Steel Division 2 im Test – Kollateralschaden nicht ausgeschlossen!

Spieletests

Bereits Anfang Juni durften wir die geschlossene Beta von “Steel Division 2” testen, um euch einen guten Eindruck vom Spiel vermitteln zu können. Nach mehrfachen Verschiebung ist der Titel endlich veröffentlicht worden. Seit dem 20. Juni 2019 ist das komplexe Strategie-Spiel nun für den PC erhältlich und wir haben uns erneut auf die Schlachtfelder des 2. Weltkriegs gewagt. “Steel Division 2” ist die Fortsetzung zum hochgelobten Echtzeitstrategie-Titels “Steel Division: Normandy 44”. Erneut dürfen sich Spieler auf die Schauplätze und historisch genaue Einheiten dieser Zeit freuen. Statt jedoch die oft durchgekauten Ereignisse rund um “Pearl Habor” oder “Omaha Beach” an der Normandie wieder zu geben, entführen euch die Entwickler von Eugen Systems an die deutsch-sowjetische Front. Ihr dürft die Schlachten der Operation Bagration nachspielen. Am 22. Juni 1944 begann Russland mit einem Blitzkrieg gegen die deutschen Wehrmachtskräfte mit dem Ziel die weißrussischen Hauptstadt Minsk zurück zu erobern. Erst Ende August 1944 konnte die Operation vorläufig gestoppt werden. Die Entwickler versprechen packende Echtzeit-Gefechte auf einer rundenbasierten Übersichtskarte. Was Spieler in der Vollversion von “Steel Division 2” geboten bekommen und wie gut sich das Strategie-Spiel schlägt, verraten wir euch in unserem Test.

Eins ist sicher, “Steel Division 2” lässt Strategie-Fan-Herzen höherschlagen. Es ist komplex, umfangreich, nervenaufreibend und den taktischen Möglichkeiten scheinen keine Grenzen gesetzt. Euch wird ein immersives 2. Weltkriegs-Spiel geboten, welches mehr als 600 historisch genaue Einheiten zu bieten hat und euch auf großangelegten Karten im Maßstab 1:1 (150×100 Kilometer) nach Weißrussland schickt. In einem historisch genau umgesetzten Rundenstrategiemodus führen die Spieler tausende Soldaten in die Schlacht. Dabei muss man die Truppenbewegungen der Bataillone planen, die Versorgung koordinieren und eine Strategie entwickeln, die sich über mehrere Wochen erstreckt. Jedes Bataillon ist genauso aufgebaut wie das entsprechende historische Bataillon 1944 in Operation Bagration. Somit sollten auch Geschichts-Fanatiker voll auf ihre Kosten kommen, denn unter den Einheiten findet sich der berühmte T-34 Panzer wieder oder die weiblichen Scharfschützen (Snayperi) in den Reihen der Sowjets. Kaum ein anderer Titel verlangt euch so viel taktisches Geschick ab wie “Steel Division 2” oder beschert euch authentischere 2.Weltkriegs-Schlachten. Doch trotz der Lobeshymne wird der Titel nicht jeden Strategie-Fan abholen können, denn die Entwickler von Eugen Systems haben auf etwas Essentielles verzichtet: Dem Tutorial!

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