Dreamworks Allstars Kart Racing (PS5) im Test

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Irgendwie musste ich beim ersten Anspielen von Dreamworks Allstars kart Racing ein wenig schmuzeln. Aber nicht aufgrund der bunten Darstellung und der bekannten Charaktere aus den Dreamworks Filmen sondern viel mehr weil ich ein kleine Dejá vu hatte. Bereits 2011 auf PS3, X-Box 360, Nintendo Wii und Nintendo DS sind wir mit Schrek und Co. über die Kartpisten gebraust. Ob das damals Laune gemacht hat oder nicht, ich kann es ehrlich nichtmehr sagen. Zu lange ist das her. Dennoch hat mich die Neuauflage natürlich, nicht zuletzt wegen der bekannten Figuren, in ihren Bann gezogen und ich war gespannt wie ein Esel im Bett mit einem Drachen 😉

Generell haben wir mit Dreamworks Allstars Kart Racing natürlich wieder einmal einen Fun Kart Racer vorliegen, im Stil von Mario Kart. Das möchte ich an dieser Stelle betonen ist kein Problem, solange ein Spiel gut gemacht ist. Der Trailer verspricht uns auf jeden Fall schonmal eine Menge interessanter Momente und wir beginnen im Spiel auch gleich mit einem Tutorial das uns grundlegend alles erklärt das wir wissen müssen. Ob sich das dann aber auch für einen kauf lohnt, das klären wir an dieser Stelle ausführlich.

 Das müsst ihr wissen

Ihr spielt hier einen Fun Racer der, ähnlich wie Mario Kart, vor allem als Multiplayertitel besonders Spaß macht. Natürlich könnt ihr auch alleine trainieren oder das Spiel spielen, aber in der Gruppe kommt halt eben mehr Fun auf. Ihr habt hier die Wahl zwischen einigen der bekanntesten Figuren aus dem Dreamworks Universum. Darunter bekannte Figuren wie Shrek oder Esel, dem Kung Fu Panda Po, Hicks, Astrid oder dem gestiefelten Kater. Ihr begegnet hier vor allem aber auch den Trolls, die als Rennveranstalter daherkommen.

Auf den Strecken gibt es die Möglichkeit zu driften und verschiedene Abkürzungen zu finden. Diese sind mit Kronen markiert und erfordern das ihr sie bis zum Schluss vernünftig fahrt. Erst am Ende gibt es wieder eine Krone und ihr habt die Abkürzung damit freigeschaltet. Power Ups und Waffen gibt es natürlich auch, genauso wie ein guter Drift zu einem Geschwindigkeitsboost führt.

Geboten werden verschiedene Spielmodi, das Highlight ist und bleibt aber wohl der lokale Co-Op Modus der sich natürlich mit einem 55 Zoll (oder mehr) TV auch zu viert richtig cool anfühlt. Das ist Nostalgie pur und weckt durchaus ein paar nostalgische Gefühle bei mir, genauso wie viele Charaktere… und morgen früh wenn wir aufstehn dann back ich uns WAFFELN!

 Das bekommt ihr geboten

Neben den ikonischen Charakteren und dem lokalen Co-Op Modus gibt es auch ein paar Individualisierungsoptionen mit denen ihr euch Motor, Chassis, Spoiler und Räder eures Racers aussuchen könnt. Das sorgt für ein paar mehr individuelle Momente im Spiel. Neben dem ausführlichen Multiplayer Modus den ihr Online und lokal spielen könnt, bietet Dreamworks Allstars Kart Racer quasi alles in 20-facher Ausführung. Ihr habt 20 Charaktere, 20 Karts und 20 Strecken die ihr freischalten und nutzen könnt.

All das hört sich jetzt unheimlich gut an und auch die Steuerung ist halbwegs gut umgesetzt, allerdings fühlt die sich schon hier und da etwas träge an. Auch das Gefühl der geschwindigkeit kommt nicht so richtig auf wobei auch das Streckendesign an einigen Stellen wirklich fragwürdig ist. Das ist Alles etwas gewöhnungsbedürftig und nutzt sich leider sehr schnell ab. Gerade die extrem bunten und quietschigen Strecken können teilweise ganz schon vom eigentlichen Renngeschehen ablenken und die Abkürzungen sind dazu auch noch offensichtlich markiert.

Das Spiel zielt offenbar auf Kinder ab, denn man traut seinen Spielern hier wenig zu. Das erkunden der Rennstrecke bleibt so komplett aus und wir haben kaum ein besonderes Hochgefühl wenn wir endlich eine Abkürzung gefunden haben. Zudem habe ich auch den Eindruck gehabt das viele Abkürzungen oftmals kaum wirklich etwas bringen.

Abwägung – was ist wichtiger?

Dreamworks Allstars Kart Racer ist eigentlich ein gutes Produkt, allerdings kein Top Produkt. Wir haben hier einen Mario Kart Clone mit Dreamworks Charakteren. Das habe ich auch von Anfang an nicht anders erwartet, jedoch fühlt sich das Spiel an vielen Stellen einfach verbesserungswürdig an. Abkürzungen die angezeigt werden und am Ende nur bedingt etwas bringen, genauso wie viele Elemente die einfach nur an Mariokart erinnern… naja

Dafür bekommen wir ikonische Schauplätze die an die verschiedenen Dreamworksfilme angelehnt sind, eine tolle Optik, wenn auch an verschiedenen Stellen zu quietschig und verwirrend. Dynamische Abkürzungen die cool gemacht sind und Power Ups die je nach Rennveransteldem Troll unterschiedlich sein können. 20 Fahrer, 20 Strecken, 20 Karts, daraus lässt sich was machen!


Fazit und Bewertung

Dreamworks Allstars Kart Racer muss sich natürlich mit Branchenprimus Mariokart messen, daran kommen wir nicht vorbei und hier muss die Dreamworks Veriante klar zurückstecken. Zu viel kopierte Inhalte, zu wenig Eigenständigkeit, kaum Identität. ABER wir bekommen hier eine Reihe bekannter Dreamworkscharaktere wie Shrek, Po oder Astrid, den gestiefelten Kater und die Trolls zu sehen. Das bringt wieder ein wenig Qürze in das quietschige Kart Rennspiel. Das ist zwar nicht alles aber für Fans der Dreamworks Produkte ist es sicherlich ein Kaufgrund.

Entwickler Game Mill Entertainment bekleckert sich hier zwar nicht mit Ruhm liefert aber auch keine lahme Lizenzgurke ab. Es gibt sicherlich eine Hand voll deutlich besserer Mariokart Klone da draußen aber wenn man eben mit Shreck über die Piste rasen will und Esel mal so richtig Eins auswischen möchte der wird hier seinen Spaß finden. Gerade die jüngere Generation sollte hier absolut ihren Spaß finden und spätestens der lokale 4 Spieler Co-Op Modus wird an einem großen TV Gerät begeistern. Hinzu kommt auch das GameMill Entertainment “nur” 40€ für das Spiel aufruft, also keinen Vollpreistitel bietet nachdem Kinder zum kommenden Weihnachtsfest schreien könnten! Dafür ist das ganze fair!

Ich kann an dieser Stelle eine solide Punktzahl vergeben:

7 von 10 Punkte

Dreamworks Allstars Kart Racer gibt es für Nintendo Switch, PC, PS4/5, X-Box Series und natürlich auch in unserem Gamolution Adventskalender! Wann verraten wir aber noch nicht! Seid einfach dabei!