
In den meisten Spielen erkundet man Höhlen oder Burgen – in Evolvania erkundet ihr den Körper einer sterbenden Riesenkreatur. Der Solo-Entwickler Elan Manuguerra und Publisher IV Productions haben heute am 9. April 2026 ihr verstörend schönes 2D-Abenteuer vorgestellt, das klassische Erkundung mit einer radikalen Evolutions-Mechanik paart.
In Evolvania übernehmt ihr die Rolle eines kleinen, empfindsamen Auges, das sich auf der Suche nach dem legendären „Collyrium“ (einer Art Heilmittel) durch ein feindseliges, organisches Labyrinth schlägt. Die Welt besteht aus pulsierendem Gewebe, knirschenden Zähnen und surrealen biologischen Strukturen, die nicht nur Kulisse sind, sondern scheinbar versuchen, mit dem Spieler zu kommunizieren.
Fusion als Fortschritt: Über 100 Objekte zum Kombinieren
Das Herzstück des Spiels ist die innovative Evolutions-Mechanik, die weit über simple Skillbäume hinausgeht:
- Echtzeit-Adaption: Ihr könnt euren Körper mit über 100 einzigartigen Objekten verschmelzen, die ihr in der Umgebung findet.
- Endlose Möglichkeiten: Kombiniert organische Elemente mit Waffen, um völlig neue Formen und Fähigkeiten freizuschalten. Jedes Hindernis und jeder Gegner wird so zum Experimentierfeld für euren nächsten Evolutionsschritt.
- Taktile Kämpfe: Die Kämpfe basieren auf physikgesteuerten Interaktionen. Erfolg hängt nicht nur von euren Reflexen ab, sondern davon, wie kreativ ihr eure aktuellen Mutationen gegen die Umwelt einsetzt.
Ein handgezeichnetes Ein-Mann-Projekt
Besonders beeindruckend: Jede einzelne Faser dieser grotesken Welt wurde von Elan Manuguerra von Hand gezeichnet. Das Ergebnis ist eine visuelle Identität, die irgendwo zwischen faszinierender Anatomie-Studie und tief sitzendem Unbehagen schwebt. Die Korridore atmen, die Wände leben – der gesamte Körper der Kreatur fungiert als ein gewaltiges, biologisches Puzzle.
Kreativität ohne Grenzen: Der Creator’s Room
Für alle, die nach der Hauptstory noch nicht genug haben, bietet Evolvania den „Creator’s Room“. Dieser intuitive Level-Editor erlaubt es euch, eigene Labyrinthe und Herausforderungen zu entwerfen und sie mit der Community zu teilen. So wächst das organische Universum des Spiels auch nach dem Launch stetig weiter.
Demo ab sofort verfügbar
Wer mutig genug ist, das Auge in die Tiefe zu führen, kann ab sofort die Demo auf Steam anspielen. Diese gibt einen ersten Einblick in das Eröffnungsbiom und führt in die grundlegenden Evolutions-Systeme ein.
Was ist eure Meinung? Reizt euch das unverbrauchte (wenn auch etwas eklige) Setting im Inneren einer Kreatur, oder bleibt ihr lieber bei klassischen Steinwänden und Schlössern? Und welche Kombination würdet ihr zuerst ausprobieren: Ein Auge mit Klingenflügeln oder doch eher eine gepanzerte Gift-Drüse?
Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
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