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Active Matter: Ein mind-bending Extraction-Shooter

Auf der Gamescom 2025 hatte ich die Gelegenheit, Active Matter von Gaijin Entertainment auszuprobieren – ein Extraction-Shooter, der mich und meinen Kollegen Nico sofort in seinen Bann zog. In etwa 60 Minuten spielten wir mehrere Runden, und trotz unserer Misserfolge waren wir begeistert von der einzigartigen Welt und den spannenden Mechaniken.

Active Matter spielt in einem fractured Multiverse, inspiriert von Titeln wie S.T.A.L.K.E.R. und Escape from Tarkov, mit Anomalien, Monstern und einer ständigen Bedrohung. Die Demo fokussierte sich auf den PvE-Modus, was es zu einem idealen Koop-Erlebnis für Spieler macht, die die Spannung eines Extraction-Shooters wollen, ohne den Druck von PvP. Ergänzend zu meiner Hands-on-Erfahrung habe ich weitere Infos gesammelt: Das Spiel bietet eine offene Welt, die sich über globale Schauplätze erstreckt, und plant einen Early Access-Release 2025 mit zusätzlichen Modi wie Team Deathmatch. Hier mein detaillierter Bericht von einem Spiel, das ein absolutes Highlight der Messe war.

Vorbereitung: Ausrüstung mit Konsequenzen

Bevor wir uns in die gefährliche Welt von Active Matter stürzten, mussten wir uns sorgfältig ausrüsten. Welche Waffe nehmen wir mit, welchen Rucksack, welche Panzerung? Wir konnten zum Beispiel in die Brustpanzer Keramik- oder Bleiplatten einsetzen. Alles hat ein Gewicht, und je schwerer wir beladen waren, desto langsamer bewegten wir uns fort, desto schneller ging unsere Ausdauer zur Neige, und desto eher kamen wir außer Atem. Das beeinflusste das Zielen über Kimme und Korn enorm.

Die Herzrate war ein guter Indikator dafür, wie gut wir zielen konnten und wie schnell die Ausdauer abnahm. Interessant war, dass die Herzrate auch Panik anzeigte. Wer S.T.A.L.K.E.R. kennt, weiß, welche Monstrositäten in solchen Welten lauern, und in Active Matter wurde es nicht weniger beängstigend. Unsere Figur konnte je nach Bedrohungslage in Panik geraten. Was mir bei der Ausrüstung besonders gut gefiel, war, dass die passende Munitionsart farblich zur ausgewählten Waffe hervorgehoben wurde. So mussten wir nicht lange suchen, welche Munition zu welcher Waffe passte. Wer die falsche Munition mitnimmt, ohne die passende Waffe dabei zu haben, ist hilflos gegen die Bedrohungen. Nach der Ausrüstung starteten wir unseren ersten Raid – und die Welt war überwältigend.

Der erste Raid: Anomalien und Überraschungen

Wow, der Anblick der Welt war beeindruckend. In der Ferne schwebten ganze Straßenabschnitte, einige Bereiche formten sich in die Luft wie in dem Film Inception. Da wir nicht wussten, wo wir hingehen sollten, durchsuchten wir ein kleines, unscheinbares Haus und stießen sofort auf eine Anomalie. Mitten in der Küchentür wabberte die Umgebung. Als wir uns trauten, das wabernde Portal zu betreten, veränderte sich auf den ersten Blick nichts. Es schien, als wären wir noch im selben Haus, doch plötzlich waren überall lila schwebende, wabernde runde Objekte zu sehen, die wir einsammeln konnten. Als ich auf den Balkon trat, wurde mir klar, dass wir nicht mehr im selben Haus waren. Das Haus schwebte 30 Meter über dem Boden. Ein falscher Tritt, und wir wären in den Tod gestürzt. Der einzige Ausweg war das Portal zurück. Draußen sahen wir noch mehr Anomalien. Eine leuchtende, blitzende Kugel schwebte auf der Straße an uns vorbei, die mich an die Metro-Reihe erinnerte. Eine weitere Anomalie, die die Luft vibrieren ließ, zog mich zunächst an sich heran und schleuderte mich plötzlich meterweit weg. Wie in Tarkov gibt es verschiedene Verletzungen: Gliedmaßen können brechen, Schusswunden bluten, wir können vergiftet werden und vieles mehr. Die Gefahren sind vielfältig, genau wie die Bedrohungen.

Kaum waren wir aus dem Haus, griff mich etwas von hinten an. Nico schrie panisch: „Es ist hinter dir!“ Als ich mich umdrehte, war da nichts. Es stellte sich heraus, dass wir von unsichtbaren Wesen umzingelt waren, die nur für einen kurzen Augenblick, begleitet von schwarzem Nebel, sichtbar wurden und sich schnell wieder auflösten. Kaum hatten wir diese Bedrohung überstanden, griffen uns patrouillierende Soldaten an, die von unseren Schüssen angelockt worden waren. Wir versuchten zu fliehen, doch die Welt ist erbarmungslos. Kaum hatte ich mich hinter einem Hügel vor dem Kugelhagel versteckt, um meine Wunden zu heilen, bewegte sich plötzlich ein Busch vor mir und tötete mich. Es stellte sich heraus, dass es Wesen in dieser Welt gibt, die wie normale Büsche aussehen und sich so tarnen. Unser erster Ausflug in die Welt von Active Matter war ein totaler Misserfolg. Macht nichts, wir hatten einige Gefahren kennengelernt. Wie in jedem Extraction-Shooter verliert man die komplette Ausrüstung, wenn man es nicht lebend rausschafft.

Der zweite Raid: Statuen und Koordination

Also rüsteten wir uns erneut aus, diesmal mit einer Shotgun und einem Sturmgewehr. Ich fühlte mich bestens vorbereitet, doch die zweite Runde war noch schlimmer. Wieder in der Welt von Active Matter wollten wir ein Hochhaus looten. Das stellte sich als großer Fehlschlag heraus. Kaum im Haus drin, hörten wir scharrende Geräusche, als würde etwas Massives über den Boden geschleift, und überall standen menschenähnliche Statuen, die mir Gänsehaut einjagten. Ich dachte mir nichts dabei und durchsuchte weiter das Haus, bis die Statuen plötzlich näher kamen. Jedes Mal, wenn ich nicht hinsah, schienen sie sich zu bewegen – und genau so war es auch.

Wie die Weeping Angels aus Doctor Who bewegen sich die Statuen langsam auf dich zu, wenn du sie nicht im Blick hast. Panisch rannten wir aus dem Haus, nur um festzustellen, dass die Statuen uns weiter verfolgten. Meinem Beschuss aus Shotgun und Sturmgewehr hielten sie stand, also koordinierten wir unsere Fortbewegung. Während einer von uns die Statuen im Auge behielt, lief der andere ein paar Schritte voraus. Dass diese Strategie spätestens in einem Fiasko endete, als weitere Feinde uns in die Quere kamen, muss ich euch vermutlich nicht erklären. Und schon wieder legten wir einen Fehlschlag hin.

Der dritte Raid: Extraktion mit Twist

Für unsere dritte Runde nahmen wir uns vor, vorsichtiger vorzugehen, und siehe da, wir schafften es ein paar Schritte durch die Welt, sammelten Loot, besiegten endlich ein paar Feinde und erreichten sogar einen Extraktionspunkt – der uns dennoch den Tod brachte. Der Extraktionspunkt war nichts, was ihr euch vorstellen könnt. Er wurde weder durch grünen Rauch markiert noch auf andere visuelle Weise als solcher erkennbar gemacht. Lediglich ein Punkt auf der Map verriet uns, dass wir hier extrahieren könnten. Am Punkt angekommen ragte ein riesiger runder Kessel in die Luft, an dessen Seite seltsame Kristalle wuchsen. Als ich näher kam, um das genauer zu betrachten, wechselte die Perspektive plötzlich, und ich sah die Welt auf der Seite stehend. Es dauerte einen Augenblick, bis ich merkte, dass meine Figur seitlich an dem Kessel entlangspazierte. Doch ich hatte keine Gelegenheit, dieses Phänomen länger zu bestaunen, denn uns war ein buschartiges Monster gefolgt und griff mich mitten auf der Seite des Kessels an.

Ich geriet in Panik, lief nach ganz oben, in der Hoffnung dort das Monster bekämpfen zu können, doch es stieß mich so fest von sich weg, dass ich in den Tod stürzte. Nico versuchte sein Bestes, um mir zu helfen, endete aber auf dieselbe Weise. Für uns beide war Active Matter nur von Misserfolgen gekrönt, und dennoch habe ich jede Minute im Spiel genossen. Die Welt ist einzigartig, wunderschön und völlig unbekannt. Meine Neugier ist ins Unendliche gewachsen, denn ich will mehr von diesem Unbekannten kennenlernen. Ich will schnellstmöglich noch einen Anlauf versuchen, denn der herausfordernde Schwierigkeitsgrad hat meinen Ehrgeiz geweckt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Active Matter besonders in einem Trupp aus vier Spielern unterhaltsam wird. Das ist ein Koop-Spiel, das man sich unbedingt anschauen sollte – eines meiner persönlichen Highlights der Gamescom 2025.

Ergänzungen aus der Recherche

Active Matter ist ein PvE-Extraction-Shooter von Gaijin Entertainment, bekannt für War Thunder, und setzt auf ein fractured Multiverse mit mind-bending Elementen wie schwebenden Strukturen und Anomalien. Es kombiniert die Immersion von S.T.A.L.K.E.R. mit der Brutalität von Tarkov, aber mit einem Twist durch dimensionale Verzerrungen. Die offene Welt erstreckt sich über globale Schauplätze, und der Early Access ist für 2025 geplant, mit einer closed Beta in den kommenden Wochen. Plattformen umfassen PC, mit potenziellen Konsolen-Ports. Community-Reaktionen loben die PVE-Aspekte und die einzigartigen Anomalien, die Raids unvorhersehbar machen. Der Fokus auf Koop ohne obligatorisches PvP macht es zugänglich, und zukünftige Updates bringen Modi wie Team Deathmatch auf kleineren Maps.

Release und Plattformen

Active Matter erscheint 2025 für PC, mit Early Access via Steam und potenziellen Konsolen-Versionen zum finalen Launch (PS5, Xbox Series). Die Entwickler planen bald eine closed Beta, um Feedback zu sammeln.

Fazit: Ein Extraction-Highlight mit Potenzial

Active Matter hat mich auf der Gamescom 2025 trotz der Misserfolge restlos begeistert. Die einzigartige Welt, das spannende Survival-Gameplay und der PvE-Fokus machen es zu einem Must-Try für Extraction-Fans. Ich kann den Early Access 2025 kaum erwarten!

Über Egor Sommer 1673 Artikel
Lange Zeit bei Playstation-Choice.de mitgewirkt und nun als Freelancer bei Gamolution.de tätig. Ich freue mich darauf euch weiterhin mit Tests, Specials und News rund um die Gaming-Welt zu informieren.
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