Die richtige Hardware und ein Sound Studio für Gaming Musik auswählen

Artikel Kolumnen

Bist du ein musizierender Gamer oder ein spielender Musiker? Egal … anscheinend hast du irgendwie eine Affinität zu Beidem, ansonsten würdest du diesen Artikel ja nicht lesen. Wenn du also schon einmal hier bist, verraten wir dir auch gleich, auf was du bei der Auswahl der richtigen Hardware und der Wahl eines Soundstudios achten solltest, wenn du Gaming Musik kreieren möchtest.

Du musst am Ende mit den Geräten umgehen können

Fangen wir gleich mal mit einer Erkenntnis an, die wir aus Erfahrungen anderer gesammelt haben. Nur weil ihr euch ein tolles Equipment kauft, wisst ihr noch lange nicht, wie man damit umgeht. Bitte macht euch also bereits vor dem Kauf klar, dass ihr euch erst einmal eine Zeitlang mit den ganzen Funktionen beschäftigen müsst, bevor der erste Ton rauskommt.

Gerade in diesem Bereich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Bitte gebt nicht schon hier auf!

Die 7 Basics plus 1

Wenn du es ernst meinst, kommst du an diesen sieben Basics nicht vorbei, wenn du einen guten Sound produzieren willst. Um eine qualitativ hochwertige Aufnahme zu machen, wirst du dir nach und nach diese Komponenten anschaffen müssen:

  1. Du brauchst natürlich als erstes einen Computer oder ein gutes Tablet. Im einfachsten Fall geht auch zu Beginn ein Smartphone. Es geht also um ein Gerät, mit dem du deine Musik aufzeichnen und ggf. weiterverarbeiten kannst.
  2. Als nächstes wirst du ein Audio Interface brauchen. Das ist ein Gerät, an das du Lautsprecher, Kopfhörer, etc. anschließen kannst und das letztendlich dafür sorgt, dass die Musik auf deinem Gerät landet.
  3. Du brauchst außerdem ein ordentliches Mikrofon – ein sogenanntes Studio Condenser Mic. Um das Mikrofon anzuschließen hast du drei Optionen. Über einen entsprechenden Anschluss an deinem PC, über das Audio Interface oder aber per USB.
  4. Um Musik für Games zu machen, brauchst du natürlich einen MIDI Controller, also eine Art Keyboard mit vielen Zusatzfunktionalitäten.
  5. Als Sound Studio dient eine entsprechende Software. Ganz zu Beginn kannst du mit kostenlosen Programmen arbeiten. Später wirst du sicher etwas Professionelleres suchen.
  6. Um richtig hören zu können, wie deine Musik klingt, benötigst du sehr gute Kopfhörer und/oder Lautsprecher.
  7. Kleinkram gehört leider auch dazu und kann durchaus einiges kosten. Kabel und Ständer gehören also zu deiner Grundausstattung dazu.

Kommen wir zu dem “Plus 1”

Wenn du in Berlin oder Hamburg lebst, kannst du dir glücklicherweise einen PIRATE-Proberaum mieten. Hier kannst du entweder eine professionelle Aufnahme machen oder einfach ganz in Ruhe und ohne die Nachbarn zu stören an deinem Instrument oder deiner Stimme üben, damit dein Werk am Ende auch perfekt wird.

Machen wir uns nichts vor … ohne Übung wird das nichts werden. Gerade beim Thema Musik geht nichts über Wiederholungen und Verbesserungen. Das betrifft J.Lo oder Elton John genauso wie dich.

Wenn deine Musik fertig ist, kannst du sie ja einfach mal einer Gaming Company schicken. Vielleicht hast du Glück und sie kommt so gut an, dass sie im nächste Spiel berücksichtigt wird. Das wäre bestimmt ein ganz großer Durchbruch. Wir wünschen dir viel Erfolg dabei.

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