
Auf der Gamescom 2025 sorgte The Rogue Prince of Persia für gehörig Gesprächsstoff – und das nicht ohne Grund. Ubisoft und das französische Studio Evil Empire enthüllten überraschend im Rahmen des Xbox @ gamescom Broadcast: Live From the Showfloor, dass das Spiel endlich als fertige Version 1.0 erschienen ist. Der Titel ist ab sofort auf Xbox Series X|S, im Game Pass, auf PlayStation 5, sowie auf Windows-PC über Steam, Ubisoft Connect und den Epic Games Store erhältlich. Versionen für Nintendo Switch und Switch 2 sollen folgen.
Frühstart und Überraschung
Viele Besucher waren verblüfft: Ein Spiel, das bislang nur im Early Access war, feierte sein offizielles Release gleich zwittrig zur großen Messe. Der unerwartete Shadow-Drop sorgte im Kongresszentrum für spontane Begeisterungsstürme und zeigte, wie wirkmächtig eine gut getimte Ankündigung sein kann. Das Studio legte damit nicht nur den Abschluss einer intensiven Entwicklungsphase hin, sondern bestätigte seine Ambitionen, The Rogue Prince of Persia als eigenständigen Meilenstein im Roguelite-Genre zu etablieren.
-= mehr von der Gamescom 2025 hier auf unserer Themenseite =-
Grafik-Power trifft auf Content-Wucht
Die Präsentation demonstrierte die enorme Entwicklung, die das Spiel durchlaufen hat. Schon früher beeindruckte die comichafte, lebhafte Optik – nun erstrahlt das Spiel in deutlich verfeinerten Farben. Der lilafarbene Prinz gehört der Vergangenheit an, stattdessen wartet der Kultcharakter in einem warmen, persischen Teint auf – eine Änderung, die visuell wie atmosphärisch eine enorme Aufwertung bedeutet.
Inhaltlich hat sich ebenfalls viel getan: Mehr als 15 große Updates frischten Biome, Gegner, Waffen, Story-Elemente und eine Metaprogression auf. Der Umfang des Spiels hat sich seither nahezu verdoppelt – nicht zuletzt dank zahlreicher Community-Anregungen aus der Early-Access-Phase.

Gameplay im Rampenlicht – acrobatics treffen Roguelite
Auf der Bühne der Gamescom wirkten die durchdachte Mechanik und der Spielfluss sofort einnehmend. Das Spiel kombiniert klassische Parkour-Aktionen – wie Wandläufe, fließendes Klettern und geschmeidige Bewegungsabläufe – mit flinkem Kampf-Flow und strategischer Roguelite-Tiefe. Jeder Run generiert neue Level-Zusammenstellungen, Gegner-Arrangements und taktische Möglichkeiten. Mit über 100 freischaltbaren Waffen und Medaillons bleibt jeder Durchlauf frisch und abwechslungsreich.
Ein besonderes Highlight: Die Akrobatik fühlt sich dank präziser Steuerung extrem befriedigend an. Die Kombination aus Kampf, Bewegung und permanenten Neuerungen im Szenario erzeugt ein motivierendes, nahezu hypnotisches Spielerlebnis. Auf der Messe brach dieser Spielfluss sofort durch alle Messer-eigenen Barrieren.

Entwickler würdigen die Fans – und die Zukunft im Blick
Ubisoft und Evil Empire nutzten die Gamescom auch, um sich bei der Community zu bedanken. Lucie Dewagnier, Game Director bei Evil Empire, betonte auf der Bühne, wie entscheidend das Feedback aus der Early-Access-Zeit für die Entwicklung war – und wie sehr die Fans die Spielentwicklung mitgestaltet haben.
Das Finale der Story wurde mit dem „Third Act“ inklusive einem True Ending, dem finalen Boss König Nogai und einem weiteren Biom angekündigt – ein feierliches Ende, das die Saga vollendet und den Weg für mögliche zukünftige Erweiterungen ebnet.
Die Gamescom-Premiere war mehr als eine Release-Show – es war eine Inszenierung des Neuanfangs einer klassischen Serie: dynamisch, modern, ambitioniert. Und vermutlich nur der Startschuss für das, was The Rogue Prince of Persia noch werden kann.

Kommentar hinterlassen