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Holpriger Start auf Steam: „Conqueror’s Blade: Three Kingdoms“ kassiert Vernichtung durch Fan-Kritik

Große Schlachten im alten China, aber dicke Luft in den User-Reviews: Das frisch veröffentlichte Standalone-MMO Conqueror’s Blade: Three Kingdoms sollte eigentlich die Stärken der Reihe im beliebten Drei-Reiche-Szenario bündeln. Doch kurz nach dem Launch steht der Titel auf Steam unter heftigem Beschuss der Community.

Taktische Massenschlachten zur Drei-Reiche-Ära

Vom Spielprinzip her bietet das kostenlose Strategie-MMO von Entwickler Booming Tech bekannte Stärken:

  • Historische Helden & Einheiten: Spielende schlüpfen in die Rolle legendärer Generäle der Epoche (darunter auch Lü Bu), kommandieren eigene Truppenverbände und steuern ihren Hauptcharakter direkt im Getümmel.
  • Dynamische Open World: Auf einer vergrößerten Weltkarte gilt es, Befestigungen zu errichten, Nachschublinien zu sichern und das verbesserte Terrain strategisch zu nutzen. Die Feldzüge gipfeln schließlich in groß angelegten Schlachten um die historische Hauptstadt Luoyang.

„Größtenteils Negativ“: Grind-Vorwürfe und P2W-Debatte

Trotz der stimmungsvollen Kulisse schlägt dem Spiel auf Steam eine Welle der Frustration entgegen, die zu einer vernichtenden Gesamtbewertung geführt hat. Die Kritikpunkte der Spieler wiegen schwer:

  • Muster ohne Wert: Die Community klagt über extrem zähen Spielfortschritt (Grind), der durch künstliche Tages- und Wochengrenzen bei der Ressourcengewinnung noch weiter ausgebremst wird.
  • Paywall-Vorwürfe: Viele User werfen den Entwicklern drastisches Pay-to-Win vor. Unter anderem seien bestimmte Waffenklassen hinter Zahlungsbarrieren gesperrt oder nur durch enormen Zeitaufwand freizuschalten.
  • Technische Mängel: Wie bei vielen MMO-Starts kämpft der Titel zudem mit diversen Bugs und Stabilitätsproblemen, auf die sich das Entwicklerstudio Booming Tech aktuell vorrangig konzentriert.

Ob die Entwickler auf das harte Feedback der Spieler eingehen und das Balancing sowie das Monetarisierungsmodell anpassen werden, bleibt abzuwarten.

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