Root Letter: Last Answer

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Für einige ein wahrscheinlich eher unbekanntes Spiel, für Fans von japanischen Spielen jedoch feinste visual Novel Kost.
Was ist Root Letter: Last Answer? Nun es ist die Rückkehr des meistverkauften interaktiven Krimi-Romans. Ihr folgt den Spuren von Aya Fumino, einer Schulfreundin, die vor 15 Jahren an einem tragischen Mord beteiligt gewesen sein soll. Ihr müsst die Präfektur Shimane erkunden und seid dabei auf der Suche nach Hinweisen und benutzt alte Briefe die ihr und Aya geschrieben habt um alte Freunde und Bekannte aufzuspüren und zu befragen.

Klingt spannend oder? Ist es auch! Und ja ich sagte Rückkehr denn das Spiel erschien vor circa 3 Jahren bereits für die PS4 im Manga-look, die Neuauflage benutzt nun echte Bilder von echten Schauplätzen und Menschen, weit in den Einstellung versteckt lässt sich die Mangaoptik jedoch sogar wieder aktivieren, was Fans der klassischen Serie sicherlich begeistern wird.

Keine Sorge diese Review ist Spoilerfrei.

Root Letter Last Answer – Gameplay

Im Game habt bewegt ihr euch von Szenerie zu Szenerie ähnlich wie in Professor Layton, ohne euch jedoch selbst zu sehen, dabei könnt ihr verschiedene Dinge tun.
Rechts habt ihr ein Interface bei dem ihr die Wahl zwischen verschiedenen Aktivitäten habt. Der Stil erinnert ein bisschen an klassische Point´n´click Adventure.

 

Über die Option Move gelangt ihr auch zu einer Stadtkarte. Dort könnt ihr euer nächstes Ziel für eure Nachforschungen auswählen.

Mit Check könnt ihr in einer Szene mit einer Lupe verschiedene Dinge genauer Erkunden um Hinweise zu finden, diese können euch helfen weiterzukommen.
Es ist auch möglich mit einigen Leuten die ihr eher zufällig trefft zu sprechen, einige Gespräche müssen mit einem kleinen Minigame bestanden werden um die richtige Antwort zu bekommen. Nützlich ist auch das es möglich ist an jedem Punkt des Spiels mit dem Smartphone zu speichern.

Krasse Spring und Kletterpassagen und aufregende Kämpfe sind also nicht enthalten, dafür aber jede Menge Rätsel und eine spannende Story.

 

Root Letter Last Answer – Story

Die Story ist das worin dieses Spiel am meisten glänzen kann.

Ihr spielt einen jungen Mann, den Namen könnt ihr euch selbst geben, der versucht mithilfe von alten Briefen und Hinweisen die Wahrheit über Aya Fuminos verschwinden und dem Mord der mit ihr wohl in Verbindung steht zu lösen. Sie fesselt von Anfang an und bleibt dabei immer aufregend ohne an Spannung zu verlieren.
Aber auch visuell bietet dieses Spiel einige schöne Szenerien, über die Optionen kann man wie schon erwähnt auch den Grafikmodus ändern und so zum klassischen Manga Modus zurück wechseln.

Im Drama Modus seht ihr echte Schauspieler und echte Schauplätze, was für eine Visual Novel eher ungewöhnlich ist. In der Regel profitieren diese Spiele eher von einer statischen, aber künstlerischen Note. Für die PS4 Fassung von Root Letter Last Answer wollten uns die Entwickler aber noch einmal etwas besonderes bieten.

Für Liebhaber von japanischer Zeichenkunst gibt es den Manga Modus.

Fazit

Ein Storytechnisch sehr einnehmendes Erlebnis, was Gameplaytechnisch jedoch eher nicht jedermanns Sache ist. Eine englische Vertonung gibt es nicht, die japanischen Stimmen in Kombination mit den echten Schauplätzen sorgen jedoch für eine tolles Eintauchen in die Geschichte.
Was ich mir oft beim Zocken des Spiels dachte war, das es auf einem Handheld für Unterwegs wahrscheinlich besser geeignet ist als auf dem Fernseher. Gut das es das Spiel auch für Nintendo Switch zu kaufen gibt.

Wer mit der anspruchslosen Steuerung klar kommt wird mit einer sehr spannenden Geschichte belohnt. Dafür vergeben wir an dieser Stelle:

7-10 Punkten

 

 

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