mysteriöse Vergangenheit – Highfleet im Test

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Es ist nun schon eine Weile her das uns Highfleet erreichte. Das Spiel ist ein wenig verworren und die Story muss man schon mitbekommen, damit das Spiel seine Ganze Pracht entfalten kann. Aus diesem Grund hat es ein wenig gedauert bis wir euch einen Review bieten konnten. Ich habe mich mit Highfleet vor allem beschäftigt weil mich das Spielprinzip besonders gereizt hat. Ein Klassiker hat hier seine Finger im Spiel, Space Taxi, das ich tatsächlich damals schon geliebt habe und das Spielprinzip wirklich vermisst habe.

In Highfleet ist vor allem die Vergangenheit im verborgenen. Ihr werdet in eine Welt geworfen in der ihr einen Offizier aus dem Land Sayadi spielt. Das Land und die gesamte Welt liegen in einer Zukunft die weit entfernt scheint. Die Vergangenheit ist im dunkeln und wir haben eine mysteriöse Welt vor uns, die lange nach unserer Zeit spielt. Die Welt wie wir sie kennen liegt in Trümmern, Krieg, Hass und Missgunst sind alles was geblieben ist und natürlich eine Flotte mit riesigen Kampfschiffen, die Tonnenschwer in den Himmel steigen. Ihr werdet geschickt um das aufständige Königreich Gerat wieder zurück zu führen in das Reich Sayadi, koste es was es wolle!

Highfleet ist tatsächlich vom Spielprinzip her stark angelehnt an den Klassiker Space Taxi, ihr bewegt riesige Raumschiffe die vor allem mit der Gravitation zu kämpfen haben. Natürlich nicht nur hiermit, denn auch die Feinde aus Gerat zählen zu dem auf das ihr achten müsst und da hebt sich Highfleet auch schon vom Klassiker ab, in dem ihr eigentlich nru Personen transportieren solltet. In Highfleet Invasion müsst ihr nicht nur eure Schiffe bewegen und landen, sondern auch Kämpfen und dazu noch diplomatische Beziehungen pflegen und eure Ressourcen managen. Das hört sich jetzt erstmal nicht sonderlich aufregend und/oder schwer an, geht aber ganz schön ins Detail.

Dei ersten Runden habe ich kläglich versagt und musste schnell von vorne beginnen, vor allem weil ich die auswirkungen der diplomatischen Fehler komplett unterschätzt hatte. Auch das Ressourcenmangment und die erkundung sind wichtige Teile des Spieles, nicht nur um den Frieden wiederherstellen zu können, sondern auch um die Geheimnisse zu entdecken die diese Welt noch zu bieten hat und derer gibt es so einige.

Spielerisch ist Highfleet sehr Storylastig. Ihr müsst viel lesen und euch viel mit der Geschichte befassen, aber vor allem lohnt es sich die aufwendig und geschickt in Szene gesetzten, Landungs und Kampfmanöver zu fliegen die wirklich eine Herausforderung sind, die man durchaus gesehen haben sollte. Highfleet bietet hier ein wirklich ausgeklügeltes Gameplay bei dem ihr ordentlich aufpassen müsst was ihr macht. Mir hat es auf jeden Fall sehr gefallen mich mal wieder darauf einzulassen.

Optisch ist Highfleet ein kleines Highlight, denn auch wenn die Grafik nicht sonderlich anspruchsvoll ist, so ist doch besonders gut in Szene gesetzt. Licht und Wolken spielen hier eine gewaltige Rolle und erschaffen zusammen mit guten Sounds hier eine perfekte Stimmung die einfach stimmig ist. Sorry mir fällt gerade keine bessere Formulierung ein, die sich nicht so sonderlich abgedroschen anhören würde, Stimmig ist hier einfach richtig. Es gab keine Bezeichnung die sich richtiger anhören würde.

Insgesamt kann mich Highfleet wirklich überzeugen und ist ein Spiel das man durchaus auch mal zwischendurch spielen kann ohne das es langweilig wird. Der Anspruch und der wechselnde Spielstil gefallen mir persönlich sehr gut, denn selbst wenn man seine Schiffe einmal richtig im Griff hat, was mit ein wenig Übung nicht wirklich schwer zu sein scheint, die Zukunft möge mich eines besseren belehren, kann die Diplomatie nochmal deutlich schwerer werden. Im Moment kämpfe ich persönlich immernoch ein wenig mit der schwindenden Truppenstärke, die mich ordentlich einschränkt. Durchgespielt habe ich Highfleet bisher noch nicht, werde es aber auf jeden Fall noch öfters spielen, immerhin ist es alleine schon optisch ein Hit wie ich finde, für seine Klasse auf jeden Fall. Dennoch zieht sich Highfleet Invasion durchaus schon einmal einw enig, was das Gameplay insgesamt recht langsam macht. Wer rasante actionreiche Spiele vorzieht der sollte vielleicht lieber einen anderen Titel wählen. Wer hingegen ein wenig nostalgisch ist und wem das Spielprinzip zusagt das, zugegeben vielleicht ein wenig zu viel, storylastig ist, der findet hier einen sehr unterhaltsamem Titel der gut erzählt ist. Ich hätte mir ledigliche eine komplette deutsche Übersetzung gewünscht, was die teilweise etwas verworrenen Verhandlungsgespräche deutlich einfacher gestaltet hätte.

An dieser Stelle gibt es so von mir

8 von 10 Punkte

Highfleet Invasion ist erhältlich für PC zum Beispiel über Steam oder bei Humblebundle für derzeit €24,99,- was durchaus ein ordentlicher Preis ist, der natürlich in die Wertung mit eingeflossen ist. Aber auch bei einem anderen Keyseller gibt es Highfleet bereits ab €14,99,- (Stand: Artikelerstellung)

 

Highfleet Systemanforderungen:

Mindestvorraussetzungen*

  • OS: 64-bit Windows 10 / 64-bit 8.1
  • Processor: Intel i3-2100 , AMD Athlon 200GE
  • Memory: 4 GB RAM
  • Graphics: Nvidia GeForce GT 950
  • Storage: 2 GB available space
  • Sound Card: DirectX Compatible Sound Card

Empfohlene Systemvorraussetzungen*

  • OS: 64-bit Windows 10 / 64-bit 8.1
  • Processor: 4 cores Intel | AMD CPU (Intel i3-8100, AMD Ryzen 3 1200)
  • Memory: 8 GB RAM
  • Graphics: Nvidia Geforce GTX 1070
  • Storage: 2 GB available space
  • Sound Card: DirectX Compatible Sound Card

* Diese Bezeichnungen dienen nur zu informations und/oder Vergleichszwecken um die Leistung besser einschätzen zu können.

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