
Capcom bringt mit Resident Evil 9: Requiem nicht nur eine neue Heldin ins Spiel, sondern auch ein altbewährtes Gameplay-Element zurück: klassische Bosskämpfe. Doch wer jetzt an stumpfes Draufhalten denkt, liegt falsch – die Entwickler versprechen taktische Tiefe und überraschende Wendungen.
Grace Ashcroft: Die neue Hoffnung im Horror-Universum
Die Hauptrolle übernimmt Grace Ashcroft, eine junge Frau mit düsterer Vergangenheit und einem Hang zur Selbstreflexion. Laut Capcom soll sie nicht nur emotional greifbar sein, sondern auch spielerisch neue Akzente setzen. Ihre Entwicklung steht im Zentrum der Story – und wird durch die Bosskämpfe maßgeblich beeinflusst.
Bosskämpfe mit Köpfchen: Mehr als nur Bullet-Sponge-Gegner
Game Director Koshi Nakanishi erklärte auf der Tokyo Game Show 2025, dass sich die Bosskämpfe stark an die Klassiker Resident Evil 1 und 2 anlehnen. Statt übermächtiger Gegner, die nur mit Munitionsregen zu bezwingen sind, setzt Requiem auf strategische Auseinandersetzungen. Spieler müssen Schwachstellen erkennen, die Umgebung nutzen und ihre Ressourcen clever einsetzen.
„Wir wollten Bosskämpfe, die sich wie Rätsel anfühlen“, so Nakanishi.
Leon Kennedy? Nur ein Schatten seiner selbst
Fans der Reihe müssen sich von Leon S. Kennedy verabschieden – zumindest als aktiven Charakter. Zwar taucht er in der Story auf, bleibt aber eher ein Phantom, das die Handlung kommentiert. Der Fokus liegt klar auf Grace und ihrer persönlichen Reise.
Waffenwahl mit Bedeutung
Interessant: Die Waffen in Resident Evil 9 sind nicht nur Werkzeuge, sondern auch Ausdruck von Grace’ Entwicklung. Ein schwerer Revolver in den Händen einer zierlichen Frau? Das ist kein Zufall, sondern Teil der Charakterisierung. Capcom setzt hier auf Symbolik statt bloßer Funktion.
Release und Plattformen
Resident Evil 9: Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Ob Capcom mit dem Mix aus Nostalgie und Innovation den Nerv der Fans trifft, bleibt abzuwarten – das Potenzial ist jedenfalls da.
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