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Rise of Piracy: Die taktische Antwort auf Skull & Bones startet am 24. Februar

Während Ubisofts Skull & Bones viele Spieler mit eingeschränktem Gameplay und einem Fokus auf reine Seeschlachten enttäuschte, schickt MicroProse nun einen Herausforderer ins Rennen, der genau dort ansetzt, wo Fans die Tiefe vermissten. Rise of Piracy startet am 24. Februar 2026 in den Steam Early Access und verspricht eine echte Piraten-Sandbox mit RTS-Landkämpfen und Flottenmanagement.

Für viele war Skull & Bones eher ein „World of Warships mit Segeln“ – man war fest an sein Schiff gebunden, Landgänge waren auf soziale Hubs beschränkt und echtes Kapitäns-Feeling kam nur selten auf. Rise of Piracy will dieses Vakuum füllen und kombiniert klassische Action mit tiefgreifender Strategie.

Mehr als nur Kanonendonner: Landinvasionen und RTS-Taktik

Der größte Unterschied zu bisherigen Genre-Vertretern ist die nahtlose Integration von Landkämpfen. In Rise of Piracy könnt ihr eure Crew nicht nur zum Entern fremder Schiffe nutzen:

  • Echte Invasionen: Ihr könnt eure Flotte vor Inseln positionieren und Truppen für Landungen absetzen. In einer klassischen RTS-Ansicht befehligt ihr Infanterieeinheiten, um Häfen und Festungen zu erobern.
  • Basenbau & Belagerung: Gebäude sind vollständig zerstörbar. Ihr könnt Verteidigungsanlagen mit Bordkanonen mürbe schießen, bevor eure Seesoldaten den Rest erledigen.
  • Spezialisierte Einheiten: Von schnellen Offizieren mit Pistolen bis hin zu schwer bewaffneten Grenadieren stellt ihr euch eine Truppe zusammen, die genau zu eurem Eroberungsstil passt.

Dynamische Welt: Diplomatie statt Grind

Während moderne AAA-Piratenspiele oft auf einen repetitiven Loot-Grind setzen, fokussiert sich Rise of Piracy auf eine lebendige Weltordnung. Neun verschiedene Fraktionen (darunter große Kolonialmächte) agieren unabhängig voneinander:

  • Komplexe Diplomatie: Ihr könnt Allianzen schmieden, Kriege anzetteln oder als neutraler Händler zwischen den Fronten agieren. Eure Taten haben Konsequenzen – wer zu gierig plündert, wird schnell von „Piratenjägern“ über die gesamte Weltkarte gejagt.
  • Wirtschaftssimulation: Mit über 200 verschiedenen Handelsgütern und dynamischen Preisen bietet das Spiel eine Tiefe, die eher an Klassiker wie Sid Meier’s Pirates! oder Port Royale erinnert.

Ein Wehrmutstropfen für Enttäuschte?

Ob Rise of Piracy der ersehnte „Skull & Bones-Killer“ ist, hängt vom Geschmack ab. Wer bombastische High-End-Grafik sucht, wird bei Ubisoft fündig. Wer jedoch spielerische Freiheit, das Kommando über eine ganze Flotte und die Möglichkeit sucht, tatsächlich eine Insel zu erobern, findet in dem Titel von MicroProse die deutlich komplexere Erfahrung.

Das Spiel bietet zum Start eine vollständige Kampagne, acht vorgefertigte Szenarien und einen hohen Wiederspielwert durch prozedural generierte Elemente.

Über Egor Sommer 1325 Artikel
Lange Zeit bei Playstation-Choice.de mitgewirkt und nun als Freelancer bei Gamolution.de tätig. Ich freue mich darauf euch weiterhin mit Tests, Specials und News rund um die Gaming-Welt zu informieren.
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