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Soulmask: Launch-Version 1.0 und Wüsten-DLC sind da – Entwickler entschuldigen sich für Probleme

Nach dem holprigen 1.0-Start hat CampFire Studio einen detaillierten Schlachtplan veröffentlicht. In einer Mischung aus Entschuldigung und technischer Bestandsaufnahme geben die Entwickler zu, dass der Sprung aus dem Early Access nicht alle Erwartungen erfüllt hat. Besonders beeindruckend: Das Team spricht offen über seine Grenzen als junges Studio und verspricht Transparenz statt leerer Phrasen.

Was bereits verbessert wurde

In den ersten drei Tagen nach Release war das Team nicht untätig. Folgende Punkte wurden bereits per Hotfix adressiert:

  • Schneller abheben: Im neuen „Shifting Sands“-Modus droppt der Anti-Gravitations-Motor nun früher (nach dem Sieg über Sobek), damit Spieler ihre Luftschiffe schneller in den Himmel bringen.
  • Tutorial-Skip: Ein häufiger Kritikpunkt wurde gelöst – der Einstieg kann nun überspringen werden, inklusive frei belegbarer Tasten.
  • Server & Stabilität: Die Kapazitäten der offiziellen Server wurden erhöht und ein Fehler behoben, der den Schaden an Gebäuden im PvP verhinderte.
  • Mod-Support: Viele Abstürze hingen mit veralteten Mods zusammen; das Modkit wurde aktualisiert, um Inkompatibilitäten zu vermeiden.

Die großen Baustellen: Fokus auf Combat und Menüs

Die Entwickler geben zu, dass Soulmask ihr erstes 3D-Spiel ist und man die mangelnde Erfahrung vor allem beim Kampfgefühl merkt. Da das Studio kein separates Combat-Team hat, werden Verbesserungen Zeit brauchen. Geplant ist eine schrittweise Überarbeitung der Animationen und des Trefferfeedbacks, beginnend mit der Peitsche.

Weitere Schwerpunkte der nächsten Wochen:

  • Die erste Stunde: Das Onboarding für den Stammes-Modus wird komplett überarbeitet. Weniger Textboxen, mehr intuitives Gameplay – die erste Stunde soll sich „wie eine Einladung anfühlen, nicht wie ein Spießrutenlauf“.
  • Menü-Chaos: Die Entwickler geben zu, dass sie die Menüs bereits zwölfmal umgebaut haben und immer noch nicht zufrieden sind. Hier bittet das Team um konkretes Fan-Feedback zu den größten „Pain Points“.
  • Hardware-Hunger: Bei weniger als 3 GB VRAM wird dringend empfohlen, die Grafik auf „Medium“ oder niedriger zu stellen, da das KI-System der Stammesmitglieder und die Physik der Luftschiffe extrem fordernd sind.

Die Features im Überblick:

  • Ehrliche Kommunikation: Entwickler geben eigene Unerfahrenheit im 3D-Bereich offen zu.
  • PvP-Anpassung: Neue Langzeit-Server inklusive eines „No-Raid“-Modus sind online.
  • Controller-Support: Ein komplettes UI-Overhaul für Gamepads ist in Arbeit.
  • Boss-Balancing: Die Schadenswerte der Elite-Gegner im Mid-Game werden zeitnah nach unten korrigiert.

Was ist eure Meinung? Reicht euch diese offene Art der Kommunikation aus, um über die technischen Mängel hinwegzusehen? Findet ihr es mutig, dass ein Studio zugibt, dass ihnen das Know-how für perfektes Kampfsystem (noch) fehlt, oder erwartet ihr bei einer Version 1.0 schlicht mehr Politur? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

Über Egor Sommer 1558 Artikel
Lange Zeit bei Playstation-Choice.de mitgewirkt und nun als Freelancer bei Gamolution.de tätig. Ich freue mich darauf euch weiterhin mit Tests, Specials und News rund um die Gaming-Welt zu informieren.
Kontakt: Webseite

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