Ghostwire Tokyo – abgefahrener Trip im Test

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Tokyo Ghostwire ist nun schon einge ganze Weile bei uns im Test und wir wollen langsam zu einem Abschluss dieses Tests kommen. Der Grafikhammer von Tango Gameworks wurde vor einiger Zeit von Bethesda Softworks veröffentlicht. Das Spiel hatte bereits auf der letzten Gamescom für Ausfsehen gesorgt, vor allem wegen seiner extrem guten Optik. Ob der Japano Horror Abenteuer Shooter halten kann was er versprochen hatte, haben wor für euch herausgefunden, mit einem überraschenden Ergebniss.

Während ihr eigentlich “nur” in einen Unfall verwickelt seid verschwinden plötzlich alle Menschen aus eurem Stadtteil und ihr steht nahezu alleine da. Nur der Geist eines ehemaligen Polizisten ist noch an eurer Seite, besetzt sozusagen euren Körper und will eigentlich die eigene Kontrolle haben. Doch es gibt einen schicksalhaften Grund warum ihr ausgewählt worden seid, denn eure Schwester ist der Schlüssel zu einer verworrenen Horror Story.

Wie sich das Spiel spielt, was es kann und vor allem ob es sich lohnt hier zuzuschlagen haben wir für euch in einem langen PS5 Test herausgefunden.

Ghostwire Tokyo Screenshot

Das kann Tokyo Ghostwire

Der größte Punkt den wir bei Ghostwire Tokyo loben müssen ist ohne Frage die Grafik. Wir haben selten ein so hübsch gemachtes Horrorspiel gesehen. Ghostwire Tokyo kann sich wirklich sehen lassen und punktet auf allen Plattformen mit einer sehr hochwertigen Grafik. Das Gameplay ist in der Regel zügig und funktioniert wirklich gut. Die verschiedenen Fähigkeiten und Waffen sind gut zu handeln. Leider ist das aber auch fast schon Alles was man positives über das Spiel sagen kann.

Ghostwire Tokyo erzählt zwar eine Geschichte, die zu verstehen und vor allem komplett nachvollziehen zu können, ist nicht einfach. Das klappt in den meisten Fälle nur über die Lore. Das bedeutet das euch im Spiel viele wichtige Details verschwiegen werden, die ihr später nachlesen könnt. So kommt die Geschichte nur schwerfällig in Gang und kann am Ende nicht wirklich überzeugen. Was bleibt ist ein sauber programmierter Shooter mit Horrorelementen und einigen Missionen die teilweise nur schwer nachvollziehbar sind.

Wie gut ist Ghostwire Tokyo?

Dieses Spiel weist leider einige sehr große Probleme auf. Es sieht wirklich gut aus und man will es wirklich spielen. Raytracing an allen Ecken, tolle Licht und Schatteneffekte eine mitreißende Kulisse und vor allem eine authentische Darstellung östlicher Mythologie. Was am Ende jedoch bleibt ist ein liebloser Shooter in einer nahezu komplett toten Welt, die sich einiger Horror Elemente bedient, letztlich aber nicht im Ansatz überzeugt. Ghostwire Tokyo liefert leider mal so garnicht ab.

Zwar werden auf der PS5 so einige Dualsense Features geboten, das kann aber leider nicht als positiver Punkt anerkannt werden, da dieses Spiel ja kein exklusiver Titel ist und auch auf dem PC vertrieben wird. Das bedeutet das “nur” Sony Nutzer in den Genuss des haptischen Feedbacks und ähnlichen Features kommen können. Die Mechaniken des Spieles sind jedoch sehr oberflächlich gehalten. Hier fehlt es an Tiefgang und Abwechslung.

Das gruseligste am Spiel ist leider der Ablauf einer lieblos gestalteten Geschichte, die zwar über die Lore ein wenig gerettet werden kann, aber trotzdem keine echte Daseinsberechtigung erlangen kann. Mechanisch und technisch scheint alles gut zu sein, aber das Gesamtpaket ist schon echt gruselig, allerdings nur weniger wegen der eigentlichen Story.


Ghostwire Tokyo Fazit und Bewertung

Letztlich ist Ghostwire Tokyo zwar ein funktionierendes Spiel, leider kein besonders gutes. Die Optik ist fantastisch, die Spielwelt allerdings nahezu tot und komplett leer. Was in einer verlassenen Irrenanstalt noch gruselig sein mag, kann in einem kompletten Stadtteil leider nicht funktionieren. Selbst die Auftraggeber für Side-Quests stehen starr herum und bewegen sich nahezu garnicht. Leider ist Ghostwire Tokyo das was man klassisch als Blender bezeichnen würde und damit meinen wir nicht das Grafikprogramm. Die Story ist nur schwer nachvollziehbar und wirkt eher langweilig, die Spielwelt eher tot.

Auch wenn ihr hier sicherlich einiges über japanische Mythologie lernen könnt und auch einiges mitnehmen könnt so lohnt sich Ghostwire Tokyo als Spiel leider garnicht. Ihr wollt gut unterhalten werden? Dann solltet ihr lieber etwas spielen das mehr Unterhaltungswert bietet. Von unserer Seite aus kann es leider keine Kaufempfehlung geben.

Aufgrund der sehr guten Optik und der sauberen funktionsweise des Spieles gebe ich an dieser Stelle trotzdem noch:

5 von 10 Punkten

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25 Tage zuvor

[…] Auch cool: Tokyo Ghostwire im Test – kann das was? […]