
Wer auf der Suche nach einem hochwertigen Gamepad mit Pro-Features ist, musste dafür bisher meist tief in die Tasche greifen. Das in Los Angeles ansässige Hardware-Unternehmen Drakong möchte das jetzt ändern. Mit dem The Challenger schickt die junge Premium-Submarke des renommierten Zubehör-Spezialisten Hyperkin ihren ersten offiziell lizenzierten Controller für Xbox und PC ins Rennen. Das Versprechen: Absolute High-End-Ausstattung zu einem unschlagbar günstigen Preis – allerdings mit einem Haken für hiesige Gamer.
Keine Chance für Verschleiß: Hall-Effect-Technologie an Bord
Das größte Highlight des neuen Gamepads dürfte die verbaute Analog-Technik sein. Während viele Standard-Controller nach intensiver Nutzung unter dem berüchtigten und nervigen Stick-Drift leiden, setzt Drakong beim The Challenger auf Hall-Effect-Sensoren für beide Thumbsticks. Da diese Technologie auf Magnetfeldern statt auf mechanischer Reibung basiert, gehört der Verschleiß der Vergangenheit an.
Zusätzlich bietet das Gamepad Features, die man sonst fast nur aus der Pro-Klasse kennt:
- Programmierbare Tasten: Auf der Rückseite befinden sich zwei frei belegbare Tasten, die es Spielern ermöglichen, wichtige Funktionen auszuführen, ohne die Daumen von den Analogsticks nehmen zu müssen.
- Impulse Triggers: Die analogen Trigger verfügen über integrierte Vibrationsmotoren, die haptisches und präzises Feedback direkt an die Fingerspitzen weitergeben.
- Langlebige Tasten: Für die klassischen ABXY-Aktionstasten wurde eine extrem robuste Membran entwickelt, die selbst heftigsten Button-Mashing-Gewittern standhalten soll.
Ergonomie und Turniertauglichkeit ohne Verzögerung
Um auch bei ausgiebigen Marathon-Sessions eine gute Figur zu machen, verfügt der Controller über ein ergonomisch optimiertes Gehäuse mit lasertexturierten Griffen an den Hörnern sowie den Triggern, die auch bei schwitzigen Händen für den nötigen Grip sorgen.
Um die Latenz so gering wie möglich zu halten – ein entscheidender Faktor im kompetitiven E-Sport –, setzt Drakong auf eine rein kabelgebundene Verbindung. Dem Controller liegt dafür ein großzügiges, 3 Meter (10 Fuß) langes, abnehmbares USB-C-Kabel bei, das problemlos auch für das Zocken auf der Couch im Wohnzimmer ausreicht. Ein integrierter 3,5-mm-Klinkenanschluss für Gaming-Headsets rundet das Paket ab.
Slade Dude Suzuki, leitender Produktentwickler bei Drakong, erklärt die Philosophie hinter dem Erstlingswerk:
„Als allererster Controller von Drakong musste The Challenger etwas ganz Besonderes sein. Wir wollten nicht, dass fortschrittliche Funktionen hinter einer teuren Preissperre blockiert werden. Deshalb sind wir stolz darauf, einen Controller anzubieten, der für jeden Gamer erschwinglich ist.“
Wermutstropfen für deutsche Gamer: (Noch) kein Direktversand
Obwohl der Controller mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von extrem schlanken 34,99 Euro gelistet wird und damit theoretisch auch für den europäischen Markt bepreist ist, schaut die deutsche Community vorerst in die Röhre.
Nach aktuellem Stand gibt es keinen offiziellen Vertriebspartner für den deutschen Markt. Der Verkauf wird derzeit primär über den US-amerikanischen Amazon-Store sowie die eigene Hersteller-Website abgewickelt. Wer dort direkt zuschlagen will, scheitert jedoch an den Lieferbedingungen: Die offizielle Drakong-Website verweigert den Versand nach Deutschland mit der Meldung „Sorry, we do not ship to your address.“ Interessierte Gamer hierzulande müssen sich also vorerst gedulden, bis das Gerät über europäische Importeure oder hiesige Händler gelistet wird.
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