
Während immer mehr Publisher, darunter Take-Two, Sony und Microsoft, ihre Preise für Next-Gen-Spiele auf 70 USD anheben, bleibt Electronic Arts (EA) bislang bei seinem bisherigen Preismodell. In einer aktuellen Stellungnahme erklärte CEO Andrew Wilson, dass das Unternehmen derzeit keine Änderungen an seiner Preisstrategie plane. „Wir haben keine Änderungen in unserer aktuellen Strategie vorgenommen“, so CFO Blake Jorgensen während der Q4- und FY2025-Ergebnispräsentation.
Wilson betonte, dass EA heute ein vielschichtiges Geschäftsmodell verfolge, das von Free-to-Play über Deluxe-Editionen bis hin zu Microtransactions reicht. „Ob wir nun ein Spiel für einen Dollar oder 100 USD anbieten, unser Ziel ist es immer, außergewöhnliche Qualität und einen hohen Mehrwert für unsere Spieler zu liefern“, erklärte er.
Trotz steigender Entwicklungskosten und wachsender Erwartungen an AAA-Titel bleibt EA bei seiner Haltung, dass Qualität und Spielerzufriedenheit im Vordergrund stehen sollten. „Ob wir die Preise anheben oder nicht, wissen wir noch nicht“, so Jorgensen. „Was wir wissen, ist, dass wir mit den neuen Konsolen und unseren Partnerschaften mit Sony, Microsoft und anderen viel mehr machen können.“
Diese Zurückhaltung überrascht, da EA in der Vergangenheit bereits Preiserhöhungen bei Abonnementdiensten wie EA Play vorgenommen hat. Im April 2024 wurden die Preise für EA Play außerhalb von Xbox Game Pass deutlich angehoben.
Ob EA langfristig an seinem aktuellen Preismodell festhält oder sich dem Branchentrend anschließt, bleibt abzuwarten. Für die Spieler bedeutet dies vorerst stabile Preise für EA-Titel – ein Punkt, der in der aktuellen Marktlage durchaus positiv bewertet wird.
Quelle: VideoGameChronicle
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