
Patrice Désilets und sein Team von Panache Digital Games gewähren tiefe Einblicke in die Entstehung ihres ambitionierten Projekts 1666: Amsterdam. Mit der ersten Episode ihrer neuen Entwicklertagebuch-Serie „Behind the Shadows“ nimmt das Studio Fans mit auf eine Reise von Montreal in die verwinkelten Gassen der niederländischen Hauptstadt.
Von der Realität zum Mythos
Die erste Episode mit dem Titel „The Vision: The Real City That Became a Myth“ beleuchtet den kreativen Prozess hinter der Spielwelt. Anstatt sich nur auf historische Dokumente zu verlassen, unternahm das gesamte Team im Jahr 2024 eine Studienreise nach Amsterdam. Das Ziel: Architektur, Klänge, Atmosphäre und das spezifische „Gefühl“ der Stadt vor Ort aufzusaugen.
Patrice Désilets, Creative Director und Kopf hinter Projekten wie Assassin’s Creed, betont, wie wichtig diese gemeinsame Erfahrung für das Team war: „Wir haben alle zusammengebracht und gesagt: Kommt in euer Spiel. Erlebt es so, wie ich es getan habe.“
Freiheit und feline Begleiter
Das Video gibt zudem konkrete Einblicke in das Gameplay-Design. Maxime Fortin, Senior Level Designer, erklärt, dass die Spieler ein hohes Maß an Freiheit genießen sollen:
- Vertikale Erkundung: Spieler können über Dächer navigieren und durch Fenster in beinahe jedes Haus des Viertels einsteigen.
- Die Rolle der Katze: Spieler werden von einem felinen Begleiter unterstützt, der neue Wege und Perspektiven innerhalb der Stadt eröffnet.
- Emergentes Gameplay: Je nachdem, wie man sich der Stadt nähert, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten der Entdeckung und Interaktion.
Early Access in Sicht
In 1666: Amsterdam schlüpfen Spieler in die Rolle von Noa, die als „Collector“ ein jahrhundertealtes Mysterium entwirren muss. Die Stadt selbst fungiert dabei als ein von Geheimnissen, Macht und Erinnerungen geprägter Charakter.
Der Titel soll noch im Jahr 2026 im Early Access für PC (Steam und Epic Games Store) erscheinen, Konsolenversionen sind für einen späteren Zeitpunkt geplant. Die neue Serie „Behind the Shadows“ soll in den kommenden Monaten regelmäßig weitere Einblicke in die Entwicklung bieten.
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