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Neue Hoffnung am VR Himmel: Max Mustard im Test (Quest3)

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Max Mustard Logo

Wieder einmal testen wir ein Spiel für Facebooks VR Brillen Konzept Meta Quest. Für den Test genutzt haben wir die Meta Quest 3 und das ist auch gut so. Entwickler Toast Interactive versuchen sich an einem VR Plattformer! In dem Bereich sehe ich vor allem die PSVR als Vorreiter. Mit dem Spiel Astro Bot Rescue Mission konnte Sony damals einen Mega-Hit landen. Der VR Mario 3D Klon war mehr als gelungen. Große Fußstapfen in die Toast Interactive da treten wollen. Allerdings kann sich die Meta Quest 3 im Test sehr gut schlagen. Nicht zuletzt aufgrund ihres verdammt guten Bildes.

Max ist eine Erfinderin vom untergehenden Planeten Krunch. Als sie Zeugin einer schrecklichen Entführung wird, entschließt sie sich einzugreifen. Zusammen mit DIR als ihrem Navigator gehts auf eine Abenteuerreise! Ihr versucht zusammen die gefangenen Kreaturen die als ZLuxusgüter verkauft werden solen zu befreien! Doch es erwarten euch viele Hürden auf dem Weg dorthin! Vor allem als ihr die wahre Identität einer Freundin offenbart stellt euch das vor eine unmögliche Entscheidung!

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Von Anfang an Sympathisch

Der 3D Plattformer Max Mustard ist seit dem 21.03.2024 am Markt. Wir haben das Spiel eine Weile ruhen lassen, bewusst, weil Updates angekündigt waren. So zum Beispiel das Update für eine höhere Auflösung! Die Meta Quest 2 löst nun immerhin 6% höher auf als zum Release, die Meta Quest 3 ganze 54%! Das alleine ist schon beeindruckend. Das nächste beeindruckende ist ein Entwickler der wirklich Engagiert wirkt. Lest euch mal die Bewertungen im Meta Quest Store durch, ihr werdet überrascht sein!

Ersteindruck und Entwicklerkommentare, sowie Serviceangebote mit Namensnennung des Verantwortlichen machen einen verdammt guten Eindruck. Aber das ist Augenwischerei, nur Effekte und Drumherum, keine wirkliche Bewertung. Dennoch macht es das Spiel und den Entwickler in meinen Augen direkt Sympathisch!

Beginnen wir das Spiel bekommen wir eine kurze Einleitung und ein erstes Tutoriallevel gezeigt. Die sympathische Heldin Max mit dem Spitznamen Mustard wirkt lebendig und präsent. Die Musikuntermalung macht direkt von Anfang an einen guten Eindruck, erinnert leider ein wenig zu viel an Marvel und Superheldenauftritte, mit denen die kleine Max nicht wirklich viel gemein hat. Trotzdem wirkt die bunte Grafik und das lineare Leveldesign sogar noch ansprechender als damals in Astro Bot Rescue Mission!

Letzteres zählte mich eigentlich bisher zum Referenztitel für VR Plattformer, das kann sich allerdings ändern wenn wir mit dem Review fertig sind!

Screenshot Cave Level 3 Max Mustard VR Quest 3
 

Das erwartet euch in Max Mustard

Die kleine Heldin Max, die ihr durch die Level begleitet muss sich allerhand gefahren stellen. Ihr steuert sie dabei und gleichzeitig euer Alter-Ego in VR mit dem ihr im verlauf des Spieles so einige Dinge machen könnt. Zusammen mit Max erlebt ihr in insgesamt mehr als 40 Level und 4 Bosse. Die Geschichte ist nach der japanischen Kishōtenketsu Erzählweise aufgebaut. Hierbei wird über die ersten beiden Teile eine Geschichte aufgebaut, im dritten Teil folgt eine Wendung und am Ende werden alle losen Enden zusammengeführt.

Optisch erinnert das Spiel durchaus an typische 3D Plattformer. Fans des Genres werden keine Probleme haben sich einzufinden. Auch für Neulinge ist gesorgt. Viele Funktionen im Spiel werden bewusst erst mit der Zeit eingeführt. Das soll dafür sorgen das Neueinsteiger nicht überfordert werden. Für “Alte Hasen” ist das aber auch gut denn so bekommen wir in Jedem Level einen neuen Fortschritt und neue Funktionen!

Die Level sind linear gestaltet. Wir bewegen uns sehr viel dreidimensional. Das bedeutet das viele Teile des Spieles so gestaltet sind das ihr z.B. Bonusmünzen nur schwer erreichen könnt. Das hindert euch aber nicht am weiterkommen. Es fördert viel mehr die Aufmerksamkeit in der Umgebung. Es lohnt sich viele Dinge einfach mal aus einem anderen Winkel zu betrachten!

Eine Version von Max Mustard für PC VR ist ebenfalls bereits angekündigt. Die Max Mustard Playstation VR2 Version soll ebenfalls mitte des Jahres 2024 erscheinen!

Max Mustard VR Gameplay Screenshot von der Quest 3 VR Brille

Der Spielverlauf

Leider bin ich noch nicht dazu gekommen das Spiel komplett zu beenden, dennoch werde ich das definitiv nachholen! Auch Videos zum Spiel dürft ihr von mir erwarten. Dennoch bin ich schon eine Weile mit Max Mustard auf Meta Quest 3 beschäftigt und bin mehr als zufrieden. Der Entwickler beginnt klein und einfach. Wir kommen gut ins Spiel rein! Sobald wir dann ein wenig Erfahrung haben wird es schwerer und anspruchsvoller. Die Lernkurve und der Schwierigkeitsgrad sind optimal gestaltet! Ich bin begeistert!

Im Spiel selbst sammeln verschiedene Dinge wie Münzen und Kreaturen. Die Münzen ermöglichen uns den Kauf von Extras wie der Kameradrehung, Münzenupgrades und mehr Leben. Die Kreaturen müssen einfach nur befreit werden um Level auf 100% abschließen zu können. Insgesamt gibt es 8 verschiedene Upgrades von denen jeweils immer 3 zum Kauf stehen. Kauft ihr Eines wird ein neues freigeschaltet.

Beeindruckend ist…

trotz der Tatsache das wir einen Plattformer mit mehr als 40 Leveln, erhöhter Auflösung und 4 Bossen haben ist das Spiel gerade einmal knappe 4,5 GB groß. Damit passt es auch gut auf die kleineren Varianten der Meta Quest 3. Des beeindruckendere ist aber die Spielzeit die sich aus diesen “nur” 4,5 GB ergeben. Mit ingesamt geschätzt 6-8 Stunden Spielzeit bekommen wir hier schon ordentlich was geboten.

Vor allem ist aber auch die Grafik sehr gute gemacht. Es gibt zwar keine hochtrabenden Multimillionenpolygonenmodelle (krasses Wort), aber wir haben keinerlei Kantenflimmern entdecken können, saubere Grafik und ein gutes Gameplay. Nahezu keine Clippingfehler und wenn Minimal und vertretbar!

Crabby Boss, Max Mustard VR, 8K, Wallpaper

Fazit und Bewertung

Ich selbst bin mit Plattformern groß geworden! Spiele wie Super Mario World sind noch heute ein Highlight. Viele Spiele bedienten sich schon einer ähnlichen Optik, ähnlichen Prinzipien und vielem mehr. Max Mustard, das wir für euch auf der Meta Quest 3 getestet haben, ist hier keine Ausnahme. Wir finden Elemente aus Astro Bot Rescue Mission, aus Super Mario und von vielen Anderen wieder. Alles kombiniert in einem Einzigen Titel.

Dabei ist Max Mustard allerdings keine Kopie sondern ein eigenständigers und hochwertiges Produkt. Die sympathische Heldin Max wird auch nicht durch euch verkörpert, sondern nur gesteuert. Ihr selbst seid im Ego Modus noch im Spiel und beeinflusst das Spiel zusätzlich. Ihr habt dabei sogar wichtige Aufgaben indem ihr zum Beispiel Hindernisse aufschießen müsst oder Wege freischaltet.

Umfang und Spielgefühl stimmen einfach

In jedem der mehr als 40 Level warten neue Herausforderungen, Gegenstände und Abenteuer auf euch. Max Mustard hat es geschafft mich zu begeistern und vor allem Astro Bot Rescue Mission den Rang abzulaufen. Ich denke alle kommenden 3D VR Plattformer müssen sich an Max Mustard messen, zumindest mal ein paar Jahre lang. Die Optik ist sauber gestaltet, das Gameplay fantastisch und wir finden viele Interaktionsmöglichkeiten. Die etwas sehr schlauchigen und linearen Level werden im Verlauf des Spieles noch offener und wirken sehr natürlich.

Die Geschichte ist jetzt zwar keine besonders erwähnenswerte, große und/oder innovative aber sie reicht um Spaß zu machen. Vor allem die Sounduntermalung hat mir die Ohren weggeblasen! Ein Fest, wenn vielleicht auch einen Tick zu aufdringlich Superheldenlastig. Ich bin begeistert und mit einem Preis von 30€ für diesen VR Plattformer sind die 4,5 GB Speicherplatz auch gut investiert! Meine Wertung aus diesem Grund klare:

9,5 von 10 Punkte

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