
Entwickler Sackbird Studios baut den im Juni angekündigten Titel grundlegend um: Aus dem ursprünglichen Konzept wird ein Third-Person-PvE-Spiel für bis zu sechs Spieler, bei dem das Schulgebäude selbst zum Hauptgegner wird.
Die erst im Juni enthüllte Multiplayer-Komödie Hijinks High präsentiert sich auf der Gamescom 2026 in einem völlig neuen Gewand. Das unabhängige Studio Sackbird Studios nutzt die Messe in Köln (Halle 10.2, Stand F044g – E061g), um den Titel erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen. Statt des bisherigen Ansatzes erwartet die Spieler nun ein chaotisches Third-Person-PvE-Erlebnis, in dem bis zu sechs Spieler gemeinsam versuchen, einen gewöhnlichen Schultag voller absurder Aufgaben zu überstehen.
„Das Spiel hat sich seit der Ankündigung drastisch verändert“, erklärt Adam Hafez, CEO der Sackbird Studios. „Der Wechsel in die Third-Person-Perspektive hat völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Man führt nicht mehr nur selbst verrückte Aktionen aus, sondern sieht seinen Freunden direkt dabei zu. Als wir das Spiel dann in Richtung PvE gedreht haben, wurde die Schule selbst zum Gegner. Ab diesem Punkt hat das Konzept richtig gegriffen.“
Toiletten-Ökonomie und Flucht in den Schulbus
Der Ablauf einer Spielsitzung orientiert sich an einem vollständigen Schultag. Während der einzelnen Unterrichtsstunden müssen die Spieler abstruse Lernziele erfüllen, während Lehrkräfte und Schulpersonal als NPCs die Hausordnung durchsetzen. Wer sich erwischen lässt, sammelt Strafpunkte oder zieht die Aufmerksamkeit des Hausmeisters auf sich, der Regelbrecher kurzerhand in den Nachsitztrakt befördert. Eine besondere Rolle nimmt dabei das In-Game-System der „Toiletten-Ökonomie“ ein, bei dem der Konsum von Speisen und Getränken im Spielverlauf spürbare Konsequenzen nach sich zieht.
Das Ende der Unterrichtszeit bringt jedoch keine Entspannung: Sobald die letzte Schulglocke läutet, verwandelt sich das Geschehen in ein chaotisches Fluchtszenario. Alle Spieler müssen gleichzeitig versuchen, den Schulbus zu erreichen, während das gesamte Kollegium die Verfolgung aufnimmt.
Rollstuhl-Mechanik und barrierefreies Schuldesign
Vor Beginn eines Schultags wählen die Spieler ihren bevorzugten Spielstil. Als erste spielerische Alternative hat Sackbird Studios den Rollstuhl-Schüler vorgestellt – kein reines kosmetisches Extra, sondern eine eigenständige Klasse mit individuellen Bewegungsmustern, Aufgaben und Interaktionen.
Um dieses Konzept konsequent umzusetzen, wurde die gesamte virtuelle Schule von einem ehemaligen Worldbuilder von The Elder Scrolls Online barrierefrei nach ADA-Standards gestaltet. Ein Netz aus Fahrstühlen stellt sicher, dass Rollstuhl-Spieler jeden Bereich des Gebäudes problemlos erreichen können. Dass diese Mechanik Raum für kreative Physik-Experimente bietet, zeigte sich bereits in ersten Playtests, in denen Testspieler die Eigenheiten der Rollstuhl-Klasse gezielt für physikbasierte Rätsellösungen im Unterricht nutzten.
Social-Hub und langfristige Progression
Zusätzliche Dynamik bringen variierende Schultag-Modifikatoren ins Spiel, die Regeln spontan verändern oder Rollen neu verteilen können. Außerhalb des Schulgebäudes starten und beenden die Spieler ihre Sitzungen im Wohnviertel „The Cul-de-Sac“. Dieser soziale Treffpunkt bietet jedem Spieler ein eigenes Haus, das künftig individuell eingerichtet werden kann.
Hijinks High befindet sich derzeit für PC via Steam und Epic Games Store sowie für Konsolen in Entwicklung. Ein konkreter Erscheinungstermin steht noch aus.
Dieser Text wurde mit Unterstützung einer KI erstellt und redaktionell geprüft.
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