
TT Games hat im Rahmen einer exklusiven Gameplay-Präsentation bei IGN neue Details zu Lego Batman: Legacy of the Dark Knight enthüllt. Der Fokus lag dabei auf einer der ikonischsten Figuren des DC-Universums: Catwoman. Das Spiel, das im Mai 2026 erscheinen soll, verspricht eine tiefgreifende Hommage an 85 Jahre Batman-Geschichte – weit über ein bloßes Best-of-Paket hinaus.
Statt bekannter Filmgeldbörsen nachzuerzählen, nutzt TT Games die Historie als Baukasten für eine völlig neue, dynamische Erzählweise, die sich über verschiedene Ären des Dunklen Ritters erstreckt.
Eine Zeitreise aus Klemmbausteinen
Die Kampagne beginnt mit einem jungen Bruce Wayne und entwickelt sich organisch durch die Jahrzehnte. Legendäre Momente – wie der Sturz des Jokers in die Chemikalien oder Anleihen an die Burton- und Nolan-Filme – sind nicht bloß Kulisse, sondern beeinflussen die Entwicklung der Charaktere. Der Joker beispielsweise verändert sich im Spielverlauf spürbar und spiegelt den Wandel vom bunten Trickster zum düsteren Anarchisten wider.
Catwoman: Mehr als nur ein Batman-Light
Die Diebin im Katzenkostüm wurde komplett neu gedacht. Während ihr Aussehen zwischen modernen Interpretationen (Zoë Kravitz) und Klassikern (Michelle Pfeiffer) wechselt, glänzt ihr Gameplay durch spielerische Absurdität und taktische Tiefe:
- Katzen-Kommando: Catwoman kann per Laserpointer Katzen herbeirufen, um Gegner abzulenken oder anzugreifen.
- Infiltration: Sie kann sich physisch in eine Katze verwandeln, um durch Lüftungsschächte zu kriechen und neue Wege zu erschließen.
- Vertikalität: Ihr Spielstil ist deutlich vorsichtiger und vertikaler als der von Batman, was sie zu einer eigenständigen spielerischen Klasse macht.
Qualität vor Quantität im Kampfsystem
TT Games geht bei der Charakterauswahl neue Wege. Statt hunderter austauschbarer Figuren konzentriert sich das Spiel auf einen Kern der „Bat-Family“, der jedoch mit Skill-Bäumen und über 100 sammelbaren Anzügen tief angepasst werden kann.
- Arkham-Anleihen: Das Kampfsystem orientiert sich spürbar an Rocksteadys Arkham-Reihe. Flüssige Kombos, Konter und ein direkter Gadget-Einsatz stehen im Vordergrund.
- Näher am Geschehen: Wie schon in The Skywalker Saga ist die Kamera näher am Charakter, was die Kämpfe wuchtiger und dynamischer wirken lässt.
Gotham als riesiger Abenteuerspielplatz
Das Team verspricht ein Gotham City, das bis zum Rand mit Geheimnissen und Easter Eggs aus 85 Jahren Comic-Geschichte gefüllt ist. Die große Frage bleibt, ob der Spagat zwischen dem typischen Lego-Humor und dem neuen spielerischen Anspruch gelingt – doch die heute gezeigten Spielszenen stimmen optimistisch.
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