Retro Indie Hit? Impaler im Test

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Heute hat mich ein kleines Retro Spiel errreicht. Impaler ist ein kleiner Titel aus dem Hause Apptivus. Die verlinkte Website ist so einfach gehalten als das sie lediglich die Steam Seite verlinkt, auf der das Spiel ab dem 6.Dezember erhältlich ist. Impaler wird €2,99,- kosten und ist damit nicht nur Low Budget sondern eigentlich schon fast geschenkt. ich habe mit dem Spiel noch garnicht so unheimlich viel Zeit verbracht, jedoch ist das Spielprinzip so simpel das man bereits nach kurzer Zeit eine fundierte meinung fassen kann. Das Spiel wird von Retrovibe Games vertrieben und ist typisch für das Angebot des, auf Retro Style Spiele spezialisierten, Anbieters.

Das Spiel Impaler hat keine eigene Story, das ist hier auch garnicht nötig. Lasst mich aber eine Story dazu erfinden um euch zu erklären worum es geht. Ihr spielt einen Dämonenjäger der seine Abschlussprüfung in der großen Arena absolviert. Hier müsst ihr in einem kleinen Raum Monster töten, in verschiedenen Wellen. Dazu stehen euch Upgrades für Waffen, Fähigkeiten, Gesundheit und eure Magie zur verfügung. Im Prinzip ist Impaler ein reines, kurzweiliges Ballerspiel, das dennoch ein Review verdient hat!

Das ist Impaler

In Impaler kämpft ihr in einer kleinen Arena gegen Wellen von Monstern, die immer stärker werden. Im Stil eines 90´s Game t refft ihr hier auf gut animierte Monster im 2D Stil, die ihr in einer 3D Umgebung bekämpfen müsst. Dazu stehen euch verschiedene Waffen zur verfügung die ihr mit der Zeit freischaltet. Mit der Zeit ist das richtige Stichwort, denn mit der Zeit schaltet ihr auch die verschiedenen Upgrades frei, die ihr innerhalb des Spieles, nach jedem level erhalten könnt, vorausgesetzt ihr habt ausreichend Münzen gesammelt. JA auch für die Münzen gibt es Upgrades, allerdings müsst ihr auch die Münzenkisten, die ihr mit dem ersten Münzenupgrade freischaltet erstmal im Spiel sammeln, bevor ihr bezahlt werdet!

Das hat mir gefallen

Impaler basiert auf einer eigenen Engine, die komplett nue entwickelt wurde. Die Engine basiert auf C+ und OpenGL und enthält damit keinerlei bloatware oder Funktionen die das Spiel aufblasen. Es gibt insgesamt 7  verschiedene Waffen die ihr aufwändig freischalten müsst, 10 verschiedene Gegnertypen, was etwas Mau zu sein scheint, aber das Spiel ist ja noch nicht erschienen und kann sicherlich noch erweitert werden. Hinzu kommt das das Spiel von vornherein so entwickelt wurde das es auch auf dem Steam Deck schnell und zackig laufen kann, ohne Abstriche zu machen. Gut im Stil eines 90´s Games sollte das Steam Deck auch nicht überfordert sein.

Impaler ist mit Tastatur und Maus genauso zu steuern wie mit dem Controller, wobei ich bei solchen Spielen, vor allem am PC, dann auch auf die klassische Maus/Tastatur Steuerung zurückgreifen würde. Soundtrack und Stimmung passen auch sehr gut und was mir persönlich wirklich gefallen hat ist die Bullet Time, wenn euer Leben runter geht. Klasse Sache, so stelle ich mir ein neu erfundenes 90´s Games vor!

Letztlich ist es aber vor allem der Preis der hier den Ausschlag für meine Begeisterung gibt. Gerade einmal 3€, genauer gesagt €2,99,- werden am 6.Dezember auf Steam fällig. Davon gehen dann noch die Steam Gebühren ab, kann der Entwickler das Spiel gleich verschenken… also Wishlisten und Zuschlagen!


Das hat mir weniger gefallen

Ja Impaler ist kein aktueller Titel und ich hätte mir absolut gewünscht das die Gegner wenigstens in 3D gewesen wären und nicht als 2D Texturen programmier worden wären! Bereits im tutorial bekommen wir erklärt das es Gegner gibt, denen wir am besten auf den Kopf springen sollten um sie zu besiegen. Das geht, klar, kein Problem, jedoch sieht das mächtig unschön aus und ist auch schwer zu treffen, wenn wir gerade auf ein 2D Sprite springen sollen, in einer 3D Umgebung. Während die klassischen Gegner, die mit uns auf Augenhöhe sind da keinerlei Schwierigkeiten machen, wirkt das beim springen natürlich extrem fies.

Ein kleiner Storymodus wäre schön gewesen, der uns durch das Rougelike Game geführt hätte. Vielleicht wirklich ein paar Zeilen, mit ein paar wenigen Gegnern in der Zwischensequenz, wobei uns erklärt wird, was die Macher sich dabei gedacht haben, also zum Beispiel meine fiktive Idee das wir einen Dämonenjäger spielen, der seine Abschlussprüfung hier absolvieren muss, wären durchaus interessant gewesen. Aber bei €2,99,- erwarte ich lediglich das das Spiel Spaß macht und mich unterhält.

Einige Gegner wirken auch vom Design her irgendwie blöd. Ich fand zum Beispiel die laufenden Mülltonnen, im Bild (unten, rechts neben dem Schleim) ziemlich schlecht designed. Da hätte man schon ein bisschen mehr machen können. Nicht das ich das besser könnte, aber es gefällt mir einfach nicht. Die Schleime und andere Feinde sind auch deutlich besser designed


Fazit und Bewertung

Impaler ist ein Retro Shooter, der sich der mechaniken und Spielweise der frühen 90´er Jahre bedient. Als Spiel das wirkt wie die ersten Doom Teile, Heretic oder Unreal Tournament spielen wir hier in einer kleinen Arena, ein modernes Rougelike Game. Wir schalten mit der Zeit immer mehr Upgrades frei, dererlei gibt es 40. Dazu kommt das wir neben den verschiedenen Leveln und 10 verschiedenen Gegnertypen auch bis zu 7 verschiedene Waffen einsetzen können, die wir aber auch erst freischalten müssen.

Insgesamt haben wir hier ein kleine Spiel, ohne Story, das einfach nur spaß machen müsste und ich kann bestätigen das ich es eigentlich “nur mal kurz” anspielen wollte und gleich mehrere Stunden daran hängen geblieben bin. Im Gegensatz zu anderen Rougelikes wie z.B. The Unliving, das ich vor kurzem für euch getestet habe, dessen Story und aufmachung ich wesentlich mehr gefeiert habe, schafft es Impaler mich deutlich mer zu motivieren.

Sicherlich werde ich keine 60 Stunden am Stück mit Impaler verbringen aber es ist eine tolle und kurzweilige Unterhaltung die ich mir sicherlich noch öfters geben werde. Klar eine Story fehlt, das gibt Abzüge, die Grafik könnte wenigstens halbwegs 3D sein, wenn die Spielumgebung ebenfalls in 3D ist, aber auf Steam bekommt ihr das Spiel zum Release am 6.Dezember, also zu Nikolaus, für €2,99,- da gibt es nichts zu meckern. Hier bekommt ihr für euer Geld mehr Spielwert pro Euro als bei vielen anderen Spielen! Aus diesem Grund meine Wertung:

7 von 10 Punkte

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