Rims Racing Switch Screen 3

Dieses Spiel kann eure Switch zerstören: Rims Racing im Test

Uncategorized

Ja auch dieser Titel liegt nun schon wieder eine Weile bei mir rum. RIMS Racing für Nintendo Switch war einer der schwierigsten Tests die ich jemals machen drufte. Sicherlich kennt man das, ein Spiel kommt an, man mag es nicht, spielt es trotdem eine Weile um ihm eine Chance zu geben, aber am Ende landet es in der Ecke. RIMS Racing treibt es ganz ähnlich mit mir. Zum einen mag ich Rennspiele allgemein eigentlich immer, auch Motorradrennspiele, selbst wenn diese, wie bekannt, auch oft schwieriger zu fahren sind, wie klassische Autorennen. Aber RIMS Racing treibt mich zum Wahnsinn und hat so einige Male dafür gesorgt das ich meine Switch am liebsten gegen die Wand geworfen hätte, in die Badewanne getunkt hätte oder vom Balkon geworfen habe. Keine Angst, ich brauche keine neue Switch, zum einen haben wir 2 zum anderen habe ich starke Nerven. Aber wie sich RIMS Racing anstellt lest ihr nach dem Trailer…

Der Trailer macht optisch durchaus schon etwas her und das merkt man auch im Spielt. Gerade die eingeschränkte Leistung der Nintendo Switch halte ich immernoch für ein Problem. Gerade für Spiele, wie Rennspiele, denke ich das die Performance darunter leiden müsste aber scheinbar schaffen des die Entwickler von RaceWard Studio das Spiel halbwegs flüssig, auch an der Switch ans laufen zu bringen, etwas zäh fühlt es sich trotzdem an, was aber durchaus auch daran liegen könnte das ich selbst nicht so der Motorradprofi bin, zu meinem Motorrad Führerschein ist es leider nach 3 Fahrstunden nie mehr weiter gekommen. Das ist zum einen sehr schade, zum anderen vielleicht auch besser sonst könnte es durchaus sein das wir hier nichts mehr voneinander lesen könnten. An dieser Stelle einen lieben Gruß an all die Speed Junkies da draußen, mein Fahrleher ist eine CBR-1000 Fireblade gefahren, die von der Lieferung aus direkt zum Tuner gegangen ist. Ich hatte also beste Connections ins Jenseits 😉

Aber bleiben wir mal beim Spiel, denn RIMS Racing macht optisch einen echt guten Eindruck und läuft auch auf der Nintendo Switch wirklich gut. Was mich an dem Spiel nur ein wenig gestört hat ist der enorme Realitätsgrad. Im Prinzip hat es Stunden gedauert bis ich auch nur eine Runde geschafft habe, ohne mich auf die Nase zu legen oder aus der Kurve zu fliegen. Hinzu kommt das ich damit natürlich geschwindigkeitstechnisch kaum auf einem guten Niveau angelangt war und das im Anfängermodus. Hier muss ich mich outen, ich kanns einfach nicht besonders gut. Sicherlich bin ich aber nicht allzu schlecht in Motorradrennen, ich habe durchaus schon andere Rennspiele gespielt und dabei nach kurzer Einarbeitungszeit ein recht brauchbares Bild abgeliefert, zuletzt war es TT Isle of Man das mich durchaus bei der Stange halten konnte. RIMS ist definitiv schwerer und vor allem schwerer unter Kontrolle zu halten.

Absolut gefallen hat mir die Möglichkeit an meinen Bikes rumzuschrauben. Ich muss jetzt sagen das ich diese Funktion nun nicht bis in die Tiefe durchgespielt habe, dazu fehlt mir einfach die Ahnung von der Materie, aber das muss man auch nicht zwingend. Das Spiel ist spielbar und die Bikes sind auch in ihrer Standard Einstellung schon gut genug um gewinnen zu können, habe ich mir zumindest zeigen lassen 🙁

Der Karrieremodus führt euch allerdings sehr gut an das Spiel heran. Für Neulinge gibt es Hilfsmenues und Erklärungen satt. Lizensierte Strecken, Ersatzteile und vieles mehr machen das Spiel durchaus realistisch und interessant, aber auch Fahrhilfen für Neulinge, die bei mir leider wenig gebracht haben, sind vorhanden. Man hat sich also durchaus schon Gedanken gemacht wie man Spieler unterstützen kann, die mit Motorradrennen noch wenig erfahrung haben. Dennoch finde ich persönlich den Schwierigkeitsgrad extrem hoch.


RIMS Racing abschließende Mein ung
 

 RIMS Racing ist sicherlich ein toller Titel für die Nintendo Switch, allerdings mit einigen Problemchen. Zum einen ist das Spiel optisch stark eingeschränkt. Man sieht zwar alles recht deutlich, aber so feine Unterschiede wie eine nasse Straße lassen sich nur schwer ausmachen. Die Nintendo Switch ist einfach nicht leistungsfähig genug für ein solches Spiel und das merkt man, in den seltenen Situationen, bei mir, vor allem dann wenn man mehrere Fahrer gleichzeitig auf dem Bildschirm hat. Dann gibt es deutliche Einbrüche in der Framerate, was nicht optimal ist. Am großen TV Bildschirm sieht man das heruntergerenderte Spiel leider sher deutlich und es siet nicht mehr schön aus.

Spielerisch ist RIMS Racing gut gemacht, sehr schwer, extrem schwer würde ich sagen, aber durchaus spielbar. Vielleicht nicht gerade auf Nintendo Switch. Hier würde ich euch vielleicht dazu raten einer anderen Konsole den Vorzug zu geben wenn ihr könnt. Grundsätzlich kann man das hier aber kaufen wenn man Einschränkungen hinnehmen kann. Dann nämlich bekommt man vor allem beim Soundtrack ordentlich was cooles auf die Ohren und kann sich über ein gutes Spielgefühl freuen, es sei denn ihr mischt in der Hautpgruppe der Fahrer mit, dann kanns schonmal etwas ruckelig werden.

Aus diesem Grund meine Wertung:

6 von 10 Punkte