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Albtraum auf hoher See: Survival-Horror „SENARA: The Sacrament“ nutzt LiDAR-Scans für maximale Immersion

Der Indie-Entwickler Influsion Inc. hat zum Start des Steam Next Fests eine spielbare Demo seines First-Person-Horrorspiels SENARA: The Sacrament veröffentlicht. Das Spiel versetzt euch auf einen maroden 6.000-Tonnen-Ozeanriesen, der mithilfe modernster Scan-Technologie bis ins kleinste Detail seinem realen Vorbild nachempfunden wurde.

Die Demo ist ab sofort bis zum 2. März 2026 auf Steam verfügbar und bietet einen ersten Vorgeschmack auf die beklemmende Atmosphäre an Bord der „Senara“.

Digitale Rekonstruktion eines Stahlskeletts

Was SENARA von anderen Genre-Vertretern abhebt, ist der technologische Ansatz:

  • Präzisions-Scans: Das Team nutzte LiDAR und Photogrammetrie, um ein echtes Schiff mit dokumentarischer Genauigkeit zu digitalisieren. In Kombination mit der Unity HDRP-Pipeline entsteht ein „Uncanny Valley“-Effekt, der die Stahlkorridore erschreckend real wirken lässt.
  • Klassisches Design: Das Spiel orientiert sich an traditionellen Survival-Horror-Werten. Spieler müssen mit extrem begrenzten Ressourcen haushalten, Rätsel lösen und entscheiden, wann sie kämpfen oder lieber schleichen sollten.
  • Das Schiff als Escape Room: Die Senara fungiert als massiver, nicht-linearer Schauplatz. Durch das Finden von Dokumenten und Hinweisen erschließen sich nach und nach neue Abkürzungen und Passagen.

Kultrituale und multiple Enden

Die Geschichte folgt einem neuen Rekruten einer religiösen Organisation, der nach dem Ablegen auf der Senara allein erwacht. Die Crew ist verschwunden, und groteske Schrecken durchstreifen die Gänge.

  • Glaubensfragen: Das Spiel thematisiert blinden Gehorsam und die Suche nach Erlösung. Eure Interpretationen der gefundenen Hinweise beeinflussen den Verlauf der Handlung maßgeblich.
  • Entscheidungsfreiheit: Durch verschiedene Interaktionen und Entscheidungen bietet das Spiel mehrere Enden, die nicht nur über euer Überleben, sondern über das Schicksal des gesamten Schiffes entscheiden.

Fokus auf Atmosphäre

Regisseur No-Jin Kwak betont, dass das Ziel ein entschleunigtes, spannungsgeladenes Erlebnis sei:

„Wir sehen diesen Stil von Spielen heute nicht mehr oft. Wir glauben, dass Fans von klassischem Survival-Horror die düstere Atmosphäre und das spannungsgeladene Gamedesign lieben werden.“

Die Demo umfasst einen ersten Abschnitt, in dem die Kernmechaniken – Ressourcenmanagement und Erkundung – im Vordergrund stehen. Wer den Mut aufbringt, kann sich ab sofort selbst ein Bild von den „unaussprechlichen Schrecken“ an Bord machen.

Über Egor Sommer 1689 Artikel
Lange Zeit bei Playstation-Choice.de mitgewirkt und nun als Freelancer bei Gamolution.de tätig. Ich freue mich darauf euch weiterhin mit Tests, Specials und News rund um die Gaming-Welt zu informieren.
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