
Die Gaming-Branche steht erneut unter Schock: Beim Mobile-Games-Studio King, bekannt für Candy Crush Saga, werden rund 200 Mitarbeiter durch KI-Systeme ersetzt. Besonders brisant: Viele der Betroffenen haben die KI-Tools selbst mitentwickelt.
Effizienz statt Empathie?
Laut interner Kommunikation will Microsoft die Organisation „vereinfachen“ – weniger Hierarchie, weniger Abstimmungen, mehr Automatisierung. Die KI übernimmt künftig Aufgaben in Bereichen wie Leveldesign, Narrative Writing, UX und Asset-Erstellung.
Stimmung am Tiefpunkt
Die Entlassungen treffen Teams in London, Barcelona, Stockholm und Berlin. Besonders hart erwischt es das Team von Farm Heroes Saga, das zur Hälfte verkleinert wird. Interne Umfragen zeigen: Die Moral der Belegschaft ist „im Keller“.
Was kommt als Nächstes?
Bis Ende September 2025 sind die betroffenen Mitarbeiter freigestellt – die Kündigungen sollen danach greifen. Eine neue Organisationsstruktur wird erwartet, doch viele kritisieren die mangelnde Transparenz und den Fokus auf Profit.
Die Entscheidung, KI als Ersatz für menschliche Kreativität einzusetzen, wirft ethische Fragen auf. Während Microsoft auf Effizienz setzt, verliert King wertvolle Talente – und möglicherweise auch das Vertrauen seiner Community.
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