
In einer Zeit, in der die Schlagzeilen der Branche von Entlassungswellen und Rekordboni für das Management dominiert werden, bringen No More Robots und Breakpoint Games mit MANIFESTO einen Kommentar der besonderen Art. Die neue Management-Simulation lässt euch in die Rolle eines skrupellosen CEOs schlüpfen – und verspricht dabei eine ordentliche Portion schwarzen Humor.
Die Entwickler geben sich ironisch-distanziert: Auf die Frage, ob das Spiel ein Kommentar zum aktuellen Zustand der Industrie sei, antworten sie mit einem Augenzwinkern: „Oh Gott, nein. Wir würden im Traum nicht daran denken, das Medium Videospiel zu nutzen, um die Tatsache zu kommentieren, dass ein Drittel aller Entwickler in den letzten zwei Jahren entlassen wurde.“
Profit über alles: Das Gameplay
In MANIFESTO müsst ihr alle menschlichen Gefühle beiseitelegen, um das einzige Ziel zu erreichen, das in dieser Spielwelt zählt: Aktionäre zufriedenstellen, die niemals zufrieden sind.
- „Ethische“ Entscheidungen: Trefft zweifelhafte moralische Wahlen, um den Cashflow um jeden Preis aufrechtzuerhalten.
- Ressource Mensch: Stellt Mitarbeiter ein und brennt sie systematisch aus, um das Maximum an Profit aus ihnen herauszuholen.
- Unmögliche Ziele: Versuche, völlig unrealistische Verkaufsziele in absurd kurzer Zeit zu erreichen.
- Optimierungswahn: Schalte Power-ups frei und staple Effekte, um die Zahlen in die Höhe zu treiben, während dein Unternehmen unter dem Druck fast zusammenbricht.
Jetzt schon spielbar
Trotz der düsteren Thematik kommt das Spiel in einer stylischen Management-Optik daher und fordert taktisches Geschick – wenn auch mit einem sehr zynischen Unterton.
- Demo-Phase: Wer schon jetzt testen möchte, ob er das Zeug zum eiskalten CEO hat, kann über Steam die bereits verfügbare, umfangreiche Demo spielen.
- Release: Die Vollversion von MANIFESTO soll noch im Laufe des Jahres 2026 erscheinen.
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