
Dune: Awakening feiert einen erfolgreichen Start, doch hinter den Kulissen brodelt es: Entwickler Funcom hat bereits mit Entlassungen begonnen – und das, obwohl das Spiel laut eigenen Angaben „über den Erwartungen performt“.
Erfolg mit bitterem Beigeschmack
Das Survival-MMO Dune: Awakening konnte laut Funcom einen „starken Launch“ hinlegen. Spielerzahlen und Umsatz stimmen, die Community wächst. Doch die Euphorie wird getrübt: Wie mehrere Quellen berichten, hat Funcom bereits erste Mitarbeiter entlassen – nur wenige Wochen nach dem Release.
Warum Entlassungen trotz Erfolg?
Laut einem internen Statement, das MassivelyOP vorliegt, handelt es sich um „strategische Anpassungen“, um die langfristige Ausrichtung des Unternehmens zu sichern. Übersetzt: Bestimmte Rollen und Teams werden als nicht mehr notwendig erachtet – trotz des Erfolgs von Dune: Awakening.
„Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben, aber müssen auch wirtschaftlich denken“, heißt es von Funcom.
Community reagiert mit Unverständnis
In sozialen Netzwerken zeigen sich viele Fans irritiert. Während das Spiel weiter mit Updates versorgt wird, fragen sich manche, ob die Entlassungen Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung haben könnten. Funcom versichert, dass der Live-Service von Dune: Awakening nicht gefährdet sei.
Ein Trend in der Branche?
Funcom ist nicht allein: Auch andere Studios wie Bungie und BioWare mussten zuletzt trotz erfolgreicher Releases Personal abbauen. Die Gründe sind vielfältig – von Investoren-Druck bis zu Umstrukturierungen im Zuge von KI-gestützter Entwicklung.
Erfolg schützt nicht vor Sparmaßnahmen
Dune: Awakening mag ein Hit sein, doch die Realität der Spielebranche bleibt hart. Funcoms Entlassungen zeigen einmal mehr, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht automatisch Jobs sichert – und dass selbst gefeierte Releases nicht vor internen Umbrüchen schützen.
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