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Hunt: Showdown – Event „The Devil’s Trail“ macht Extraktionspunkte unsichtbar

Crytek wagt im Bayou ein riskantes Experiment: Mit dem Start des neuen Events „The Devil’s Trail“ am 18. März 2026 verlieren Jäger einen Teil ihrer gewohnten Sicherheit. Informationen über Beuteverstecke und Fluchtwege müssen künftig mühsam in der Spielwelt verdient werden.

Während andere Genre-Vertreter wie Escape from Tarkov primär auf das Sammeln von Beute („Looten“) setzen, bleibt Hunt: Showdown seinem Ruf als knallharter Action-Shooter treu. Doch mit dem kommenden Update verschieben die Entwickler die Dynamik massiv in Richtung Detektivarbeit und passives Tracking.

Die Karte bleibt (vorerst) leer

Die größte Neuerung betrifft die Informationsbeschaffung zu Beginn einer Runde. In „The Devil’s Trail“ sind Versorgungsstationen und Extraktionspunkte beim Missionsstart auf der Karte verborgen.

So kommen Spieler an Informationen:

  • Manuelle Entdeckung: Man stolpert physisch über einen Punkt.
  • Scout Towers: In jeder Mission spawnen zwei neue Aussichtstürme. Dort finden Spieler „Scout-Karten“, die versteckte Orte, neue Tarotkarten, Munition oder Merkmale offenbaren.
  • Aktion erzwingt Sichtbarkeit: Das Verbannen eines Bosses, das Aufheben einer Trophäe oder das Ausspielen der Tarotkarte „The Chariot“ enthüllt ebenfalls Fluchtwege.

Besonders spannend: Wer eine Trophäe aufnimmt, sieht möglicherweise nur einen einzigen Extraktionspunkt. Dies macht die Fluchtroute für Verfolger weniger berechenbar und zwingt Teams dazu, strategisch zu entscheiden, ob sie den direkten Weg wählen oder erst einen Scout Tower aufsuchen, um weitere Optionen freizuschalten.

Die Welt vergisst nichts: „The World Remembers“

Crytek erweitert das System des passiven Trackings drastisch. Die Spielwelt wird zu einem offenen Buch für aufmerksame Jäger:

  • Permanente Spuren: Geöffnete Umschläge, geplünderte Munitionskisten und benutzte Verbandskästen bleiben nun dauerhaft im offenen Zustand sichtbar.
  • Rückstände: Zerstörte Fässer hinterlassen Trümmer, tote Tiere bleiben als Kadaver liegen, und Türen bleiben nach dem ersten Öffnen einen Spalt breit offen.
  • Sengspuren: Das Benutzen von Merkmals-Sporen hinterlässt Brandmarken auf dem Boden.

Diese Änderungen zwingen Spieler dazu, noch vorsichtiger zu agieren, da fast jede Interaktion eine dauerhafte Geschichte erzählt, der feindliche Jäger folgen können.

Neue Sinne und Magie

Zusätzlich zu den strukturellen Änderungen führt das Event ein neues Merkmal ein, das feindliche Fußspuren während der Schattensicht isoliert hörbar macht. Zudem wird das kürzlich eingeführte System der Tarotkarten – das es Spielern erlaubt, magische Effekte im Kampf einzusetzen – um zwei weitere Karten ergänzt.

Das Event „The Devil’s Trail“ startet am 18. März und wird laut Crytek als Testlauf dienen, um zu entscheiden, welche dieser tiefgreifenden Änderungen dauerhaft in das Hauptspiel übernommen werden.

Über Egor Sommer 1615 Artikel
Lange Zeit bei Playstation-Choice.de mitgewirkt und nun als Freelancer bei Gamolution.de tätig. Ich freue mich darauf euch weiterhin mit Tests, Specials und News rund um die Gaming-Welt zu informieren.
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