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Wirklich das beste RPG aller Zeiten? FF7 Rebirth (PS5)

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Final Fantasy VII – Das Remake war bereits ein wirklich gelungener Titel. Es hat mich wahnsinnig gefreut die klassische Geschichte in einem solch genialen Remake spielen zu dürfen. Gerade da ich damals noch keine Berührung mit Final Fantasy 7 hatte. Der Teil hatte sich mir wohl entzogen. Ich war jedenfalls Feuer und Flamme und so habe ich seinerzeit auch Crisis Core: Final Fantasy VII das Remake im Test gefeiert. Auch für Final Fantasy VII Rebith war der Hype bei mir gewaltig, doch bleibe ich ja immer eigentlich recht nüchtern und sachlich!

Ein Wort vorab…

Als großer Final Fantasy Fan könnte man natürlich meinen das ich ungeeignet bin einen Test über ein Spiel, einer Reihe zu schreiben, die ich so liebe. Aber ich versichere euch das ich zwischen Fan- und Redaktionsmodus genauso umschalten kann wie ich in der Lage bin euch ein Spoilerfreies review zu bieten. Leider ist Final Fantasy VII Rebirth allerdings ein sehr umfangreiches Spiel und trotz mehr als 40 Spielstunden alleine nur in diesem Titel, bin ich natürlich noch nicht durch.

Das ist zwar gut, befähigt mich aber nicht über das Ende oder den Ausgang der Geschichte zu reden. Leider sind wir von Square Enix erst sehr spät berücksichtigt worden. So spät das ich das Spiel bereits gekauft hatte bevor wir mit dem review beginnen konnten. Gerne hätte ich das Spiel für euch komplett beendet aber das ist natürlich schwer wenn wir das Spiel erst nach dem Release bekommen. Dennoch wollen wir euch unsere Meinung natürlich nicht vorenthalten und es macht in unseren Augen keinen Unterschied wann das Review kommt! Zumindest macht es keinen Unterschied für unsere Meinung und/oder unsere Arbeit!

Wieviel Final Fantasy steckt noch in Final Fantasy 7 Rebirth?

Wenn ihr das erste Remake gespielt habt wisst ihr bereits was euch erwartet! Auch wenn die Optik sich geringfügig verbessert hat, was man vor allem an einigen Licht & Schatteneffekten deutlich erkennen kann, ist das Prinzip gleich geblieben. Auch die spielbaren Charaktere sind nahezu gleich geblieben. Wir bekommen den bekannten Cait Sith dazu und können uns auch mit Yuffie verbünden. Hinzu kommen vor allem eine Menge Minispiele und wenn ich eine Menge sage meine ich das auch! Das beginnt bei dem Kartenspiel “Blut der Königin” das wohl eine eigene Storyline bietet, über Dates mit Aerith, Botengänge, Chocobo Rennen, Motorradrennsimulationen, Space Ballerspiele, AR-Box Spiele, Klaviespielen und vieles mehr!

An Sidequests und Nebenaufgaben wird hier absolut nicht gespart und es gibt quasi überall etwas zu entdecken. Der klassische Stil jedoch wird grob beibehalten. Das Action Kampfsystem, das wir aus dem Vorgänger kennen, wird sicherlich Einigen aufstoßen. Das hat bereits bei Final Fantasy 15 viele gestört, ich begrüße es jedoch. Ich war schon immer ein großer Fan von Echtzeitkämpfen. Die rundenbasierten sind weniger meine Sache.

Wir kennen natürlich die Gebiete wie Midgar, Niblheim oder Junon, die auch dieses Mal wieder bekannte Schauplätze darstellen. Hinzu kommen aber auch viele neue Gebiete die wir vorher nicht kannten. Weder an der Karte noch an der Optik wird hier gespart. Die Story kommt dabei zwar teilweise etwas schleppend voran, aber wir werden immer wieder an die richtigen Stellen geschubst.

Die technische Seite

Ein großes Lob an die Entwickler geht raus für das verbessern des Qualitätsmodus. In der Demo konnte ich den Qualitätsmodus absolut nicht ertragen, weil er ruckelig war, absolut ungenügend. Das finale Spiel hingegen bringt uns einen gut funktionierenden Qualitätsmodus mit. Im Leistungsmodus siehts zwar deutlich flüssiger aus, aber dafür müssen wir mit deutlichen Abstrichen rechnen um die halbwegs stabilen 60 FPS zu erreichen. Dazu war ich bei Final Fantasy einfach nicht bereit! Wir haben ja zuletzt im Skull & Bones Test gemerkt wie schlimm das aussehen kann!

Trotzdem haben wir hier natürlich ein verändertes Kampfsystem. Im Gegensatz zum klassischen FF VII macht zwar der aktive Kampfmodus deutlich mehr Spaß aber das reine Button-Smashing hätte vielleicht den Ein oder Anderen Kniff gebrauchen können. Dennoch kommt uns hier natürlich spätestens seit dem Final Fantasy XV Test, der jetzt auch schon 7 Jahre her ist das System sehr bekannt vor. Ich denke Square Enix hat damit mehr Spieler erreicht als vergrault.

wiederkehrende Problematiken

Leider gibt es hier aber auch schwerwiegende Fehler die gemacht worden sind. So sind wir bei unserem Final Fantasy VII Rebirth Test auf der PS5 teilweise auf Bugs und unzulänglichkeiten in der Entwicklung getroffen. So haben wir viele Bereiche die zwar von weitem so in Ordnung sind, die wir aber trotzdem im Spiel begehen können und teilweise auch sollen. Diese Bereiche sehen von nahem aber irgendwie aus, als hätte man da etwas vergessen! Im Screenshot oben standen wir mehr als 10 Minuten an dieser Stelle und die Texturen sind nicht schärfer geworden. Da Alles außen herum in Ordnung war gehe ich davon aus das diese Stelle schlichtweg vergessen wurde.

Leider gibt es dererlei Stellen immer wieder, was mich wirklich enttäuscht. Im Verlauf des Spieles, gegen Ende des achten Kapitels bekommt ihr die Möglichkeit mit einem Buggy die Wüste rund um das Gold Saucer zu erkunden. Ein tolles Gebiet mit vielen kleinen Details die ihr entdecken könnt. Der Vorteil des Buggy: Ihr könnt überall runter springen und durchs Wasser fahren und Hindernisse überwinden die vorher unüberwindbar waren. Der Nachteil: die Physik des Buggy ist grottig. Keinerlei Feedback bei Stürzen, keine Geräusche, kein Aufschlag. Der Buggy fährt einfach so weiter als wäre er nicht gerade eine 100 Meter Klippe runtergefallen, sondern so als hätte er einen Ast gestreift.

Leider erleben wir in Final Fantasy VII Rebirth an vielen Stellen solche “kleinen Problemchen” die bei anderen Spielen sofort in den Focus der Fachpresse geraten wären. Einen negativen Punkt möchte ich an dieser Stelle auch noch erwähnen, der mich gestört hat, sehr sogar, aber der enthält ein wenig Spoiler. Nicht viel, nur ganz wenig. Wenn ihr das wollt überspringt den nächsten Punkt einfach, wenn ihr aber den Launchtrailer oben gesehen habt dann könnt ihr auch weiterlesen…

****** geringe SPOILERWARNUNG ****** Anfang

Danke für Garnix – Enttäuschung pur!

Da ich ein großer Fan der Spieleserie bin habe ich versucht mich von Spoilern fern zu halten. So gut es ging habe ich alle Trailer, Previews und bisherigen reviews gemieden. Klar bekommt man in der Branche immer wieder mal am Rande was mit! trotzdem ist es mir gelungen extrem unvoreingenommen an Final Fantasy VII Rebirth heran zu gehen.

Das kleine Änderungen in der Geschichte vorgenommen worden sind, z.B. das Zack Fair, der eigentlich im Prequel zu Final Fantasy VII von Shinra getötet wurde, den Cloud zu Grabe getragen hat, wieder lebt war schon happig. Auch die Tatsache das gerade am Anfang Szenen mit Zack und Cloud hin und her wechseln und beide dort abwechselnd das Panzerschwert tragen war schwierig zu verstehen!

Unser Cloud, den wir kennen, hat sein Panzerschwert vom toten Zack, der dieses ebenfalls von seinem toten Vorbild Angeal hat. Zack, Angeal und Sephiroth waren in diesem Prequel auf der Jagd nach Genesis bevor Sephiroth die Gruppe verriet. So wanderte das Schwert und damit seine Legende von Angeal zu Zack zu Cloud. Jetzt sollte es auf einmal 2 Schwerter geben!?

das war Seltsam…

Seltsam kam mir das vor! Dazu kamen die “Schwarzkutten” die wir aus Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion kannten. Diese verfolgen wir auch in FFVII Rebirth. Sie faseln ständig etwas von Re-Un-Ion, also Reunion, wiedervereinigung. Während ich nach 40 Spielstunden am Ende von Kapitel 9 noch daran glaube das sie sich mit Sephiroth wiedervereinen wollen, schreibe ich dieses Review und schaue mir den Launchtrailer an!

BÄM – Alle offenen Fragen geklärt… Die Schwarzkutten sprechen von Reunion, Sephiroth kündigt diese Reunion im Trailer an, die Runion der Welten. Was schlagartig erklärt warum es 2 Panzerschwerter gibt, warum Zack noch lebt, warum die Welt in der wir herumlaufen blühende Dshungel und aktive Lebensquellen vorweisen kann und warum die Welt in anderen Szenen am sterben ist. Ich finde Square Enix hat uns damit extrem viele Spoiler in den Trailer gehauen, die ich gerne selbst herausgefunden hätte.

So lässt sich sogar ein Friede/Freude/Eierkuchen-Ende durchaus noch als möglich erachten.

****** SPOILERWARNUNG ****** Ende

Große Geschichten und kleine Missionen

Der rote Faden der sich durch Final Fantasy VII Rebirth zieht ist weder die Wiedergeburt aus dem Titel, noch eine klar erkennbare Mission. Nachdem unsere Gruppe aus Midgar fliehen musste geht eigentlich Alles erstmal schief! Kurz vor der Verbrüderung mit dem Feind Shinra wendet sich die Sache jedoch und es wird eng für unsere Abenteuergruppe rund um SOLDAT Cloud. Flucht ist angesagt und trotzdem verfolgen wir weiterhin Sephiroth. Doch langsam aber sicher beginnt Cloud an seiner eigenen realität zu zweifeln und ich habe den Eindruck das er sich mit dem Feind verbünden könnte.

Doch zeitgleich stellt sich die Frage nach dem Fluch der Karten des integrierten Kartenspieles “Blut der Königin”. Das glücklicherweise einfach zu erlernen ist. Nebenmissionen gibt es in der offenen Spielwelt viele, auch wenn einige etwas schwieriger zu lösen sind als Andere. Dabei laufen die Missionen oft gleich ab und sind reine Fetch-Quests, aber das kann man in gewissem maße auch machen.

Spätestens im Urlaubsparadies Costa Del Sol wird es dann auch mal romantisch und wir erleben darüber hinaus einige lustige Minispiele wie eine Schießbude und vieles mehr. Hier ist eigentlich schonmal für Alles gesorgt aber richtig wild wird es damit erst im Gold Saucer, ein Kapitel weiter! Die Nebenmissionen hätten in meinen Augen noch ein wenig mehr Würze und vor allem Länge abbekommen können. Wir haben zwar einige recht lange Nebenquests aber dennoch handelt es sich hier auch wieder “nur” um Kampf – oder Fetch-Quests die aneinandergereiht worden sind. Teilweise sind diese Sachen aber verdammt hübsch verpackt!

Alte bekannte und neue Feinde

Teilweise ist es mir wirklich nicht leicht gefallen mich an Alle Figuren aus Final Fantasy VII zu erinner. Wir treffen zum Beispiel auf eine äußerst nervige und unfähige Räubergruppe. Diese stellt zwar eine nette Nebenquest und taucht später als eine Art Easter Egg wieder auf, nachdem wir sie zerschlagen haben, aber wirklich erinnern konnte ich mich an die nichtmehr. Auch der Sohn des Shinra Direktors, der jetzt die Macht übernommen hat ist mir aus dem ersten Teil nur bedingt im Kopf geblieben, sogar eine der Esper, die ich bisher freigeschaltet habe kommt mir gänzlich unbekannt vor.

Als Redakteur spiele ich aber sehr viele Spiele durcheinander, so ist nur logisch das ich nicht an Alles und Jeden erinnern kann. Aber immerhin gibt es genug Anspielungen und Erkärungen im Spiel. Wir kommen also schnell wieder rein, selbst wenn wir Final Fantasy VII Integrade nicht vorher nochmal gespielt haben.

Gameplay und Bewertung

Final Fantasy VII Rebirth bietet eine Menge Dinge zu tun. Mit insgesamt 14 Kapiteln haben wir 4 Kapitel weniger als der Vorgänger und ich glaube mittlerweile, da ich einige Dinge für das Review nochmal recherschiert habe, um keinen absoluten mist zu schreiben, das wir ein Story Ende erleben werden. Ja ich habe mir leider Selbst die Titel der Kapitel gespoilert. Publisher Square Enix hatte uns sowieso gebeten ab Kapitel 13 nichts mehr zu Spoilern um EUCH nicht den Spielspaß zu nehmen. Da wir grundlegend eigentlich nie wirklich Spoilern, wenn nötig dann nur sehr geringfügig, ist das eine Selbstverständlichkeit. Dennoch reichen die Kapiteltitel bereits aus um mir ein wenig Hoffnung zu nehmen.

Dennoch muss ich an dieser Stelle natürlich sagen das das Gameplay klassisch geblieben ist. Wir haben zwar unheimlich viel zu tun, aber das ist meist das Gleiche. Abwechslung bieten die vielen kleinen Minispiele wie Schießbuden, Chocoborennen (die Mariokart ähneln), Klavierkonzerten und Kartenspielen. Dennoch stellen weder die Kartenspieler noch das Kartensammeln eine wirkliche Herausforderung da. Auch ein Onlinemodus für dieses Kartenspiel fehlt, ein Hub an dem wir gegen Freunde hätten Spielen können wäre schön gewesen.

Probleme mit “vergessenen Texturen” so nenne ich es mal. Diverse Stellen an denen wir uns festlaufen können ohne wieder raus zu kommen und zuletzt auch seltsame Reaktionen auf den Beginn eines Kampfes lassen mich aber an der Qualitätssicherung ein wenig zweifeln. Zuletzt erlebte ich Bugs bei denen Cloud bei Beginn eines Kampfes vom Chocobo oder Buggy heruntergesprungen ist, auf dem Gegner gelandet ist und Meterweit in die Luft katapultiert wurde. Das ist zwar teilweise lustig aber ich kann mir vorstellen das auf höheren Schwierigkeitsgraden da Probleme auftauchen können!

 

Der Gedankenshinder als Gegner in FFVII Rebirth… Anleihe an D&D

Fazit und Punktevergabe

Final Fantasy VII Rebirth ist die würdige Fortsetzung von Final Fantasy VII Remake Integrade. Das Spiel ist natürlich technisch sowie spielerisch nahezu gleich mit der “Vorgänger” hier erwarten uns, bis auf jede Menge Nebenaufgaben, keine großen Neuerungen. Die vielen Minigames und Nebenmissionen sind toll, kann man nicht anders sagen! Hier haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben das Spiel mit Content voll zu ballern.

Dafür bekommen wir auch eine recht offene Spielwelt mit vielen Sehenswürdigkeiten und Stellen an denen wir echt beeindruckende Fotos machen können. Optisch sowie spielerisch ist Final Fantasy VII Rebirth sehr gut geworden, in meinen Augen eine klare 10 von 10! Das würde ich vor allem in Bezug auf die Vielfalt, die Details und die Zugänglichkeit werten.

Allerdings gibt es technische Schwierigkeiten. Diese beziehen sich vor allem auf schlecht ladende Texturen, Pop-Ins (trotz interner SSD) und sich wiederholender Aufgaben. Teilweise wird es im späteren Verlauf des Spieles langweilig und nervig, vor allem wenn die Gegner des Kartenspieles “Blut der Königin” ellenlange Monologe halten nachdem wir sie besiegt haben. Natürlich ist das dann auch nicht überspringbar!

Alte Bekannte kommen zur genüge vor…

Punktabzug

Die technischen Schwierigkeiten des Spieles geben natürlich Punktabzug! Da es sich hier aber mehr, oder minder um Kleinigkeiten handelt kann ein halber Punkt hier als ausreichend betrachtet werden! Einen weiteren halben Punkt ziehe ich ab weil es viele Dinge im Spiel gibt die nervig sind, vergebene Chancen oder Dinge auf die einfach zu wenig Wert gelegt worden ist, wie z.B. die Physik des Buggy´s die sich einfach falsch anfühlt!

Trotzdem mag ich dem Spiel einen halben Punkt wieder gutschreiben weil es einfach interessante Nebengeschichten gibt, wie das Geheimnis oder den Fluch der Karten des Kartenspieles. Es gibt einfach so viele Details zu entdecken und die Spielzeit mit voraussichtlich ca. 60 Stunden dürfte durchaus angemessen sein. Es kann natürlich sein das sich die letzten Kapitel bei mir ungewöhnlich lange ziehen und ich mit der Schätzung vollkommen daneben liege. Andere Kollegen konnten mir mit meiner Einschätzung aber durchaus folgen. Angaben wie 35-45 Stunden für die Main Questline halte ich für zu kurz da ihr viele Nebenjobs durchaus erledigen müsst, solltet oder einfach könnt, weil ihr eh dran vorbei kommt!

knuffige Wuschelviecher, Chocobokücken, einfach zum liebhaben!

Letztlich bekommen wir mit Final Fantasy VII Rebirth genau das was wir erwartet haben. Einen würdigen und schönen Nachfolger von Final Fantasy VII remake Integrade. Hinzu kommen viele Dinge mit denen wir uns ablenken können und ein ganzer Haufen Nebenmissionen. Eine Spielzeit von rung 60 Stunden für einen “normalen” nicht gerushten Druchgang sehe ich durchaus als ausreichend an!

Leider wurde im Vorfeld zu viel gespoilert und wir treffen auch hier und da auf einige technische Mängel bzw. Bugs. Das ist natürlich irgendwie uncool und zerstört so ein bisschen die Immersion. Auch die Nebenaufgaben wirken teilweise ein wenig dahingeklekkert, ohne groß darüber nachzudenken. Ein Schießbudenshooter mit dem Controller ist zum Beispiel nicht besonders gut zu steuern!

…aber dennoch

Trotzdem steckt natürlich viel Liebe in diesem zweiten Teil, aber ich befürchte das wir nicht viel mehr erwarten dürfen. Ich fürchte nach diesem Teil wird die Geschichte vorbei sein. Dazu muss ich natürlich sagen das ich das klassische FF7 nie gespielt habe, der Teil ist mir durchgegangen! Vielleicht war ich damals auch zu jung dafür. Dennoch bin ich heute mit Feuer und Flamme dabei und finde es toll wie das Spiel mitsamt der Story mit meinem Kopf spielt.

Offene Fragen werden einfach in den Raum geworfen. Dinge als Selbstverständlich erachtet, die sich später erst aufklären und JA das ist teilweise seltsam, bereitet euch auch bitte am Ende von Kapitel 8 auf einen guten Schlag ins gesicht vor, denn dort gibt es eine Wendung mit der ihr nicht rechnet! Für emotionale Menschen sind hier Taschentücher angesagt!

Letztlich muss ich zu einer Wertung kommen! Diese ist:

9,5 von 10 Punkte

… aber um auf die Frage aus dem Titel zurück zu kommen: Nein! Final Fantasy VII rebirth ist wunderschön, macht Spaß und ich würde es vermissen wenn ich es nicht spielen würde. Aber das Beste Rollenspiel aller Zeiten ist es nicht! Es ist genau das was ich erwartet habe: verdammt gut! Emotional und wunderschön! Aber am Titel: Bestes RPG ever, schrabbt es doch deutlich vorbei! Trotzdem meine Empfehlung: Ein Must have, aber bitte nur mit dem Vorgänger und dem Prequel (Crisis Core) zusammen!

 

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