Atelier Ryza 3 (PS5) im Test – Ein letzter Sommer!?

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…und wieder muss ich mir eingestehen das ich zwar seit mehr als 30 Jahren Zocker bin, also noch zur ersten Generation gehöre, aber dennoch habe ich noch Lücken. Atelier Ryza 3 – Alchemist of the End & The Secret Key, gehört nun nichtmehr dazu, die ersten beiden Teile allerdings schon. Das ist schon ein wenig schade, wenn man ein Spiel testen darf aber die Vorgeschichte nicht kennt. Vor allem wenn der erste Teil bereits 2019 erschienen ist! Dennoch geht es hier um Atelier Ryza 3, dem wir uns heute widmen wollen. ich finde es nur fair wenn ich euch vorher verrate das ich die anderen beiden Teile davor nicht kenne. Die Atelier Reihe habe ich mir “für später” aufgehoben und ich habe noch so einige Titel im Backlog, tatsächlich sogar von der PS3 noch. Ob ich jemals dazu kommen werde Spiele wie Atelier Rorona oder Atelier Escha und Logy komplett durchzuspielen weiß ich allerdings nicht.

Die junge Alchemistin Ryza hat eine Eingebung und bekommt ein Rezept von einer mysteriösen und unerklärlichen Kraft. Sie erschafft daraufhin einen mysteriösen Schlüssel. Nachdem die Freunde in den ersten beiden Teilen der Serie die Welt gerettet und stabilisiert hatten, bricht nun ein neues Unheil über die Welt zusammen und bedroht Alles, was Ryza und ihre Freunde gerettet haben. Die Handlung setzt ein Jahr nach dem zweiten Teil an und Ryza ist bei der Arbeit als Alchemistin für alle Fälle als alles beginnt zu bröckeln. Ein Erdbeben erschafft eine neue Insel, direkt vor der Nase der Freunde.

Entwickler Gust muss an dieser Stelle alelrdings vorsichtig sein, denn der überraschende Erfolg der ersten beiden Teile kann auch schnell nach hinten losgehen, vor allem wenn man immer mehr will. Die schnelle Entwicklung der Serie kann durchaus seine Nachteile haben. Wir haben für euch herausgefunden wie sich Atelier Ryza 3 spielt.

Atelier Ryza 3 – So spielt es sich

Die Atelier Reihe hat mittlerweile eine Menge Spiele hervorgebracht und generell halten sich die meisten Spiele an ein festes Prinzip, das mich persönlich immer ein wenig üebrfordert hat. Was im asiatischen Raum vielleicht logisch ist, war damals, bei meinem Erstkontakt, vor vielen vielen Jahren weder logisch noch nachvollziehbar. Glücklicherweise sind die Spiele mittlerweile deutlich “westlicher” geworden. Für mich als mittlerweile alter Sack, sicherlich auch leichter zugänglich geworden. Mit Atelier Ryza 3 – Alchemist of the End & The Secret Key hatte ich jedenfalls keine Einstiegsprobleme. Das Spiel gestaltete sich für mich logisch und gut spielbar, hält es sich doch an die Grundprinzipien eines Action RPG wie zum Beispiel auch Nino Kuni oder Final Fantasy. Die Parallelen sind hier durchaus, in Teilen zumindest, spürbar.

Natürlich sind alle japanischen Spiele die als Grundlage die Alchemie im Kern besitzen umfangreicher als herkömmliche Spiele. Das Alchemiethema wurde in der Vergangenheit aber oft übertrieben und sorgte für massive Menuestrukturen, genau das was mich abgeschreckt hat und dafür gesorgt hat das ich viele Spiele nicht angepackt habe. Atelier Ryza 3 ist da etwas anders. Zwar gilt das Thema genauso und wir sammeln auch gleich von anfang an eine Menge an Materialien, jedoch bekommen wir die Grundlagen erklärt und Rezepte vorgegeben, so das wir nicht rumprobieren müssen und somit wesentlich mehr Spiel und Story genießen können, statt uns mit ellenlangen menue´s und Materialwirtschaft zu beschäftigen. Ich glaube das wird auch ein massiver Grund dafür sein, das die Serie eiene solch großen Erfolg feiern konnte.

Atelier Ryza 3 – Das hat uns nicht gefallen

An dieser Stelle möchte ich gleich mit den negativen Dingen anfangen, denn Atelier Ryza 3 Alchemist of the End & The Secret Key wagt einen Sprung der vielleicht ein bisschen zu weit gegangen ist. Wir hatten im Test die Playstation 5 Version, was sehr gut war, denn die hat einwandfrei funktioniert. Die offene Spielwelt jedoch, die den nahtlosen Üergang zwischen den alten und neuen Gebieten ermöglicht ist, gerade für die alte Hardware, duchaus zu einem Problem geworden. Wärend unsere PS5 Version recht gut lief und nur hin und wieder ein wenig gewirkt hat als würden die Frameraten einbrechen, muss die Playstation 4 Version wohl mi klar erkennbaren und stark spürbaren Rucklern zu kämpfen haben. Die letzte Generation der Hardware scheint also weniger gut dabei weg zu kommen!

Da ich persönlich mit Teil 3 eingestiegen bin stört es mich nicht, jedoch habe ich von anderen Kollegen zu hören bekommen das die Questverteilung wohl ein wenig nervig sein soll. Die Quests und Nebenquests werden euch mittels zuruf von NPC´s sozusagen an den Kopf geworfen. Ein kurzes Gespräch und ihr habt eure Quest. Das finde ich persönlich natürlich und gut. Bisher war es wohl aber eher so das man die Quests und Nebenquests an einer zentralen Aushangstelle abgeholt und zurückgegeben hat. Da merkt man meiner Meinung nach die Entwicklung, aber sorgt natürlcih auch dafür das Quests nun verpassbar werden. Einige Nebenaufträge können so auch durchaus mal übersehen werden.

Atelier Ryza 3 – Das hat mir gefallen

Auch wenn die Grafik nicht ganz so dolle ist so sieht das Spiel doch unheimlich hübsch aus. Gerade auch der Fotomodus läd ein einfach mal zuv erweilen und die tollen Motive einzufangen. Ich habe selbst einige Male angehalten und während dem Spiel Ryza einfach mal Modell stehen lassen, verschiedene Bildstimmungen ausprobiert und vieles mehr. Ich werde noch zu einem richtigen Game Fotografen wenn ich mir das mal so anschaue *lach*

Grundlegend ist das Spiel aber auch unheimlich süß und niedlich gemacht. Die Monster, die uns teilweise aus riesigen Augen anschauen wirken kaum so als wolle man sie unbedingt verkloppen, teilen dafür aber mächtig aus, wenn ihr mitleid habt.

Vor allem im gameplay gibt es aber einige Neuerungen, so treffen wir neben den dezentral gelagerten Quests auch auf Zufalls Quests, die uns hochwertige Materialien, Geld und Erfahrungspunkte geben können. Auch das erkunden der Gegendenden macht Spaß und lohnt sich, denn die Materialien respawnen sehr schnell. Ich bin leider noch nicht so unheimlich weit gekommen, sprich mit weniger als 20 Spielstunden maße ich mir nicht an zu behaupten das das in Ordnung oder zuviel ist, ich grinde ja eh alles was ich in die Finger bekomme, das ist bei mir ja Standard, abe wenn ich das auch nur im Ansatz richtig deute dann warten auf uns exorbitante Materialverbräuche, mit der Zeit.

Besonders gut fand ich die Einführung die mich als neuling sozusagen an die Hand genomen hat und mir nochmal ales erklärt hat, was ich in den Teilen davor wahrscheinlich verpasst habe, vor allem da ich sie noch nicht besitze. Das prinzip der Alchemie ist mir spätestens seit “Full Metal Alchemist” komplett klar geworden und das ist und bleibt auch der Hautpbestandteil des Spieles. Das ist auch irgendwo gut so, denn da ist schließlich der Job unseer Ptagonistin.

Interessant werden im späteren Verlauf des Spieles Funktionen wie materialverdopplung, die Entwicklung von Shops und solche Sachen. Es gibt einfach eine Menge im Spiel zu entdecken und ich habe, so glaube ich, gerade am obersten Stück gekratzt und lange noch nicht alles kennengelernt was da noch auf mich wartet. Der freie Zugang zu den ganzen Materialien in der open World und das häufige respawnen ist aber sicherlich hilfreich beim ausprobieren und machen von Sachen.

Atelier Ryza 3 – Fazit und Bewertung

Auch wenn ich gerade erst in die Atelier Ryza Serie eingestiegen bin so bin ich doch jetzt schon zu einem Fan geworden. ich glaube das es durchaus richtig von mir ist, zu sagen das ich mir die Atelier Spiele für die Rente aufheben wil, oder sagen wir mal zumindest für dann, wenn ich mehr Zeit haben werde. Wer weiß was da noch kommt! Wenn K.I. uns Spiele Journalist irgendwann komplett überflüssig macht und die Nutzun von Kunststoff verboten wird, was ich nicht für unrealistisch halte in unserem aktuellen Deutschland, dann werde ich irgedwann viel viel Zeit haben die Spiele nachzuholen.

Aber lassen wir mal diese Zukunftsvisionen beiseite, dann bleibt uns noch immer ein Spiel mit dem wir sicherlich viele Stunden Spaß haben werden. Eine tolle ptik, die zwar auch besser sein könnte, ein gutes Gameplay, das zumindest auf der aktuellen Konsolengeneration und dem PC gut funktioniert spickt das Ganze. Die letzte Konsolengeneration bleibt hier allerdings nicht von Performanceproblemen verschont. Die PS4 Version lebt wohl mit Rucklern und einem stockenden Gameplay.

-= Auch cool: One Piece Odyssey, das Action RPG =-

Entwickler GUST setzt sich aber wohl eher mit der aktuellen Konsolengeneration auseinander statt mit der letzten. Das führt aber auch dazu das man vielleicht an der Ein oder Anderen Stelle ein wenig mehr möchte als man in der Lage ist zu liefern. Die Open Wrld ist eine coole Sache und wir kommen auch ständig an alle Materialien die wir brauchen, aber leider ist das nun einmal nicht alles. Vor allem die Optik und das Design, das wohl in den vorangegangenen Teilen sehr rund war, leidet darunter. Die offene Spielwelt ist zwar schöng estaltet, jedoch bemerkt man die typsichen Schwerpunktfehler an allen Stellen. Mit Schwerpunktfehlern meine ich persönlich unstimmigkeiten, die in den meisten asiatischen Spielen integriert oder ignoriert werden. Dazu zählen unsichtbare Wände, eckiges Design, nicht begehbare Areale die aber begehbar aussehen, Treppen die man nicht hoch gehen kann, schlauchige Designs und solche Sachen.

Positiv muss man dem Spiel aber zugute halten das man natürlich viele Dinge machen kann die man bisher nie machen konnte, alleine augrund der massiven verfügbarkeit von Materialien. Für mich ist Atelier Ryza 3 ein durchaus gelungenes Spiel das den Abschluss der Serie darstellt und das soll nun auch den Abschluss für unser Review darstellen. Ich vergebe an dieser Stelle noch schnell:

8 von 10 Punkte

 

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