
Es geht wieder los! Die gamescom 2026 hat offiziell den Ticket-Shop eröffnet. Während die Veranstalter bereits jetzt mit Rekordzahlen bei den Ausstellern prahlen, gibt es für euch einige wichtige Änderungen beim Ticketkauf und dem Ablauf der Messewoche.
Köln – Wer im August in die heiligen Hallen der Koelnmesse pilgern möchte, sollte sich den heutigen Tag rot im Kalender markieren. Ab sofort könnt ihr euch eure Tickets für das weltweit größte Gaming-Event sichern. Und die Zeichen stehen gut, dass es dieses Jahr voller (und internationaler) wird als je zuvor.
Frühbucher-Rekord: 15 % mehr Aussteller als im Vorjahr
Schon vor dem eigentlichen Start der heißen Phase meldet die Koelnmesse beeindruckende Zahlen. Zum Ende der Frühbucherphase haben bereits 15 Prozent mehr Unternehmen fest zugesagt als zum gleichen Zeitpunkt 2025. Insgesamt sind Firmen aus über 40 Ländern am Start.
Auffällig ist dabei eine strategische Kehrtwende: Die gamescom verabschiedet sich 2026 vom Konzept des einzelnen „Partnerlandes“. Stattdessen werden die Kapazitäten für sogenannte Länderpavillons massiv ausgebaut. Über 23 Nationen – von den USA über Japan bis hin zu Kanada – präsentieren sich mit eigenen Gemeinschaftsständen. Für uns bedeutet das: Mehr Vielfalt und hoffentlich mehr exklusive Anspielstationen aus aller Welt.
Die Gamescom-Woche: Warum die Entwickler den Anfang machen
Ein Punkt, der oft für Verwirrung sorgt, ist der Start der Messe. Felix Falk (Geschäftsführer des Verbandes game) betonte zum Ticketstart, dass es „nur folgerichtig“ sei, dass die gamescom dev die Woche einläutet.
Was heißt das für euch? Bevor wir Fans ab Donnerstag (oder Mittwoch mit Wildcard) die Hallen stürmen, gehört die Bühne den Machern. Auf der Entwicklerkonferenz (Montag und Dienstag) vernetzen sich die Programmierer und Designer. Falk nennt sie das „kreative Herz“, weil hier die Grundsteine für die Hits von morgen gelegt werden. Für uns wird es dann am Dienstagabend spannend, wenn Geoff Keighley mit der Opening Night Live das Feuerwerk an Trailern und Weltpremieren zündet.
Tickets & Preise: Das müsst ihr wissen
Wie gewohnt gibt es keine Tageskasse vor Ort. Wer kein digitales Ticket auf dem Handy hat, kommt nicht rein. Tickets könnt ihr ab sofort über die offizielle Gamescom Website ergattern.
- Der Klassiker: Das Tagesticket für Donnerstag bis Sonntag.
- Für Abendmenschen: Das Abendticket ab 16:00 Uhr ist die günstigste Option für einen kurzen Messerundgang.
- Der heilige Gral: Die Wildcards. Damit dürft ihr bereits am Fachbesuchermittwoch (26.08.) ab 13:00 Uhr in die Entertainment Area. Die Schlangen sind hier erfahrungsgemäß deutlich kürzer.
- Neu für Profis: Das „Business Ticket“ kombiniert jetzt den Zugang zur Fachbesucher-Area direkt mit der Entwicklerkonferenz am Wochenanfang.
Der Zeitplan im Überblick:
- 24. – 25. August: gamescom dev (Entwickler-Fokus)
- 25. August (Abends): Opening Night Live (Die große Show)
- 26. August: Fachbesucher- & Medientag (Wildcard-Besitzer ab 13 Uhr)
- 27. – 30. August: Public Days (Offen für alle)
Unsere Einschätzung: Die gamescom scheint die Post-Pandemie-Delle endgültig hinter sich gelassen zu haben. Mit dem Aussteller-Plus von 15 Prozent steigen die Chancen, dass auch die „Big Player“ wie Sony, Nintendo oder Microsoft wieder mit größeren Flächen vertreten sind – bestätigt ist hier aber wie immer noch nichts.
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