Project Witchstone – DIE große Hoffnung von der Gamescom

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YADCTYCTA – oder so ähnlich könnte man den ersten Eindruck übersetzen “Yet Another Diablo Clone that you can throw away”. Das war meine erste Meinung, die sich aber auf der Gamescom heute komplett revidieren lies. Zusammen mit den Entwicklern von Spearhead Games hatten wir die Chance einen ausführlichen Blick auf Project Witchstone zu werfen und konnten uns erklären lassen was es damit auf sich hat! Bevor ihr nun auf den gleichen ersten Eindruck hinein fallt wie wir, lest lieber dieses Preview zum Game!

Hier erstmal ein erster Trailer:

In Project Witchstone werdet ihr in eine intakte, funktionierende Fantasywelt geworfen. Eine Welt die sich auf einer großen Insel befindet, die aber von ihrer eigenen Herrscherschaft losgesagt ist. Dadurch haben sich eigene Fraktionen auf der Insel gebildet, die die Welt in Besitz genommen haben und sich in einer Art “kaltem Krieg” befinden. In diese Situation werdet ihr hineingeworfen und bekommt eine Aufgabe, formt diese Welt und sorgt dafür das ihr eure Aufgabe irgendwie erfüllt. Wie ihr das macht ist eure eigene Entscheidung, was ihr aus der Welt macht genauso.

Ihr könnt Dörfer befreien, Dörfler selbst regieren, wenn ihr die Dörfer als Herrscher übernehmt, könnt aber auch, bzw. müsst aber auch, darauf achten was ihr genau macht, denn all eure Entscheidungen haben Konsequenzen. Wie bereits Kingdom come Deliverance versprochen hat, aber leider nicht abliefern konnte, so will es Project Witchstone besser machen. Hier haben wir aber umfangreichere und wesentlich weitreichendere Konsequenzen. Beispiel: Wir nutzen unser Charisma dafür den Schmied eines Dorfes dazu zu bringen eine andere Fraktion anzugreifen. Daraufhin verstirbt der Schmied, euer Ansehen sinkt bei der entsprechenden Fraktion, weil ihr den Schmied in den Tot geschickt habt. Zusätzlich kann das Dorf keine neuen Waffen mehr produzieren und wird vermutlich mit der Zeit von einer anderen Fraktion übernommen.

Ebenfalls verändert sich die Spielwelt entsprechend eurer Entscheidungen. Mehr Blumen und Vegetation bei friedlichen Fraktionen, Wehranlagen im Kriegszustand und vieles mehr. Die Spielwelt lebt um euch herum und jeder NPC soll wirklich ein eigenes Leben haben. Zettelt ihr zum Beispiel eine Schlägerei in einer Kneipe an und der Schmied geht drauf…. ja ihr ahnt es, kann das dazu führen das dieses Dorf bald unter neuer Regierung steht. Auch eure Missetaten werden weitergeleitet. Findet man eine Leiche ermittelt der Sherrif bald. Findet der heraus das ihr das gewesen seid kann es schwierig werden.

In Project Witchstone kann aber noch so viel mehr passieren, vor allem Dinge die zwar logisch sind aber mit denen ihr nicht gerechnet hättet. Wir glauben Project Witchstone kann etwas verdammt großes werden, auch wenn es unheimlich kompliziert werden kann das Spiel zu programmieren. Hier ist in der Logik so viel Fehlerpotential das wir, wie wir hoffen, von den Entwicklern erfolgreich umschifft werden kann. Wir setzen große Hoffnung in Project Witchstone, wenn alles klappt wird das unheimlich geil.

Das Spiel erscheint für PC, Playstation 4 und X-Box One!

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