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Cyberpunk trifft Wildwest: 505 Games sichert sich den Sci-Fi-Shooter „ExeKiller“

Ein dicker Fisch für das polnische Independent-Studio Paradark: Der renommierte Publisher 505 Games hat offiziell eine weltweite Partnerschaft für das ambitionierte Projekt ExeKiller bekannt gegeben. Der storygetriebene Ego-Shooter vermischt eine retro-futuristische Cyberpunk-Dystopie mit der gesetzlosen Atmosphäre eines klassischen Westerns – und stellt Spieler vor Entscheidungen, die sich rücksichtslos rächen können.

Auf Kopfgeldjagd im postapokalyptischen Amerika

In ExeKiller schlüpfen die Spieler in die Haut von Denzel Fenix, einem lizenzierten Kopfgeldjäger in einer zerstörten, von Wüstensand verschlungenen Zukunft der USA. In dieser unwirtlichen Welt prallen fortschrittlichste Technologien und die raue Selbstjustiz des fernen Grenzlandes aufeinander.

Mithilfe des Appaloosa – einem futuristischen Hovercar, das als treuer Begleiter und mobiles Zuhause in der Einöde dient – erkunden Spieler eine Spielwelt, die sich im Zuge der Handlung Stück für Stück erweitert und neue Regionen, Waffen sowie Story-Pfade freischaltet. Um ganz in der dichten Atmosphäre zu versinken, setzen die Entwickler auf ein komplett diegetisches HUD. Das bedeutet: störende Interface-Einblendungen oder Menü-Lärm fallen weg; alle wichtigen Informationen sind direkt in der Spielwelt oder auf Fenix‘ Ausrüstung sichtbar.

Erst ermitteln, dann schießen

Die Entwickler betonen, dass es sich bei den Aufträgen nicht um stumpfe Ballerbuden-Missionen handelt. Jeder Job beginnt mit einem Vertrag, der genauestens studiert werden will:

  • Detektivarbeit im Ödland: Spieler müssen die Fährte ihrer Zielobjekte aufspüren, Tatorte untersuchen und Hinweise sammeln.
  • High-Tech-Spürsinn: Über das sogenannte Cybervision-Modul lassen sich vergangene Ereignisse rekonstruieren, um sich ein genaues Bild der Lage zu machen, noch bevor der erste Schuss fällt. Die Ermittlung steht im Kern des Gameplays und macht jede Jagd zu einem kleinen Kriminalfall.

Knallharte Konsequenzen und Echtzeit-Diplomatie

Die spielerische Freiheit lässt den Spielern die Wahl, ob sie lieber schleichend vorgehen, Systeme hacken, die Schrotflinte sprechen lassen oder sich mit nackter Überredungskunst durchschlagen. Ob man eine Zielperson verschont oder hinrichtet, Verträge einhält oder Verrat übt, das Kopfgeld einstreicht oder die Beute liegen lässt – jede Entscheidung formt die Spielwelt und die Beziehungen zu den Charakteren. Die Konsequenzen zeigen sich dabei oft nicht sofort, sondern holen den Spieler erst viel später auf seiner Reise ein.

Damit der Spielfluss niemals ins Stocken gerät, nutzt das Spiel ein dynamisches Echtzeit-Dialogsystem. Spieler können quatschen, während sie am Steuer des Hovercars sitzen, oder mitten im Schusswechsel Verhandlungen führen – das richtige Wort zur rechten Zeit kann dabei Wege eröffnen, die man mit roher Waffengewalt niemals erreicht hätte.

Auf klassische Rollenspiel-Laster wird ebenfalls verzichtet: Es gibt keine XP-Balken oder Level-Obergrenzen. Die eigene Stärke und neue taktische Möglichkeiten ergeben sich rein aus den Modifikationen, Implantaten und Technologien, die man aktiv ausrüstet.

ExeKiller wird von 505 Games für den PC via Steam veröffentlicht. Ein konkretes Release-Zeitfenster steht noch aus, doch die Partnerschaft dürfte dem dystopischen Western den nötigen Rückenwind verpassen.

Über Egor Sommer 1888 Artikel
Lange Zeit bei Playstation-Choice.de mitgewirkt und nun als Freelancer bei Gamolution.de tätig. Ich freue mich darauf euch weiterhin mit Tests, Specials und News rund um die Gaming-Welt zu informieren.
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