Silt – sureales Unterwasser Abenteuer im Test

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Soldout Games ist vielen vielleicht ein Begriff, jedoch haben Soldout vor kurzem den Namen gewechselt und heißen nun Fireshine Games. Das alleine ist eigentlich schon eine Meldung wert, wir haben für euch einen der ersten Titel von Fireshine unter die Lupe genommen, Silt. Silt ist ein surreales Unterwasser Erkundungs Puzzle und Abenteuer Spiel das mit Elementen des Künstlers Mr.Mead gestaltet wurde. Die interessante, leicht gruselige und dennoch anspruchsvolle Reise beginnt mit einem angeketteten Taucher unter Wasser und führt euch in eine längst vergessene Welt voller Geheimnisse und seltsamer Geschehnisse.

Silt ist heute für Playstation, Switch, PC und natürlich auch Microsoft X-Box erschienen. Zusätzlich gibt es ein komplettes Let´s Play, das euch das komplette Spiel zeigt auf Big Frank Gaming.

Silt entführt euch in eine versunkene Welt in der nur wenig so ist wie es scheint. Eure Aufgabe besteht darin eure Seele zu retten und eure Bestimmung zu erfüllen. Dazu müsst ihr einige Geschicklichkeitsaufgaben meistern aber auch eine Menge Rätsel lösen. Hier ist hauptsächlich der Weg das Ziel, denn vor allem die Erfahrung steht im Vordergrund, weniger das Ziel selbst, das sich schnell offenbart.

Das ist Silt

Silt ist ein künstlerischer Trip in eine versunkene Welt. Vermutlich soll die Reise eine Gesellschaftliche oder Religiöse Erfahrung sein, so interpretiere ich es jedenfalls. Die künstlerische Note und vor allem die Hand von Mr.Mead sind absolut nicht zu verleugnen. Das gesamte Spiel ist ein großes Mr.Mead Kunstwerk, das bemerkt man schnell, wenn man den Künstler kennt, oder so wie ich googelt. Die Reise durch die Unterwasserwelt von Silt ist gespickt mit vielen kleinen Rätseln bei denen ihr teilweise wirklich nachdenken müsst. Schaut euch ruhig mal mein Let´s Play dazu an, ihr werdet es nicht bereuen:

Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang die komplette Playlist für euch. Silt selbst kann in etwa 3 Stunden komplett durchgespielt werden. Das ist jetzt eine recht kurze Zeit, jedoch kostet Silt dafür auch nicht die Welt. Dafür bekommt ihr ein wunderschönes von Hand gezeichnetes Abenteuer in einer künstlerischen Fantasiewelt, das ihr so schnell nicht vergessen werdet. Die Rätsel die euch die Welt stellt sind zwar teilweise wirklich eine kleine Kopfnuss, aber bei weitem nicht unlösbar. Gerade diese kleinem Herausforderungen am Rande machen das Spiel durchaus interessant, weil sie immer wieder motivieren weiter zu machen.

Ich selbst liebe Spiele ja über alles, aber gerade die Sprachausgabe ist immer wieder ein Problem. Entweder es werden nur Teile mit Sprachausgabe versehen und viele Gespräche, vermutlich aus Kostengründen, einfach links liegen gelassen, oder aber die lokalisierung ist fehlerhaft und schlecht. Aus diesem Grund haben es sich einige Entwickler zur Aufgabe gemacht Spiele zu entwickeln die garkeine Sprache benötigen. Somit entfällt jedwede lokalisierung bzw. lediglich die Menuesprache muss in Englisch und evtl. einer oder zwei anderen Sprachen verfügbar sein. Das ist recht simpel zu bewerkstelligen. Ihr ahnt es vermutlich schon, Silt kommt komplett ohne Sprache aus, lediglich die Menues mussten lokalisiert werden.

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Unter Wasser gibt es nun einmal keine Sprache, das ist auch ok so, denn das macht die Reise, die wir antreten definitiv noch ein Stück weit immersiver. Ich persönlich würde euch empfehlen Silt Abends oder Nachts zu spielen, das Licht auszuschalten und den monochromen Traum zu genießen den Künstler und Entwickler euch bieten.

Silt: Fazit und Bewertung

Silt ist ein Kunstwerk. Silt als Spiel zu bezeichnen wäre sicherlich der falsche Weg dieses Stück moderner Kunst zu betiteln. Ich selbst hatte eine schöne Zeit, wenn sie auch recht kurz war. Silt hat mich auf eine traumhafte Reise mitgenommen durch eine monochrome Traumwelt in der die Seele nicht an einen einzelnen Körper gebunden ist und der Körper selbst nur ein Werkzeug. Die Welt von Silt bietet Rätsel und Geschicklichkeitsprüfungen sowie eine düstere Endzeitstimmung in einer Welt, die genau so gut auch unsere hätte sein können, in einigen hundert Jahren. Ob es jedoch einen wirklichen Hintergrund für Silt gab oder einen roten Faden der sich durch das Spiel zieht bleibt wohl eher offen. Das Ende war ein wenig enttäuschend und vorhersehbar. Die Reise selbst steht zwar im Vordergrund doch letztlich erschließt sich mir die Geschichte von Silt nicht zu 100%. Das lässt zwar auch Spielraum für Interpretationen, so wie es bei den meisten Kunstwerken der Fall ist, ist jedoch für einen Gamer eher etwas nervig, da der Belohnungsmoment ausbleibt zu erfahren worum es eigentlich die Ganze Zeit ging. Natürlich habe ich mittlerweile verschiedene Interpretationen für mich erarbeitet, jedoch konnten wir bisher leider kein Statement des Künstlers oder Entwicklers dazu bekommen, die Nachfragen wurden komplett ignoriert. Schade eigentlich…

Dennoch hat mir Silt Spaß gemacht, Abzüge für die verworrene Story, den ausbleibenden Belohnungsmoment am Ende und die Kürze des Spieles muss ich dennoch erteilen, so das wir am Ende noch immer eine gute Punktzahl vergeben düfen:

7 von 10 Punkte

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