
Nach einer 18-monatigen Laufzeit wurde das Gründungsstipendium „Press Start“ in Berlin offiziell beendet. Die Bilanz überzeugt: Mit 75 neu gegründeten Games-Studios und einer Gründungsquote von 100 Prozent setzt das Programm ein starkes Zeichen für den deutschen Games-Standort.
Bilanz eines Förderprogramms
Das Stipendium, das mit 8,5 Millionen Euro vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert wurde, zielte darauf ab, junge Games-Talente sowohl künstlerisch als auch unternehmerisch zu unterstützen. Die Eckdaten des Programms unterstreichen den intensiven Austausch:
- Wissen und Mentoring: 240 Workshops und fast 2.000 Stunden Mentoring durch über 60 Experten aus dem In- und Ausland.
- Vernetzung: Gemeinschaftsauftritte auf sieben Branchen-Events.
- Ergebnis: 75 neu gegründete Unternehmen und eine Gründungsquote von 100 Prozent.
Erfolg als Signal für die Branche
Bernd Gallep (BKM) betonte bei der Abschlussveranstaltung, dass Deutschland durch das Stipendium als Games-Standort nachhaltig gestärkt wurde. Felix Falk, Geschäftsführer des game-Verbands, hob hervor, dass das Programm als Baustein einer nationalen Förderstrategie fungiert und den Bedarf an spezifischen Förderprogrammen für die Games-Branche belegt.
Nandita Wegehaupt, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Spielekultur, verwies auf die Herausforderung, die Rolle als kreativer „Creator“ mit den Anforderungen einer Studiogründung in Einklang zu bringen, was durch das Bildungs- und Vernetzungsprogramm erfolgreich unterstützt wurde.
Games zum Anfassen
Neben einem Rückblick auf die gemeinsame Zeit durch ein Experten-Panel bot die Abschlussveranstaltung die Möglichkeit, 40 der im Rahmen des Stipendiums entstandenen Spiele direkt vor Ort anzuspielen. Wer die Ergebnisse selbst sehen möchte, hat heute, am 11. Juni ab 18 Uhr, die Gelegenheit dazu: Dann spielen Content Creator wie Dennsen86, PixelViet und InternetShawna eine Auswahl der „Press Start“-Games live auf Twitch.
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