
Die Fronten des Zweiten Weltkriegs brennen heißer und schöner als je zuvor: Gaijin Entertainment und Darkflow Software haben für ihren truppbasierten Online-Shooter Enlisted das große Inhalts-Update „Operation Neptune“ veröffentlicht. Spieler dürfen sich auf ikonische Schauplätze in der Normandie, frische Kriegsgeräte im Forschungsbaum sowie ein massives optisches und spielerisches Upgrade der Schlachtfeld-Effekte freuen.
Taktischer Überlebenskampf am Omaha Beach
Das absolute Prunkstück des Updates ist der neue Schauplatz „Omaha“, der direkt von den historischen Landungen der alliierten Streitkräfte an den Strandabschnitten Omaha und Sword inspiriert wurde. Das Terrain verlangt Angreifern wie Verteidigern strategisches Fingerspitzengefühl ab:
- Der Strandabschnitt: Ein dichtes Netz aus Schützengräben, Bunkern, tiefen Artilleriekratern, Stacheldraht und massiven Küstenbatterien bietet Deckung und tödliche Engpässe zugleich.
- Das Hinterland: Die Kämpfe enden nicht am Ufer. Die Front verlagert sich dynamisch in zerstörte Stadtviertel, ländliche Regionen, auf Bauernhöfe sowie in weitläufige Fabrikhallen und Lagerhäuser, die jeweils völlig andere Truppentaktiken erfordern.
Dickes Arsenal-Upgrade für alle Fraktionen
Im Zuge von Operation Neptune spendieren die Entwickler den Forschungsbäumen verschiedener Nationen mächtigen Zuwachs:
- UdSSR: Erhält die schwere Sturmhaubitze SU-122 auf T-34-Fahrgestell, die sowohl gegen Befestigungen als auch gegen feindliche Panzer kurzen Prozess macht.
- Deutschland: Schickt den gefürchteten Panzerjäger Nashorn mit seiner präzisen 88-mm-PaK43 ins Feld. Infanteristen freuen sich zudem auf die hochpräzise Suomi KP/-31 (SJR) mit einem satten 71-Schuss-Trommelmagazin.
- USA: Bringen mit der F7F-1 „Tigercat“ einen extrem schnellen, zweimotorigen schweren Jäger in die Luft, vollgepackt mit 20-mm-Kanonen und Bomben.
- Japan: Stockt seine Verteidigung mit dem 90-mm-Panzerabwehr-Raketenwerfer Typ 4 auf.
Wenn der Panzerturm zur tödlichen Falle wird
Besonders viel Liebe ist in die Überarbeitung der visuellen Effekte und der Schadensmodelle geflossen. Explosionen und Treffer feedbacken nun deutlich realistischer. Fliegt ein Panzer in die Luft, brennen die Munitionslager spektakulär aus und interne Detonationen können den gesamten Geschützturm wegreißen. Diese Trümmerteile sind keineswegs nur Deko: Fliegende oder herabstürzende Türme können Soldaten auf dem Schlachtfeld schlichtweg zerquetschen.
Zudem breiten sich Brände nun auf umliegendes Gras aus, Querschläger prallen sichtbar von dicken Panzerungen ab und die Zerstörung von Flugzeugen am Himmel wurde mit dichteren Rauchschweifen und heftigeren Explosionen spektakulärer inszeniert. Selbst die Leuchtspurgeschosse besitzen nun eine physikalisch korrekte Tropfenform, deren Dicke dem tatsächlichen Kaliber entspricht – das hilft enorm dabei, die Herkunft von feindlichem Beschuss im Chaos zu orten.
Grafik-Spritze für Konsolen und PC-Optimierung
Auch technisch legt das Update eine Schippe drauf. Auf den Last-Gen-Konsolen wurden die Grafikvoreinstellungen bei stabiler Bildrate spürbar aufgewertet. Die PlayStation 4 nutzt ab sofort eine hochwertige Temporal Hyper Resolution (THR) bei 1080p, während die Xbox One via THR von 720p auf 1080p hochskaliert. Die PlayStation 4 Pro gibt das Geschehen nun sogar in knackigem 4K aus. PC-Spieler mit Raytracing-Hardware profitieren derweil von internen CPU-Optimierungen, die dank besserem Multithreading vor allem Systeme mit einer schwächeren CPU entlasten.
Das Update „Operation Neptune“ ist ab sofort für alle Spieler kostenlos zum Download verfügbar.
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