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Kampf um die Disc: Petition gegen Sonys digitale Pläne knackt die Viertelmillion-Marke

Das Thema Besitzrechte im digitalen Zeitalter kocht in der Gaming-Community wieder richtig hoch. Nach Berichten über die Pläne von Sony, physische Medien mittelfristig komplett einzustellen, regt sich massiver Widerstand. Eine von einem unabhängigen kanadischen Händler gestartete Petition hat in Rekordzeit einen historischen Meilenstein erreicht: Über 250.000 Menschen fordern den Erhalt der Spiele-Disc.

Ab 2028 nur noch digital? Das Schreckensszenario

Initiiert wurde die Kampagne „Don’t Kill the Disc“ von Jade Pearce, dem Inhaber der kanadischen Videospiellager-Kette PNP Games. Auslöser für den lauten Protest sind Berichte über eine drastische Frist: Demnach soll ab Januar 2028 kein neues PlayStation-Spiel mehr auf einer Disc gepresst werden dürfen.

Zwar sollen Spiele, die vor diesem Stichtag erschienen sind, weiterhin physisch nachgedruckt werden dürfen, doch jedes neue Release nach diesem Datum wäre laut dieser Pläne ein reines Digital-Produkt. Genau diese rote Linie will die weltweite Community von Sony nicht überschritten sehen. Pearce verdeutlicht in einem emotionalen Update das eigentliche Kernproblem:

„Es ging hier nie nur um ein einzelnes Geschäft oder eine einzige Konsole. Es geht darum, ob man wirklich besitzt, wofür man bezahlt hat.“

Eine der größten Gaming-Petitionen aller Zeiten

Die Resonanz ist gigantisch. In kaum mehr als einer Woche haben eine Viertelmillion Menschen die Petition unterzeichnet. Neben den Unterschriften haben über 10.000 Unterstützer persönliche Kommentare und Videobotschaften hinterlassen, um zu erklären, warum ihnen das haptische Medium, das Weiterverkaufsrecht und die Archivierung von Spielen am Herzen liegen.

Das enorme Wachstum hat inzwischen auch die globale Gaming-Presse auf den Plan gerufen. Große Outlets wie IGN, Eurogamer, GameSpot und die Hardware-Experten von Digital Foundry berichten fortlaufend über die Bewegung, was der Kampagne zusätzlichen Aufwind verleiht.

Mit dem Erreichen der 250.000er-Marke soll jedoch noch lange nicht Schluss sein. Die Initiatoren rufen dazu auf, die Petition weiter aktiv zu teilen, um den Druck auf Sony so hoch wie möglich zu halten und ein unüberhörbares Signal an die Chefetage des Tech-Riesen zu senden.

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