
Das düstere Vampir-Epos The Blood of Dawnwalker punktet mit seiner stimmungsvollen Spielwelt und unverbrauchten Ideen, hat auf den Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X|S jedoch mit deutlichen technischen Hürden zu kämpfen. Eine detaillierte Technik-Analyse der Fachleute von Digital Foundry zeigt auf, mit welchen Einschränkungen Spielende in den verschiedenen Grafikmodi auf PS5, PS5 Pro und Xbox Series X|S rechnen müssen.
Das auf der Unreal Engine 5 basierende Rollenspiel bietet auf den Standard-Konsolen PS5 und Xbox Series X drei unterschiedliche Darstellungsmodi, die alle mit individuellen Kompromissen verbunden sind. Der Qualitätsmodus zielt auf 30 FPS ab und nutzt das UE5-eigene TSR-Upscaling mit nativen Auflösungen zwischen 1440p und 1620p. Allerdings leidet dieser Modus unter stark ungleichmäßigem Frame-Pacing und Bildraten-Einbrüchen in hektischen Szenen, was zu einem unruhigen Bildeindruck führt. Auch der Balanced-Modus (40 FPS für 120-Hz-Displays) kämpft mit ähnlichen Schwankungen bei den Bildausgabezeiten.
Der Performance-Modus zielt zwar auf 60 FPS ab, erfordert jedoch deutliche visuelle Abstriche: Die native Auflösung sinkt teils auf bis zu 900p ab, was bei Kamerafahrten zu sichtbarem Bildrauschen an feinen Strukturen wie Dachziegeln oder Vegetation führt. Zudem werden grafische Details wie Lumen-Reflexionen auf Gewässern reduziert oder komplett gestrichen, Schattendistanzen verkürzt und Animationen weit entfernter NPCs halbiert. In dicht bewaldeten Gebieten, bei Nebel oder in Kämpfen fällt die Bildrate zudem regelmäßig in die späten 40er-FPS-Bereiche, weshalb eine flüssige Darstellung stark von Bildschirmen mit variabler Bildwiederholrate (VRR) abhängt.
Auf der PS5 Pro profitiert das Spiel von höheren Auflösungsgrenzen (bis zu 1800p), wodurch das TSR-Upscaling ein schärferes Bild liefert; zudem bietet der Qualitätsmodus dort erweiterte Lumen-Reflexionen auf großen Wasserflächen. Die Xbox Series S bietet hingegen keinen 60-FPS-Modus und läuft mit nativen 792p bis 900p im 30-FPS-Limit, behält dabei jedoch überraschenderweise einige grafische Effekte wie Screen-Space-Reflexionen bei.
Das vollständige Analyse-Video von Digital Foundry ist auf YouTube abrufbar:
Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick
- Drei Grafikmodi auf PS5 & Xbox Series X: Wahl zwischen 30 FPS (Qualität), 40 FPS (Balanced) und 60 FPS (Performance).
- Unruhiges Frame-Pacing: 30- und 40-FPS-Modi leiden unter ungleichmäßigen Bildausgabezeiten, die zu spürbaren Rucklern führen.
- Grafische Abstriche im 60-FPS-Modus: Native Auflösung fällt bis auf 900p ab; Lumen-Reflexionen auf Wasser fehlen und Schatten- sowie NPC-Animationen werden reduziert.
- Leistungsvorteile auf PS5 Pro: Höhere Grundauflösungen sorgen für ein saubereres Bild via TSR; verbesserte Gewässer-Reflexionen im Qualitätsmodus.
- Xbox Series S mit 30-FPS-Limit: Läuft zwischen 792p und 900p mit reduzierter Objektdichte, behält aber grundlegende Beleuchtungseffekte bei.
Dieser Text wurde mit Unterstützung einer KI erstellt und redaktionell geprüft.
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