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Der unerwartete Triumph: Das PlayStation Portal bricht alle Remote-Play-Rekorde – und schlägt PS5, PC und Mobile!

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Anfangs als teures Nischenprodukt belächelt, entwickelt sich das PlayStation Portal zum Überraschungserfolg für Sony. Offizielle Zahlen enthüllen: Das dedizierte Streaming-Handheld ist heute das meistgenutzte Gerät, um PS5-Spiele abseits des Fernsehers zu zocken. Damit überflügelt es Konkurrenten wie den PC und das Smartphone – und sogar die PS5 selbst.

Als Sony das PlayStation Portal vorstellte, war die Skepsis groß. Ein reiner Streamer, der nur mit der PS5 im selben Haus funktioniert? Ein „teures Zubehörteil ohne Mehrwert“, lautete der Tenor vieler Kritiker. Doch nur kurze Zeit nach dem Launch sprechen die Zahlen eine völlig andere Sprache.

Wie Takuro Fushimi, Senior Manager im Produktmanagement von Sony, kürzlich in einem Interview bestätigte, hat das PlayStation Portal still und heimlich einen internen Rekord gebrochen: Es ist das am häufigsten genutzte Gerät für PS5 Remote Play. Es hat damit alle anderen Plattformen hinter sich gelassen, darunter:

  • Smartphones und Tablets
  • Der PC
  • Die PS4
  • Die PS5 (als Zweitkonsole)

Die Zahlen des Erfolgs: Aktiver und engagierter

Der Erfolg basiert nicht nur auf der schieren Masse der Nutzer, sondern vor allem auf deren Engagement. Laut Sony sind die Besitzer des Portals aktiver als alle anderen Remote-Player.

Sie nutzen das Gerät im Durchschnitt für etwa zwei Stunden pro Session. Dies unterstreicht, dass die Spieler, die sich für das dedizierte Handheld entschieden haben, das Feature viel intensiver nutzen als Gelegenheits-Streamer auf dem Smartphone. Das spezielle Design mit dem großen 8-Zoll-Display und den vollwertigen DualSense-Controllern, die haptisches Feedback und adaptive Trigger bieten, scheint genau jene Komfortzone geschaffen zu haben, die sich viele PS5-Besitzer gewünscht haben.

Auch wenn Sony keine absoluten Verkaufszahlen nennt, zeigen Schätzungen, dass das Portal eine loyale Zielgruppe erreicht hat: In den USA besitzen mittlerweile rund fünf Prozent der gesamten PS5-Basis ein solches Gerät. Vom Nischenprodukt zum festen Bestandteil vieler Haushalte – eine beachtliche Entwicklung.

Die Cloud-Revolution: Der Game Changer

Der größte Schritt in Richtung Unabhängigkeit gelang Sony mit einem kürzlich veröffentlichten Update. Das PlayStation Portal wird dadurch nicht mehr zwingend von der lokalen PS5 im heimischen Wohnzimmer benötigt.

PlayStation Plus Premium-Mitglieder können nun Spiele direkt über die Cloud streamen. Das bedeutet:

  1. Keine PS5 erforderlich: Für das Cloud-Streaming muss die Konsole nicht einmal eingeschaltet sein oder sich im Ruhemodus befinden.
  2. Enorme Bibliothek: Über 2.800 Titel stehen sofort zur Verfügung.
  3. Mehr Flexibilität: Das Portal wird zu einem vielseitigeren Handheld für unterwegs, solange eine stabile WLAN-Verbindung vorhanden ist.

Mit dieser Funktionserweiterung hat das PlayStation Portal seinen Status von einem „reinen Remote-Zubehör“ zu einem echten „mobilen PlayStation-System“ aufgewertet. Sony selbst betont zwar weiterhin, dass es ein „ergänzendes Gerät“ zur PS5-Familie bleibe, doch der Sprung in die Cloud macht es zu einem ernstzunehmenden Player im Handheld-Segment, der direkt mit Diensten wie Xbox Cloud Gaming konkurriert.

Der unerwartete Rekord und die neue Cloud-Funktionalität zeigen, dass Sony mit der Portal-Strategie richtig lag: Man muss nicht die nächste klassische Handheld-Konsole erfinden, sondern das bieten, was der moderne Spieler will: Flexibilität, Komfort und das DualSense-Gefühl in der Hand – überall.

Über Egor Sommer 1628 Artikel
Lange Zeit bei Playstation-Choice.de mitgewirkt und nun als Freelancer bei Gamolution.de tätig. Ich freue mich darauf euch weiterhin mit Tests, Specials und News rund um die Gaming-Welt zu informieren.
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