Youtube und Rundfunklizenz: Geldgierige Landesmedienanstalt schröpft jetzt auch kleine Youtuber

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Die Geschichte mit Youtube, bekannten Youtubern wie Gronkh und der Landesmedienanstalt ist mittlerweile bereits ein alter Lappen, sollte man denken. Doch die Landesmedienanstalten scheinen in letzter Zeit den Rundfunkstaatsvertrag, der derweil neu aufgelegt wird, noch einmal richtig ausleben zu wollen. Wie Youtuber Zinni berichtet hat er vor kurzem eine Aufforderung bekommen sich eine Rundfunklizenz zuzulegen. Grund hierfür ist die Tatsache das Zinni regelmäßig Spiele streamt und dabei sogar User hat die ihn finanziell, per Spende unterstützen.

Nun sollte man denken das das logisch ist, aber der Youtuber hat gerade einmal 25 regelmäßige Zuschauer und 6.500 Follower. Nach eigenen Angaben hat der Youtuber etwa 50 Zuschauer die ihn per Spende hin und wieder unterstützen. In Rheinland Pfalz, wo er seine Rundfunklizenz beantragen müsste müsste der Youtuber erst einmal eine Gebühr von 100 Euro auf den Tisch legen. Da sich der sehr kleine Kanal mit einer Gebühr von 100 Euro noch rechnen kann erklärte Thomas Zinnecker, Betreiber des Kanals nun allerdings das er sich eine entsprechende Lizenz zulegen wollte.

Interessanterweise war die Landemedienanstalt Rheinlandpfalz bisher eher großzügig. Mittlerweile ist es dort auch möglich das jede Privatperson einen Youtube Kanal melden kann und somit Youtuber unter Druck setzen kann. Gerade mittlere Streamer dürften dabei Probleme bekommen. Diese Vorgehensweise ist eine reine Einladung zu Massendenunzierungen. Ob ein solches Vorgehen noch wirklich als fair bezeichnet werden kann, vor allem die kleinsten Kanäle noch schröpfen zu wollen, ist fraglich.

Bei uns sehen wir diese Entwicklung sehr kritisch und können an dieser Stelle nur mit erhobenem Zeigefinger auf Artikel 13 hinweisen und das Ganze in die gleiche Schublade stecken in der sicherlich noch viele Probleme und Zensurbegehren landen werden. Warum man nun von “Minikanälen”, 25 Zuschauer sind in unseren Augen nicht viel, jetzt noch Geld eingeholt werden soll, obwohl das vermutlich, oder hoffentlich bald nicht mehr möglich ist, ist uns ein Rätsel.

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