
Mit der H2 Serie geht Bambu Lab auf einen neuen Flagschiff-Kurs. Wir haben euch vor einigen Tagen bereits berichtet das neben dem H2D nun auch der H2S verfügbar ist. Der H2D hingegen ist bereits vor einigen Wochen bei uns eingezogen. Nach Release, nach den ersten Meinungen Anderer und auch „nur“ auf Raten finanziert. Die Investition ist natürlich ordentlich gewesen. Mit dem H2S wären wir deutlich günstiger weggekommen, dieser ist MIT LASER nämlich bereits unter 2.000€ zu haben. Ganz ehrlich? Hätte ich das vorher gewusst hätte ich auf die zweite Düse verzichtet und den Poop in kauf genommen! Im heutigen Artikel zeigen wir euch neben dem H2C, dem frisch angekündigten neuesten Flagschiff, das Ende des Jahres kommen wird, auch die Details zu allen anderen H2-Serie Druckern und gehen auf Unterschiede und Praxiseinsatz ein! Wir verraten euch auch gerne für wen von euch welcher Drucker geeignet ist und ob sich die H2 Serie nun wirklich lohnt!
Beginnen wir mit der geplatzten Bombe, die vor 3 Tagen wieder einmal mit Gewalt die Ganze 3D Drucker Landschaft umgewälzt hat, der Vorstellung des H2C, viel Spaß mit diesem Werbevideo von BambuLab
BambuLab H2-Serie – Das kann Sie wirklich
Die BambuLab H2-Serie besteht mittlerweile aus 3 Druckern, von denen ihr 2 bereits kaufen könnt. Das neue Flagschiff, der H2C wird voraussichtlich im Dezember vorgestellt. Der H2S, die kleinste Variante der neuen Flagschiffserie, kommt mit ienem Bauraum von 34x32x34cm und bietet damit genug Platz für Alle. Der H2D hingegen erreich 35x32x32,5cm Bauraum, bedingt durch seinen Doppeldüsenkopf. Der H2C wird vermutlich ebenfalls 35x32x32,5cm bieten, da er im Grundprinzip baugleich zum H2D und H2S ist. Der H2C wird jedoch mit einem aktiven Düsentauschsystem, namens Vortek Hotend Change System kommen. Das macht den H2C besonders, denn er wird als erstes Gerät der neuen Flagschiffserie eine wirklich neue Technik bieten.
H2S und H2D sind ausgestattet mit dem Heizelement und den Düsen der A-Serie. Der Tausch geht also leicht von der Hand. Jedoch müsst ihr im Hinterkopf behalten das ihr für den H2D immer 2 Düsen auf Lager halten solltet von Jeder Größe.
Dank automatischer Flusskalibrierung der A-Serie und mehrerer Kamerasysteme sind die H2-Serie Drucker in der Lage euch noch mehr als zuvor abzunehmen. Filament Kalibrieren gehört quasi fast der Vergangenheit an. Dank aktiver Bauraumheizung sind sogar Materialien wie ABS/ASA/PP/PA und PC keinerlei großes Problem für H2D. Damit eignet er sich nicht nur für Hobbyisten mit dem nötigen Kleingeld, sondern auch für anspruchsvollere Anwender die Funktionsteile mit haltbarkeit benötigen.
Dank dem optionalen Laser, den es wahlweise in 10 und 40 Watt Ausführung gibt ist mit den Geräten auch ein gelegentliches Schneiden von z.B. Holz oder gravieren von Metallen und Leder möglich. Da ich selbst leider keine Lasererfahrung habe kann ich an dieser Stelle nicht alles aufzählen, mich lediglich auf die Berichte meiner TikTok Kollegen verlassen, die allerdings durchweg positiv über die Laserfunktion reden. Ob der H2C ebenfalls einen Laser bieten wird steht nicht fest, da die Technik im inneren theoretisch anfälliger wäre. Es wird jedoch laut offiziellen Angaben auch ein Umbau-Kit für H2D geben um das Vortek Hotend Change System nachzurüsten, somit ist stark davon auszugehen. Ob das nun wirklich eine kluge Entscheidung ist muss die Zeit zeigen.

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Die Nutzung der H2 Serie in der Praxis
Der Praxistest zeigt als erstes das der H2D deutlich größer ist als erwartet. Der vergrößerte Bauraum und der Platz an der rechten Seite für das Vortek Hotend Change System brauchen un einmal Platz. Auch müsst ihr bei der Aufstellung dringend berücksichtigen das der Drucker tiefer ist als z.B. ein X1c oder ein P1S, das Poop Handling System zum Beispiel auch noch Platz haben muss. Bei mir ist das knapp geworden und ich musste auf meine Ikea Schränke eine zusätzliche Platte montieren mit leichten Abstand nach hinten! Eine Stellfläche von 62 (Breite) x 60 (tiefe) x 100 (höhe mit AMS) solltet ihr unbedingt einplanen. Hinzu kommt das die Anti Vibrationsfüße die unter den Druckern sind für ordentlich Bewegung sorgen, eine Aufstellung bündig zu einem Schrank oder einer Wand ist also nicht empfehlenswert, da das zu ungewollten Schlaggeräuschen im ganzen Haus führen kann.
Soweit zu den ersten Warnmeldungen. Die Druckqualität hingegen ist absolut frei von Warnungen. Getestet habe ich selbst PLA und PETG in rauen Mengen und von verschiedensten Herstellern, wie BambuLab, Eryone, Kingroon, Geeetech, Recyclingfabrik, Redline, FormFutura, Ziro, Azurefilm, Yousou, Conjure SunLu/Jayo und denen die ich jetzt vergessen habe aufzuzählen. Ja der H2D hat bei uns in kurzer Zeit eine Menge Druckzeit angesammelt, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache das wir ihm mit 2 AMS betreiben, eines an Jeder Nozzle. ABS und ASA habe ich von Eryone, Creality und BambuLab getestet, ebenfalls natürlich ohne Probleme und dank aktiver Bauraumheizung auch ohne Verziehen!
Dank der Doppeldüsentechnologie des H2D sparen wir beim wechseln von Filamenten einiges an Poop ein. Selbst wenn wir mit mehr als 2 Farben drucken berechnet Bambu Studio aktiv die korrekte positionierung der Rollen in den AMS Systemen um soviel Wechsel und Material wie möglich zu sparen. Das bedeutet das wir den Druck eines kleinen Modells, wie dieses emotionalen Supportwelpens (Bild unter diesem Abschnitt) den ihr auf Makerworld findet (Link zum Modell) in 5 Farben von knappen 11,5 Stunden auf 6 Stunden drücken konnten.

(Druckqualität verschlechtert aufgrund von 0.6mm Düse für ein kleines Modell)
Im gezeigten Beispiel habe ich mit einer 0.6mm Düse einen schnellen Testdruck gestartet. Das Ergebnis ist für ein so kleines Modell natürlich nicht besonders gut, aber ich wollte schnelle Ergebnisse. Zugegeben ich habe die colorierung später auch nochmal überarbeitet für den Upload, da es doch zu einigen unschönen Stellen gekommen ist. Für eine Miniatur aus einer 0.6mm Düse sieht das trotzdem schon verdammt gut aus!
In der Praxis erweist sich der H2D bei uns als extrem zuverlässiger und sehr genügsamer Drucker. In 270 Druckstunden hat er bisher lediglich einmal nach einer Schmierung gefragt.
Die Drucker bieten Softwareseitig eine Menge Möglichkeiten, wie z.B. die automatische Düsenversatzkalibrierung, die für ein exakteres Druckbild sorgt. Die optionale Vision Encoder Druckplatte die eine noch genauere kalibrierung rmöglicht und eine aktive Kameraüberwachung mit eisntellbarer empfindlichkeit. Beim Kamerathema hat BambuLab auch endlich reagiert und bietet eine echtzeitüberwachung mit flüssigem Bild, so das eine echte Überwachung auch endlich möglich ist. Zwar „nur“ in 1080p aber das ist vollends ausreichend.
Mein persönliches Highlight ist die Tatsache das wir für die Drucker der H2-Serie nun keine SD-Karte mehr benötigen sondern Alles mit einem USB-Stick übertragen können. Das ist wesentlich nachhaltiger und im Falle eines Ausfalls auch einfacher und leichter zu ersetzen. Einen USB-Stick hat wohl Jeder von uns noch irgendwo rumfliegen, eine Micro-SD die für Dauerbetrieb geeignet ist, findet sich hingegen nur in wenigen Haushalten „auf Vorrat“.
Abschließend zu diesem Thema: Lautstärke und Druckgeschwindigkeit sind wie erwartet gut. Zwar ist der H2D gefühlt etwas lauter als z.B. ein X1c aber auch schneller, Nicht zuletzt durch die 2 Düsen. Das fällt beim H2S zwar weg, wird beim H2C später dieses Jahr, aber aufs Maximum getrieben!

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Zukunftsmusik: bye bye Toolchanger
Das Vortek Hotend Change System ist technisch eine komplett neue Idee. Bisher haben hersteller wie Prusa, Wondermaker und Snapmaker eher auf einen Toolheadchanger gesetzt. Hierbei wird der komplette Extruderkopf ausgetauscht, wenn eine Farbe gewechselt wird. Das ist eine absolut elegante Lösung, allerdings kostet nur zum Beispiel ein H2D Toolhead bereits 190€, ein A-Serie Kopf ohne Anbaumaterial auch noch 35€ wobei bei beiden Varianten noch einige zusätzliche Ersatzteile hinzu kommen. Auch Extruder anderer Hersteller kommen in der Regel zwischen 60€ und 200€. Im Endeffekt bedeutet das das ein Drucker mit 4 Druckköpfen mindestens 600-1000€ teurer sein wird.
BambuLab hat das erkannt und sich eine neue Idee ausgedacht. Statt den gesamten Toolhead zu tauschen wird lediglich das Hotend ausgetauscht. „Lediglich“ ist an dieser Stelle eine große Sache denn der Hintergrund ist natürlich etwas komplizierter als man sich das vorstellen möchte. Sicherlich, ein Serie A-Hotend ist in unter 30 Sekunden gewechselt… Silikonhutze ab, Klammer auf, Hotend raus, hotend rein, Klammer zu, Hutze drauf und fertig…
ABER die Herausforderung ist das Jede Düse eine eigene Erkennung benötigt, was der H2D mit QR Codes auf der Vorderseite gelöst hat. Der H2C im Vortek Hotend Change System wird einen komplett anderen Weg gehen. Integriert in die Düse sind winzige Chips, die vermutlich per NFC mit dem Toolhead kommunizieren können. Sie übertragen Daten wie Temperatur und Düsengröße an den Toolhead, wodurch das „Klammern öffnen und schließen“ ausfällt. Die Hotends werden mit einer Ringförmigen Arretierung in den Toolhead geladen, ähnlich wie bei einem Gewehr oder Automatikmörser. Sorry für den Waffenvergleich aber ich musste unweigerlich an die amerikanische Schnellfeuerartillerie Dragonfire denken *lach*
Die Heizung des Hotends, die bei schnellen und häufigen wechseln selbstbverständlich übermäßig verschleißen würde ist mittels magnetischer Induktion gelöst. Somit ist die Temperaturübertragung kontaktlos möglich, da sich das Material der Düse selbst direkt aufheizt. Damit ist auch eine extrem schnelle Aufheizung möglich.
Auf diese Art und Weise wird der H2C in der Lage sein bis zu 8 verschiedene Düsen zu nutzen und zieht damit weit vor die Konkurrenz aller anderen Hersteller!

H2C Kritik und Befürchtungen
Grundlegend sind Geräte aus dem Hause BambuLab sehr zuverlässig und damit meine ich extrem ungewöhnlich zuverlässig für 3D Drucker. In der Regel sind 3D Drucker hochpräzise Geräte mit ständiger Bewegung, Vibration, Schmierbedürfniss und hoher Abnutzung. Dennoch sind selbst meine am schlimmsten behandelten Geräte (A1mini – ü1000 Druckstunden und vielleicht 3 Wartungen) noch immer einwandfrei und tun ihren Job wie am ersten Tag. Ich bunkere Ersatzteile und habe selten wirklich etwas davon benötigt. Insgesamt 7 BambuLab Drucker haben bisher genau 1 größere Reparatur nötig gemacht und das aufgrund eines Filament-Blobs weil ich selbst die Druckplatte nicht ausreichend gereinigt hatte.
Der H2C wird jedoch massiv mehr mechanische Belastung haben. Hinzu kommen vor allem wie wechselsysteme die natürlich auch geschmiert und gereinigt werden wollen. Gerade hier kann sich natürlich schnell etwas ablagern. Aber meine größte Befürchtung sind die Düsen.
Eine Düse für die H2 Serie kostet bereits 20€, in der High-Flow Version über 50€. Brauchen wir jetzt, zum Farbwechseln gleich 8 Düsen, mit eingebauter Sensorik…. naja den Gedankengang bekommt Jeder alleine zuende gedacht denke ich.
Bisher bunkere ich grundsätzlich einen Satz 0.2, 0.4 und 0.6mm Düsen für jeden meiner Drucker. Das würde hier bedeuten das ich mindestens 24 Düsen für den H2C zusätzlich zu den 8 Stück bräuchte die man sowieso haben müsste, inkl. einem zusätzlichen 0.2 & 0.4mm Düsensatz da ich gerne Reserve für die meistverschleißenden habe *lach*
Letztlich ist es aber der Endpreis den ich ein wenig fürchte! Während der H2D Combo mit einem zusätzlichen AMS 2 Pro für die zweite Düse derzeit auf einen Gesamtpreis von €2524,59,- (H2D Dual AMS2Pro Combo inkl. Netzteil für das zweite AMS2Pro) kommt, wird der H2C sicherlich mehr kosten. In diesem Fall rechne ich mit mindestens 600€ für das Tauschsystem und ca.210€ für die zusätzlichen Düsen, also vermutlich 800€ gesamt mehr. Ein Gesamtpreis von 3000-3500€ halte ich hier für einen realistischen Einstiegspreis. Der könnte massive Mengen der potentiellen Kundschaft abschrecken, auch wenn er sich dem Prusa XL durchaus annähern würde.
Geringe Unterschiede, große Leistung – Die H2 Serie
Der H2S, H2D und H2C basieren auf der gleichen Technik. Alle drei sind nahezu baugleiche Drucker in ihrer Grundform und ihren Funktionen. Die maximale Düsentemperatur von 350 Grad ist bei allen Geräten gleich. Eine Unterschiedliche Bauraumgröße bedingt durch 2 bzw. 1 Düsen Drucksystem ist zwar gegeben, aber diese ist recht gering. Insgesamt haben wir mindestens 30x32x32,5cm Bauraum, was beachtlich ist. Ein bis 65 Grad Celsius beheizbarer Bauraum bei allen 3 Geräten ist ebenfalls Standard. Insgesamt werden wir mit Allen geräten bis zu 24 Farben gleichzeitig nutzen können, was eine extreme Vielfalt ermöglicht, wenn man das nötige Kleingeld aufwendet.
Der H2C wird zusätzlich das Vortek Hotend Wechsel System bieten, das bis zu 7 Hotends auf der gleichen Position ermöglicht. Warum nicht 8 ist mir persönlich Schleierhaft, aber wahrscheinlich mit dem Hintergedanken der Optik und der Tatsache das die Hauptfarbe auf der zweiten Düse gedruckt werden sollte, wieder logisch. Das Vortek Hotend Wechsel System im H2C wird einen komplett veränderten Druckkopf mitbringen!
Dieser kommuniziert mittels drahtloser technologie mit der Düse und heizt das Hotend per Induktion auf. Wer einmal einen Induktionsherd benutzt hat weiß welche Vorteile das mit sich bringt. Wesentlich schnelleres aufheizen und vor allem stabilere T emperaturen. Da Alles Kontaktlos funktioniert entfällt verschleiß durch mechanische Systeme und physische Steckverbindungen. Der Vorteil: Nahezu 0 Purge bei 8 Farben.
Warum das System nicht gleich beidseitig eingesetzt wird ist mir persönlich ein Rätsel, wird aber vermutlich am realisierbaren Preis und/oder der Tatsache liegen das man noch weitere Drucker verkaufen möchte. Welchen Sinn hätte ansonsten ein H2C Pro?
Meine persönliche Meinung zur H2 Serie
BambuLab hat sich mit der H2-Serie absolut übertroffen. Wieder einmal bekommen wir ein Drucksystem das verbessert wurde. Aber wozu? Dafür vor allem das wir die Verbesserungen nichtmehr spüren! Der H2S und H2D sind bereits heute Drucker die wir quasi nichtmehr beaufsichtigen brauchen. Wollen wir es dennoch bieten sie alle Quality of Life Features die wir uns wünschen könnten. Sicher, mehr geht immer, aber sagen wir es mal konkret aus den Augen eines 3D Drucker Nutzers der bereits vor mehr als 12 Jahren seinen ersten Anet A8 im DIY Verfahren zusammengeschraubt hat…. Mehr Luxus geht kaum!
Die H2 Serie, egal ob H2S oder H2D ist eine quasi für Alles geeignete Druckplattform. BambuLab macht seinem Ruf des Apple der 3D Druck Industrie hier alle Ehre. Die Geräte funktionieren einfach, sie tun was sie sollen! Können wir viel modden? Nein! Können wir größtenteils selbstbestimmt arbeiten? Nein! Aber warum sollten wir das auch? Es funktioniert ja auch Alles einwandfrei. Ich selbst habe für meinen H2D quasi garnichts mehr kalibriert. Ja geringe Einstellungen optimiert, aber das liegt immer im Auge des Betrachters.
Was bei Anet-A8, Ender und Co. noch essentiell war ist heute maximal optional, die H2 Serie liefert einfach ab! Der H2S ist dabei sogar preislich ein Burner! Während das bisherige Flagschiff, der X1C in der Combo mit AMS 1300€ kostet kommt der H2S mit 1400€ nur geringfügig teurer daher. Dafür bietet er eine aktive Bauraumheizung und einen wesentlich größeren Bauraum. Klar, beim H2D zahlen wir die zweite Düse und beim H2C werden wir das Vortek Hotend Wechselsystem bezahlen, aber preislich ist der X1c quasi komplett aus dem Rennen, wobei dieser in meine persönlichen test bereits massiv besser performt als ein P1S oder A1.
Wichtige Empfehlung und Fazit
Wenn ihr Jetzt einen 3D Drucker braucht oder wollt dann sollte der H2S eure erste Wahl sein! Er produziert zwar beim Wechseln von Farben genausoviel Abfall wie ein A1mini, der mal eben mehr als 1200€ weniger kostet, aber Bauraum, Heizung und Qualität spielen hier eine große Rolle. Der H2S wäre meine erste Wahl, vor allem da er selbst mit Laser in der Combo günstiger ist als eine H2D Combo. Schade das ich den H2D hier stehen habe! Die Filamentpreise sind derzeit nicht so hoch als das mich poop für ein Hobby groß interessieren würde!
Gerade Einsatzgebiete wie Cosplay oder Funktionsteile sind für den H2S wie geschaffen. Wer nachbearbeitet, lackiert oder anmalt den interessieren Multifarbdrucke nicht sonderlich und der ausbleibende Poop dadurch ist Grund genug für einen schnellen extrem zuverlässigen Drucker!
Wer Mehrfarbdrucke machen möchte und das nicht nur gelegentlich der sollte allerdings JETZT zum H2D greifen. Das Dualnozzle System ermöglicht massive Einsparungen in Zeit und Material. Nicht nur ein Zeit- sondern auch Nachhaltigkeitsgedanke. Wer allerdings das Maximum aus dem Hobby holen möchte der wartet auf einen H2Cpro mit 2 Vortek Hotend Change Systemen für beide Nozzles. Der H2C selbst wäre allerdings schon mehr als nur ein Träumchen!
Allerdings befürchte ich persönlich das der Preis der propriäteren Hotends und Umbau Kits, schon ordentlich zu Buche schlagen werden, weshalb ich mich in Gedanken schon davon verabschiedet habe. Dennoch solltet ihr den H2C nicht unterschätzen, vielleicht überrascht uns BambuLab ja doch mit einem adäquaten Preis für Drucker und Umbausystem!
letztlich ist aber die gesamte H2 Serie bereits bereits dope! Für mich als langjähriger 3D Druck begeisterter Hobbyist ist die derzeitige Lage mehr als nur ein Traum! Die Geräte werden immer besser, schneller und sparsamer. Zwar auch teurer mit Jeder Anschaffung, aber trotzdem besser. Mittlerweile könnte ich alle meine 6 verbliebenen Drucker der Marke BambuLab 24/7 laufen lassen und würde lediglich mit minimalen Verlustraten zu rechnen haben. Vor 5 Jahren noch hätte ich 80% Verlust als Normal empfunden, heute sind 2 % schon ärgerlich!
Ich bin mir mit deiner Preis Einschätzung nicht so ganz sicher, denn sowohl Prusa als auch Snapmaker bringen gerade Toolchanger auf den Markt, oder bereiten dies vor. Und die werden sicherlich keine 3K+ kosten.
Und noch ist Bambu nicht einzigartig oder alleine genug am Markt. Sie müssen Konkurrenzfähig bleiben.
Ich hoffe es sehr das du da Recht behalten wirst. Ich persönlich wäre bei 400-500€ für das Umbaukit sofort dabei. Der H2S ist in meinen Augen aktuell der Preis-/-Leistungssieger bei Bambu. Ich hätte den H2D nicht gekauft wenn ich gewusst hätte das der H2S soviel günstiger wird. Aber auch Prusa geht mit dem XL ja ganz schön ins Geld. Das ist natürlich „nur“ eine Einschätzung bisher! Sobald es dazu konkrete Infos gibt werden wir euch natürlich umgehend informieren! Wo würde denn deine Vermutung liegen?
Sagen wir mal so: Mehr hoffen als Vermuten würde ich gerne, dass er bei 2500-3000€ landet.
Wollte mir zum Jahreswechsel eigtl den H2D holen, die Ankündigung für den H2C kam jetzt goldrichtig. Aber die Kasse sprengen wollte ich dennoch nicht.
Aber ich kenne mich, sollte er doch teurer werden, dann werd ich trotzdem zuschlagen. Bambu Öko System + 7 Düsen ist für mich einfach zu verlockend.
Das wäre für mich schon weit außerhalb Jeder Chance 😉 Solange uns Bambu keinen stellt wirds schwer denke ich, der H2D war schon eine große Investition, aber wer weiß was bis dahin passiert…
Bei mir ist das große Problem vor allem die reine Logik…. 7 Düsen in einem Bambu…. GEIL…
…ABER…
ich will immer mindestens einen Satz 0.2 und 0.6´er Düsen da haben, dazu einen Satz 0.4´er und einen im Ersatz weil die 0.4´er doch sehr oft gebraucht werden bzw. auch gerne mal verstopfen oder abnutzen. Meist soll es dann schnell gehen und ich wechsele einfach, mache die später sauber. Die reine Theorie also: Umbau-Kit mit 28 Düsen *uff* je ca. 30-35€ geschätzt… sind im schlimmsten Fall fast 1000€ nur für Düsen *lach* das ist mehr als ein klares NEIN!
OK ich könnte jetzt wie üblich sagen: Kauf das Kit, da werden Düsen bei sein, nimm die 0.4´er hoffe das Beste und ordere sobald Temu und Ali Express was billigeres haben, das was du haben willst… aber auch denn komme ich bestimmt auf 500 Flocken… LOL…
…oder ich müsste einen kompletten H2C nehmen und den dann „nur“ mit den 0.4´ern betreiben und den H2D für größere und kleinere Reservieren… da kommt dann wieder die Platzfrage ins Spiel… Eigentlich will ich keinen anderen Drucker mehr verkaufen nur um Platz zu schaffen… Ich mag meinen A1 und die beiden Minis… gut den P1s würde ich abgeben… für die Düsen dann… *lach* Ich befürchte halt das das Alles eine Nummer zu teuer wird.
Aber wer weiß vielleicht überrascht Bambu uns ja mit den Preisen…