Star Renegades – Retro Action RPG im Test

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Star Renegades ist vor einiger Zeit bei uns eingetrudelt. Da ich aktuell viel um die Ohren habe hat der Test leider etwas gedauert, das soll euch aber nicht darum bringen das Spiel ausführlich getestet zu bekommen. Wir haben uns mit mehreren Redakteuren dem Spiel angenommen und unsere Ergebnisse abgeglichen. Hier für euch aber erstmal der Trailer:

Aus dem nichts taucht ein Roboter auf. Der mechanische Kollege warnt uns vor einer feindlichen Invasion und schwupps ist es auch schon zu spät. Das Radar erblickt feindliche Streitkräfte und in Sekunden finden wir uns mitten in einem Krieg wieder! Die feindlichen Streitkräfte übernehmen Norosh in Minuten und zerstören nahezu alles was irgendeinen strategischen Wert hatte. Die Unionspilotin Wyn Syphex stürzt ab und ihr steuert ab sofort die abgestürzte Pilotion.

Titel: Star Renegades, Plattformen: Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, Linux, Microsoft Windows, Xbox, Mac OS Classic

Dank unseres neuen mechanischen Roboterkumpels bekommen einen kleinen Einblick in die Vergangenheit einer anderen Realität, in der der Krieg bereits schief verloren wurde. Der Robo wurde durch die Zeit und die Dimensionen geschickt um uns zu helfen wenigstens eine Dimension zu retten, denn unsere Angreifer sind nicht von hier. Dementsprechend übermächtig ist auch die ganze Bagage.

Das Spiel ist ein taktikbasiertes Rougelite mit zeitbasierten Kämpfen. Hierbei setzen die Entwickler auf ein recht umfangreiches Kampfsystem das wir erst einmal erlernen müssen. Dieses Kampfsystem basiert zum einen auf Zeit und Fähigkeiten zum anderen auf eure Fähigkeiten. Glück oder Zufallsmomente gibt es nicht. Die Gegner reagieren immer gleich auf verschiedene Aktionen und wenn ihr in der Lage seid euch alles gut zu merken dann werdet ihr schnell sehr gut im Spiel! Euer Ziel ist es nämlich nciht nur möglichst viel Schaden anzurichten sondern auch eure Gegner so lange hinzuhalten wie möglich den teilweise richten eure Gegner massiven Schaden an, den ihr verhindern müsst! Insgesamt können bis zu 6 Charaktere gleichzeitig am Kampf teilnehmen aber bis ihr so weit kommt dauert es.

Positiv ist das ihr die Kampfanimationen auf Wunsch auch mehr oder minder überspringen könnt, ihr könnt sie zumindest beschleunigen. Wenn ihr allerdings sterbt verliert ihr sehr viel an Erfahrungspunkten und Ausrüstung, zum Glück nicht alles. Zwischen den Kämpfen bereist ihr die verschiedenen Spielbretter die durchaus unterschiedlich designt sind und einen guten Eindruck machen. Die Optik ist zwar ordentlich Retro aber immernoch wirklich brauchbar. Die Animationen sind gut gemacht und das gesamte Spieldesign ist wirklich brauchbar.

In der Nacht zum Beispiel spielt ihr Karten aus, die ihr gesammelt habt, erhöht eure Werte oder nutzt Boni die ihr in der nächsten Zeit zu eurem Vorteil nutzen könnt. Das ist durchaus ein wenig tricky denn so manches mal ärgert ihr euch sicherlich über eure Wahl!

Das Intro des Spieles, gehalten in einer tollen Zeichentrickoptik macht uns wirklich Hoffnung auf mehr, eine tolle Stimmung, tolle Geschichten und eine dichte Story, aber leider ist das nicht der Fall. Die Story ist eher flach, bietet kaum einen Highlight Moment, die Zwischensequenzen sind ebenfalls ausgefallen und größtenteils in In-Game Grafik gehalten, die Qualität des Intro jedenfalls erleben wir nicht noch einmal. Auf eine Sprachausgabe verzichtet man ebenfalls komplett. Ich persönlich sehe das als großen Nachteil denn so unheimlich schwer kann eine Vertonung nicht sein, vor allem nicht wenn man eine so umfangreiche Story erzählen will. Bei einer solchen Arbeit merkt man auch sehr schnell das die Story echt nicht der Bringer ist!

Leider ist die deutsche Übersetzung auch nicht ganz super gemacht, denn wir finden immer wieder fehlende Übersetzungen, Lücken und Fehler beim Layout wieder. Die Lokalisierung ist also nicht nur durchwachsen sondern vor allem zerstört das die Stimmung. Schade eigentlich denn die seichte Story wird so noch weiter zerstört. Der reine Ablauf des Spieles…. laufen, Gegner wählen… kämpfen und Strategie zurechtrücken ist leider komplett repetitiv, immerwieder haben wir gleiche Kämpfe zu bestreiten was auf Dauer wirklich etwas nervig ist denn irgendwie gibt es nichts Neues, alles bleibt gleich, muss man mögen bzw. damit leben können. Auch die Charaktere können lediglich 10 Stufen aufsteigen, was auf Dauer nicht unbedingt motivierend ist. Dafür dürft ihr aber frei entscheiden welcher Charakter wie, wo und wann sein upgrade bekommt, das Spiel lässt euch komplett freie Hand. Allerdings gibt es auch ein weiteres Problem, die Schwierigkeit ist nicht einstellbar, wenn ihr also mal Probleme bekommt dann wird es keine Chance geben die Schwierigkeit runter zu setzen, da müsst ihr dann durch.

Die Grafik des Spieles ist zwar Pixel Art sieht aber trotz allem echt gut aus. Die Animationen sind gut gemacht und kann sich sehen lassen. Das hilft aber leider nicht sonderlich über das maue drumherum aus. Dafür dürft ihr aus dutzenden verschiedenen Charakteren auswählen und euch eure eigene Strategie ausarbeiten. Ihr könnt selbst wählen wie ihr kämpfen möchtet. Das macht das Ganze aber auch unheimlich unübersichtlich. Alles in allem macht Star Renegade zwar einen echt gut durchdachten Eindruck, aber auf Dauer wird das Spiel leider verdammt schnell eintönig und langweilig. Das Ergebnis des Tests ist deshalb leider auch etwas verhaltener. Ich würde euch gerne das Spiel empfehlen aber leider kann ich das nicht tun solange es so langweilig und schlecht lokalisiert ist. Für das Spiel kann ich leider lediglich eine Bewertung von:

6 von 10 Punkte

einräumen!

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