The Vigil Film Kritik

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Der Junge Yakov gehört der jüdisch chassidischen Gemeinde in New York an. Er hat schon vor einer Weile seinen Glauben verloren. Einer der Gründe warum er die Gemeinde eigentlich verlassen möchte. Doch Yakov braucht Geld. Eines Abends bekommt er vom Rabbiner seiner Gemeinde ein Angebot. Er soll den Shomer für einen Toten machen. Als Shomer soll er über den Toten wachen bis dieser bestattet wird. Dankend nimmt Yakov das Angebot an. Schnell bemerkt er aber das etwas nicht stimmt. Im Haus des Toten lebt etwas böses. Yakov bekommt es mit einem bösen Totengeist zu tun. Wir bekommen es dafür mit einem Horrorfilm zu tun.

The Vigil Film Kritik – Das ist der Film

The Vigil ist ein Film der nicht von Jedem gleich verstanden wird. Gerade die durchwachsenen Wertungen bei Amazon zeigen das. Der Blumhouse Film, von den Produzenten von Insidious und Halloween ist ein Besonderer Film. Der Film wurde für den Australia Screen Music Award 2020 nominiert. Die Chance den Zuschauer mit einem besonderen Soundtrack zu begeistern hat der Film auf jeden Fall. Damit ist nicht nur die Musik gemeint, sondern alle Soundeffekte im Film. Die akustische Untermalung von The Vigil ist wirklich gut gelungen. Zusätzlich gibt der Film ein bisschen den Einblick in die jüdische Sagen und Mythenwelt. DIe Idee einen jüdischen Totengeist als Dämon zu nutzen der im Film den Namen Mazik trägt ist nicht schlecht gemacht.

Grundsätzlich kann man sagen das The Vigil technisch gut gemacht ist. Der Film bietet vor allem durch seine innovative Kameraführung in Verbindung mit klassischen Effekten viel Gutes. Ob man allerdings einen solch düsteren Film, mit sehr wenig Schauspielern mag, muss Jeder selbst entscheiden. Es gibt auf jeden Fall genug Schreckmomente.

The Vigil Film Kritik Film Poster

Wie bereits erwähnt übernimmt der junge Yakov (Dave Davis) einen Job. Die ganze Geschichte ist nichts weiter für ihn. Ein Job! Die Totenwache für einen verstorbenen zu übernehmen, gegen Geld. Eigentlich kein Problem. In der jüdischen Kultur ist der Shomer nicht unüblich. Es gehört zur Religion auf die Toten aufzupassen bis sie beerdigt werden können. In The Vigil soll Yakov auch nur 5 Stunden den Shomer geben. Doch bereits bei seiner Ankuft zeigt sich ihm Mrs. Litvak, gespielt von Lynn Cohen, die wir aus Cobbler: Der Shuhmagier oder die Tribute von Panem kennen übel mit. Yakov, alias Dave Davis, den wir unter anderem aus den Serien The Walking Dead, True Detectives aber auch aus Filmen wie Greyhound oder Logan kennen, findet im laufe des Filmes nicht nur zu seinem Glauben zurück, sondern auch heraus was in dem Haus vor sich geht. Diese Erkenntniss ist allerdings nicht ganz ungefährlich und ein Fluchtversuch unmöglich.

Der Film spielt fast zu 100% im dunkeln und hat auch nur Yakov als Hauptcharakter. Sicherlich kommen hier und da andere Charaktere dazu, verschwinden aber auch genauso schnell wieder. Das macht den Film eigentlich zu einer One Man Show. Das Problem bei solch minimalistischen Filmen, wie zum Beispiel beim Film Devil, ist das es auf sehr wenige Details ankommt. Devil spielte in einem Aufz

ug und hatte lediglich eine Hand voll Protagonisten. Wie auch Devil schafft es The Vigil allerdings glaubwürdig zu wirken. Der Horroreffekt kommt sehr gut rüber. Dave Davis, als erfahrener Schauspieler macht einen sehr guten Job. Die Story ist jetzt nicht sonderlich herausragend, dafür erleben wir gute Schreckmomente. Da es sich um ein Heimkino Release handelt empfehle ich an dieser Stelle Kopfhörer. Eine gute Anlage geht auch, könnte aber die Nachbarn ärgern.

The Vigil Film Kritik Yakov vor dem TV

The Vigil Film Kritik – Meinung

Ob ihr euch den Film The Vigil unbedingt kaufen müsst hängt davon ab wie sehr ihr Horrorfilme mögt. Könnt ihr im Genre richtig aufgehen? Gruselt ihr euch gerne? Habt ihr Angst vor Albträumen? Dann ist The Vigil sicherlich eine tolle Wahl. Dave Davis hinterlässt als Schauspieler einen guten Eindruck. Die Rolle des Yakov ist sehr gut gespielt. Die immer wieder auftauchende Mrs. Litvak hingegen ist wirklich scary. Der Film zeigt das die Schauspieler auch andere Rollen spielen können, als die aus denen wir sie kennen. Ihr müsst euch allerdings durchaus auch bewusst sein das der Film eine One Man Show ist. Wer hier erwartet eine Gruppe von Schülern durch einen Wald irren zu sehen ist hier falsch. The Vigil spielt mit euren Gefühlen. Der Film kann durchaus schockieren und bietet vielleicht die Basis für eine Fortsetzung. The Vigil ist bei Streamingdiensten bereits ab € 3,99,- zu erhalten (€ 4,99,- für die HD Version *). Die The Vigil Bluray kostet € 14,99,- * und die DVD kostet zum erscheinen dieses Artikels krumme € 10,09,- *.

Für einen durchaus brauchbaren Horrorfilm vergebe ich an dieser Stelle:

7 von 10 Punkte

 

Zum Gewinnspiel:

The Vigil Film Kritik Bluray Cover

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Start: 28.01.2021 12:00

Ende: 11.02.2021 23:59

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