Es reicht in der Regel ein einziges gutes Modell schon aus um einen kleinen 3D Drucker (A1mini) bei BambuLab verdienen zu können. Probiert es einfach mal! Ich selbst habe übrigens nichts davon das ich euch das hier erkläre. Es gibt hier keinerlei Kooperation, Zusammenarbeit oder Werbeprämie für mich, solange ihr nicht über die Amazon Links im Artikel etwas bestellt… und selbst das ist verschwindend gering solange nicht zehntausende von Euros umgesetzt werden…

Aber als Beispiel nehme ich hier mal die, wirklich besonders hübsche, Tiny Snake von Paulies Prints. Das Modell das ihr hier findet hat über 1.500 Boosts (Punkte von Usern), 24.300 Downloads und 13.000 Drucke erreicht. Das bedeutet diese einzige Modell hat in der Vergangenheit über 2300€ in Gutscheinen gemacht…

ABER und das ist wichtig, diese Methode wird euch ganz schön Nerven kosten wenn euer Traumdrucker nun kein kleiner A1mini ist sondern ein Top Modell der H2-Serie die wir auch getestet haben.

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