Senran Kagura Burst Re:Newal im Test – Einmal schlüpfrig aber richtig

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Senran Kagura Burst Re:Newal im Test – Das hat uns nicht gefallen

Gameplay-technisch ist es ein solider, wenn auch nicht vollends überzeugender Brawler geworden. Die Level sind nicht mehr als kleine Arenen, in denen es darum geht Horden an Gegnern zu vernichten. Ab und zu stellen sich euch auch einzelne Gegner in den Weg, sodass die einzelnen Missionen für sich recht kurz wirken. Neben den Gegnern könnt ihr aber auch kleine geheime Schriftrollen entdecken, die recht simpel gefunden werden können, indem man in den Ecken platzierte Kisten zerstört. Besteht die Arena doch einmal aus mehr als einen Raum, dann weist euch immer ein kleiner Shuriken am unteren rechten Bildschirmrand darauf hin, wohin es als nächstes gehen soll. Diesen hätten die Entwickler jedoch auch komplett weglassen können, denn die Räume sind durch einen schlauchartigen Korridor verbunden. Solltet ihr doch die falsche Richtung eingeschlagen haben, dann hindert euch eine unsichtbare Barriere am weiteren Fortschritt, sodass ihr euch nie wirklich verlaufen könnt.

Zudem lässt sich das Spiel nur mit japanischer Sprachausgabe und englischen Untertiteln spielen, was bei der völlig belanglosen und niveaulosen Geschichte aber nicht weiter schlimm ist. Zu keinem Zeitpunkt wird man in diesem Spiel gefordert, einfach alles in diesem Spiel ist nur auf eine Sache reduziert: Auf die kleinen Mädchen mit riesigen Brüsten, die auch noch bei jeder Bewegung wie Flummis hin und her hüpfen. Solltet ihr dennoch versuchen die Kämpfe in den Vordergrund zu heben und die Zwischensequenzen zu überspringen, dann erinnert euch ständig die Kameraführung daran, was eigentlich wichtig an dem Spiel ist, nämlich die wackelnden Brüste und halbnackten Mädchen.

Um euch einen kleinen Eindruck zu geben, was mich an der Story so stört möchte ich euch die ersten beiden Story-Aufträge wiedergeben. Beim ersten Auftrag gilt es eine verloren gegangene Schriftrolle wiederzufinden, die eines der Schulmädchen im Einkaufszentrum verloren hat. Kaum am Einkaufszentrum angelangt, seht ihr eine verdächtige Person und schon müsst ihr gegen eine Horde weiblicher Shinobis kämpfen, um am Ende die Schriftrolle von einem übergroßen und übergewichtigen Mädchen heraus zu prügeln. Eurer zweiter Auftrag wird noch aufregender, denn hier streiten sich die Schulmädchen welches Essen zu Mittag gekauft werden soll. Eine ältere Schülerin beendet den Streit und entscheidet eigenständig für die Gruppe das Essen zu besorgen. Doch im Einkaufszentrum ist etwas faul, denn die Läden haben alle geschlossen. Die Ursache für die Schließung sind randalierende Shinobi-Schülerinnen, also Horde weg kloppen und schon kann der Einkauf fortgesetzt werden. Die Geschichten der anderen Schulen halten sich leider auf einem ähnlichen Niveau.