Google Stadia in der Praxis – Erste Erfahrungen

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Mittlerweile ist auch bei uns Google Stadia angekommen. Noch nicht die Hardware aber zumindest der Zugang ist uns mittlerweile zugegangen, so das wir mit Hilfe unserer PC´s bereits erste Erfahrungen sammeln konnten. Wie sich Googles neue Videospielhoffnung dabei schlägt ist interessant zu sehen. Ob man sich beim US amerikanischen Unternehmen an seine Zusagen halten kann habe wir für euch bereits jetzt ausgiebeig getestet. Als Testobjekt stand uns hier Destiny 2 The Collection zur Verfügung, das wir ja auch bereits in der Konsolenversion testen konnten. So ist dafür gesorgt das ein ausgiebiger Test auch anständige Vergleichswerte erzielen kann.

Die Einrichtung von Google Stadia war erstmal ein kleiner Kraftakt. Die App herunterzuladen ist kein Problem, da ich allerdings auf der Arbeit war hatte ich nur begrenzt Zeit. Genervt hat mich dabei der Kreditkartenzwang bei Google Stadia, den wir allerdings schnell und einfach umgehen konnten. Für den ersten Praxistest konnten wir verschiedene Geräte ausprobieren. Getestet haben wir Stadia bisher auf:

  • Acer Aspire Nitro Gaming Notebook
  • Trekstor A13B Mini Notebook
  • Minix Neo C42 Windows 10 Mini PC
  • Fritz!Box 7450 Als Router
  • 100 MBit/s DSL Anschluss

Die eigentliche Google Hardware ist bisher noch nicht bei uns eingetroffen, wir sind immernoch von den Lieferschwierigkeiten betroffen, hatten aber rechtzeitig bestellt und bezahlt. Weitere Testgerät folgen natürlich noch, aber bisher konnten wir ein gutes Bild davon bekommen was Stadia kann und was nicht. In der Praxis zeigte sich Stadia vor allem bei einer bestehenden WLan Verbindung nicht sonderlich gut. Wir waren mit WLan weder in der Lae ein stabiles Bild noch eine perfekte Eingabeverzögerung zu erzielen. Selbst mit LAN-Kabel war es in der Praxis nur dann möglich eine stabile Verbindung zu etablieren wenn wir direkt am Router angeschlossen waren.

Ihr könnt euch vorstellen das wir in unserer Redaktion mehrere Räume haben und das Netzwerk auch über mehrere Räume hinweg mit Kabeln verteilen. Die Switches dazwischen haben bereits ausgereicht um die Verbindung zu unterbinden. Nachdem wir den Router dann von seinen 109 MBit/s auf die er synchronosiert war auf maximala Störsicherheit verlangsamt haben ging die Verbindung mit LAN Kabel auch in anderen Räumen, allerdings nicht zu 100% stabil in Bild und Steuerung.

Eine Verbindung via WLan hat funktioniert, allerdings nur unter starken Bildschwankungen und deutlichen Latenzproblemen, die im Endeffekt nur auf eine bedingte Spielbarkeit herauslaufen konnten. Ein anständiges Spielen, selbst mit schlechter Grafik war so nicht möglich, da es immer wieder zu aussetzern kam. Diese “funktionierende” WLan Verbindung hat allerdings auch nur unter dem Umstand funktioniert das wir nicht mit einer “internen” Lösung gearbeitet haben sondern die Fritz!Box 7490 als Router mit einer weiteren 7490 als Empfänger verbunden haben, die Router unter sich sind ja deutlich Leistungsfähiger als eine billige WLan Lösung in einem Mini PC oder einer Set Top Box.

Wirklich enttöuscht bin ich bisher vom Gaming PC dessen extrem hochwertiges WLan auch auf eine Reichweite von 120cm an der 7490 nicht ausgereicht hat um eine stabile Verbindung zu Stadia aufbauen zu können. Das ist ätzend.

 

Wir werden in der kommenden Zeit ein wenig herumexperimentieren, mit anderen Geräten, anderen Einstellungen und anderen Möglichkeiten und halten euch auf dem laufenden. Aktuell würde man auch erwarten das es evtl. zu überlasteten Servern kommen könnte oder andere Einflüsse Probleme bei Stadia bereiten. Wir werden das im Ausschlussverfahren testen und euch auf dem laufenden halten. AKtuell würden wir baer von Stadia eher abraten, solange ihr keine direkte Kabelverbindung zu eurem Router aufbauen könnt…

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