
Ein neuer Stern am Gatcha Himmel? Neverness to Everness hat vor nunmehr etwas mehr als 2 Wochen das Licht der Welt erblickt und mein persönlicher Start war etwas holpriger als erwartet und erhofft. Dafür habe ich mittlerweile gut 60 Stunden im Spiel verbracht und mehr als die Hälfte aller Trophäen (an der Playstation 5 Pro) gehen auf mein Konto. Ein guter Schnitt? Im folgenden Review finden wir es heraus! Aber beginnen wir wie immer mit dem Trailer zum Spiel…
Was ist Neverness to Everness?
Entwickler Hotta Studios, ein chinesisches Unternehmen mit Sitz in Suzhou bringt und die Kunst der Urbanen Mystery und Fantasy näher. In der fiktiven Stadt Hethereau lösen wir allerlei mysteriöse Rätsel und bekämpfen seltsame Anomalieen. Der Entwickler von Spielen wie Tower of Fantasy hat das Open World Action Gatcha Game für sich perfektioniert und bietet mit Neverness to Everness eine komplett neue Erfahrung. Während bereits Tower of Fantasy eine deutlich umfangreichere Abweichung zu klassischen Vertretern des Genres war bringt und Neverness to Everness noch Einiges mehr als nur ein komplett neues Setting. Das Spiel könnt ihr übrigens auf der offiziellen Website herunterladen und dort auch euren Account erstellen!
Storytechnisch beginnen wir leider recht typisch… Als Charakter der sein Gedächtniss verloren hat (wer hätte etwas anderes erwartet) purzeln wir direkt in einen Kampf rein und beweisen uns. An der Seite der Eliteeinheit der örtlichen Anomaliejäger werden wir schnell mit unserer besonderen Kraft aufgenommen. Schwupps haben wir eine neue Bestimmung in unserem Leben, aber wartet… das war es noch nicht… später mehr zu euren neuen Aufgaben und Missionen im Spiel, denn das Spiel bietet mehr als nur die Jagd nach Anomalieen. Lasst uns aber zuerst etwas tiefer einsteigen!
Wenn ihr das Spiel komplett unvoreingenommen genießen wollt überspringt besser den nächsten Absatz, auch wenn ich versuchen werde nicht zu spoilern werden sich einige kleine Dinge nicht vermeiden lassen 😉

Aufgaben, Missionen, Leben in Neverness to Everness
Nachdem ihr in Hethereau gestrandet seid nimmt euch das Büro zur Anomaliekontrolle auf und weist euch dem Antiquitätenladen Eibon zu. Dieser macht nicht gerade schwarze Zahlen und muss sich vor allem durch Nebengeschäfte am leben erhalten. Das ist quasi euer Stream an Missionen!
Schnell lernt ihr das Hethereau jedoch eine große Stadt ist in der es Vieles zu entdecken und zu finden gibt. Neben Sammelgegenständen wie verirrten Seelen, die Unglück bringen sollen, spontan auftauchenden Anomalieen, Liefermissionen, Autorennen, Angelherausforderungen und vielem mehr könnt ihr euer Leben in dieser pulsierenden Großstadt selbst entscheiden.
Dabei ist es nur bedingt wichtig wie ihr vorgehen wollt, ob ihr gerade Action bevorzugt oder lieber die Stadt erkundet. Aber Vorsicht, denn wie in jeder Großstadt dieser Welt regiert hier das Geld. Nein damit meine ich nicht euren persönlichen Geldbeutel mit dem ihr Gatcha-Pulls kaufen sollt, sondern wirklich die In-Game Währung, denn eine eurer Nebenaufgaben wird es sein zum Mogul der Stadt zu werden.
Dazu könnt ihr eine eigene Ladenkette eröffnen, eure eigenen Wohnungen kaufen in die ihr dann auch eure Charaktere einladen könnt und vieles mehr. Die Beschäftigungen sollte euch so schnell nicht ausgehen und wenn ihr „nur“ die Beziehungen zu euren Charakteren pflegt und auf Dates geht…

Gatcha in Neverness to Everness
Primäre Testplattform war für uns die Playstation 5 Pro, warum? Weil sie am einfachsten war mit ihren automatischen Updates. Getestet haben wir das Spiel aber auch auf einem Handy, Tablet und natürlich am PC. Das Cross-Play und Cross-Save funktionieren hier einwandfrei, so das ihr frei wählen könnt wo ihr spielen und zum Beispiel Geld ausgeben wollt. Das liebe Geld ist natürlich die größte Frage bei jedem Gatcha Game und leider muss ich an dieser Stelle sagen das es nicht ganz so einfach ist, wie zum Beispiel bei Genshin Impact. Die Möglichkeiten zu investieren und damit das Spiel auch zu finanzieren habt ihr, aber sie sind etwas teurer als bei Genshin Impact. Bei weitem aber noch nicht so unfair wie zum Beispiel bei Seven Deadly Sins: Origins, ein Spiel das ich liebend gerne weiter gespielt hätte, aber leider ist mir das weitaus zu teuer.
Der Druck zu investieren ist in Neverness to Everness zwar vorhanden, aber nicht erdrückend. Es fühlt sich bei weitem nicht so an als würden wir ohne Geld nicht weiterkommen können. Nach etwa 60 Spielstunden habe ich bisher nur wenig investiert und bin überzeugt das ich auch ohne finanziellen Einsatz an der gleichen Stelle wäre. Vielleicht mit etwas schwächeren Charakteren.

Die Einstiegsbelohnungen und Errungenschaften, gerade jetzt zum Beginn des Spieles sind enorm, so das wir schnell an unsere Wunschcharaktere kommen. Beide bisher, seit release, gelaufenen Banner konnte ich ergattern und somit Hotori und Nanally mein eigen nennen. Auf die Zusatzbelohnungen bei 50, 120 und 200 Pulls musste ich allerdings großteils verzichten. Während sich im ersten Banner, bei Nanally noch die 120 Pulls Auto Lackierung ohne weiteren Aufwand aus den Startbelohnungen einsacken ließ werde ich im Hotori Banner, das zum Zeitpunkt dieses Reviews immerhin noch 15 Tage läuft vermutlich keinen Blumentopf gewinnen.
Dafür muss ich zugeben das die Wahrscheinlichkeiten sich gut anfühlen. Das Maximum an Pulls war keinesfalls nötig und Hotori, im zweiten Eventbanner, habe ich quasi sofort nach Start bekommen. Eine Garantie hierfür gibt es nach 90 Zügen, aber ab 70 Zügen wird das Spielbrett, das wie ein Monopoly aufgebaut ist, verbessert und die Belohnungen deutlich erhöht. Das fühlt sich besser an als z.B. in Genshin Impact.

Neverness to Everness – Gameplay und Technik
Das Spielprinzip ist schnell klar, Aufträge erledigen, rumlaufen mit bekannter Steuerung, ein Gleiter darf nicht fehlen, selbst Fahrzeuge lassen sich super steuern. Wer Spiele dieser Art kennt fühlt sich direkt Zuhause. Das ist gut!
Technisch sieht es schon ein wenig anders aus. Gerade auf der Playstation 5 Pro zeigt das Spiel einige Probleme mit der Technik. Flackernde Bereiche, zu langsam ladende Texturen/Objekte und teilweise einige optische Probleme wie Framedrops. Das sind aber Alles keine Gamechanger, sondern lediglich nervend. Auf PC und Handy bleibt dieses Problem aus. Das Einzige was mich wirklich extrem gestört hat ist die Tatsache das der Shop verbuggt ist. Das bedeutet jetzt erstmal nicht das ihr Geld verlieren könnt, jedoch konnte ich auf Playstation 5 nicht das Geld ausgeben das ich ausgeben wollte. Es gibt einige Pakete die denen in Genshin Impact sehr ähneln und einen extremen Mehrwert bieten, wie z.B. die täglich Log-In Belohnung für €5,99,- für 30 Tage. Diese konnte ich bis heute auf PS5 nicht kaufen weil sich die Seite öffnet und angezeigt wird, das Menue im Hintergrund jedoch geschlossen wird und wir wieder im Spiel sind, obwohl die Shopseite alles überlagert. Ein Kauf auf der offiziellen Website hingegen ist auch bei laufendem Spiel Möglich.
Eine der interessantesten Fragen ist jedoch wie sich das Spiel im allgemeinen steuern und spielen lässt, denn es gibt viele verschiedene Gameplayansätze die hier aufeinandertreffen. Vom Actiongeladenen Bosskampf, über Puzzle oder Inneneinrichtung eurer Wohnungen bis hin zu Autorennen ist im Spiel alles integriert was Spaß macht.

Für ein asiatisches Spiel darf typischerweise auch ein musikalisches Rythmus.Minigame nicht fehlen. Ihr könnt eure eigene Band gründen. Hier ist einer der wenigen Punkte die mir ein wenig aufgestoßen sind, denn dieses Rythmusspiel ist extrem schwierig. Ähnliches gab es auch in Genshin Impact, auch nicht sonderlich leicht, aber Neverness to Everness verlangt euch hier sehr viel ab. Versteht mich nicht falsch die Storyline war super und hat Laune gemacht aber der Schwierigkeitsgrad ist extrem.
Genauso treffen wir auf einige Anomalieaufträge wie ungleich schwerer wirken als Andere und mir bereits auf der Playstation Probleme bereitet haben, wie der Auftrag „Nach der Schule“, ein Anomaliepuzzle das ich bis heute nicht lösen konnte, selbst mit Lösungshilfe.

Ein wenig enttäuscht hat mich auch die Tatsache das es von vielen Vorabtestern geheißen hat das Jeder Charakter das Gameplay nachhaltig und einzigartig beeinflussen würde. Das ist leider kein Fakt. Zwar haben Charaktere wie Nanally die Möglichkeit einzigartige Fähigkeiten auszuüben, die mir persönlich sehr geholfen haben, aber der Großteil beeinflusst lediglich die Kämpfe und Buffs, weniger das eigentliche Gameplay. Nanally zum Beispiel kann kurzzeitig die Gravitation außer Kraft setzen und so an Wänden und Decken laufen, was bei dieser Großstadt durchaus Sinn macht.

Das tägliche Leben in Hethereau
Natürlich beschäftigen wir uns primär mit den verschiedenen Aufträgen zur Eindämmung von bösartigen Anomalieen. Im Spiel geht es hauptsächlich um diese seltsamen Vorkommnisse die auf verschiedenste Arten und Weisen entstehen können. Einige entstehen aus starken Gefühlen von Menschen oder Tieren, andere aufgrund von Vernachlässigung oder dringender Not. Die Gründe könnten unterschiedlicher nicht sein. Es gibt sogar Meme-Anomalieen die eigentlich nur spaß machen wollen, es dabei aber übertreiben.
Neben den typischen Aufgaben rund um mysteriöse Gegenstände, Vorkommnisse und Orte habt ihr aber eine große Menge Freizeit um zum Beispiel die Beziehung zu euren Charakteren zu pflegen. Das geht mit Dates, Zufallstreffen in der offenen Welt und Geschenken die ihr verschicken könnt. Habt ihr ein gewisses Level erreicht könnt ihr sie in eine eurer Wohnungen einladen.

Habt ihr euch genug Geld verdient könnt ihr euch Autos und Motorräder kaufen. Damit gibt es dann auch Zugang zu einer Rennliga, in der ihr gegen verschiedene Teams und ihre besten Fahrer antreten könnt. Dabei ist zwar die Geschwindigkeit der Rennen etwas dürftig und auch das Fahrverhalten eher Arcadelastig aber bei weitem nicht so grausig wie in anderen Spielen. Als Zeitvertreib und Challenge reicht es Alle Male.
Ähnlich verhält es sich mit anderen Hobby´s und Nebentätigkeiten die ihr in Hethereau ausführen könnt. Neverness to Everness bietet euch hier neben den Klassikern wie Angeln, Lieferaufträge und auf der Karte auftauchenden Quicktime Events und Herausforderungen eine Menge zu tun.
So können wir unsere musikalischen Fähigkeiten in einer kleinen Bar trainieren, an einem fiktiven Bankraub teilnehmen und echtes Geld damit verdienen oder unser Glück beim Angeln auf die Probe stellen. Auch Taxifahrten können uns zusätzliches Geld in die Kasse spülen. Darüber hinaus können wir an Videospielturnieren teilnehmen oder „kleiner Spatz“, eine Art Mahjong spielen. Die größte Herausforderung wird aber „die Empfehlung des Hauses“ in unserem eigenen Kaffee sein, in der wir unsere Kunden selbst bedienen. Ich fands jedenfalls recht anspruchsvoll. Hinzu kommen regelmäßige Charakter und Event-Nebenquests in der ihr verschiedene Aufgaben zu erledigen habt.
Kurzum, Neverness to Everness bietet auch neben der eigentlichen Hauptgeschichte eine Menge Aktivitäten in denen wir uns mit dem Spiel beschäftigen können.

Was mir an NTE gefällt
Für mich sind die fulminant inszenierten Bosskämpfe eines der Highlights des Spieles. Immer wieder treffen wir auf, für Arcadelastiges Spielgefühl, anspruchsvolle Bosse. Die anfängliche wirklich heftig cool gemachten Zwischensequenzen ebben mit der Zeit leider ein wenig ab, bringen uns aber direkt von Beginn an tief in die Welt hinein.
Die Steuerung und die Umgebung fühlen sich für Spieler von Action Rollenspielen sehr vertraut an, jedoch ist Hethereau eine riesige Stadt die sowohl am Boden als auch aus der Luft relevant wird. Das klettern auf Gebäude, finden von versteckten Schätzen und Vieles mehr kann auf allen Ebenen des Spieles passieren. Mir gefällt wie die Entwickler denken und auch die verstreuten Kisten, die wir aus anderen Spielen kennen, sind hier als Lieferboxen deutlich besser getarnt und schwieriger zu finden.
Alles in Allem solltet ihr die ersten 60 Stunden im Spiel überhaupt keine Probleme haben euch zu beschäftigen. Danach wird es mit der Hauptgeschichte allerdings bereits etwas dünn. Hier muss der Entwickler unbedingt am Ball bleiben und dafür Sorge tragen das dieses Spiel sich nicht zu schnell abnutzt und in einer Contentfalle landet. Sollte man dem nachkommen hat Neverness to Everness extrem großes Potential das nächste große Ding nach Genshin Impact zu werden.

Was mir an NTE weniger gefallen hat
Technisch ist das Spiel leider nicht für Playstation 5 optimiert. Während es am PC einwandfrei läuft scheint die PS5 Version noch so ihre Macken zu haben. Ein flackern im Spiel hier, nicht kaufbare In_Game Inhalte da und kleinere Ruckler oder schlechte Nachladezeiten bei den Objekten. All das plagt die PS5 Version ein wenig. Die PC Version blieb hiervon allerdings gänzlich unberührt.
Die Inhalte sind verdammt gut gemacht. Das urbane Feeling mit Kellerbars, kleinen Kaffee´s und sogar der Konkurrenz zu unserem Arbeitgeber kommen einwandfrei rüber. Die Idee mit dem fiktiven Bankraub ist ebenfalls eine sowas von tolle Sache, aber leider gibt es Dinge im Spiel die sich mir nicht erschließen, bzw. die sich falsch anfühlen.
So können wir als Angler zum Beispiel nur 3 Köder am Tag kaufen, es sei denn wir reinvestieren die Muscheln, die wir als Bezahlung für gefangene Fische bekommen um mehr Köder zu kaufen. Hinzu kommt aber das wir diese Muscheln ebenfalls für bessere Angelruten benötigen was sich als sehr nervig herausgestellt hat, weil diese Muscheln ständig zu wenig sind.

Die wundervolle und malerische Umgebung um Hethereau bietet viel Sehenswertes aber auch Vieles was wir selbst nach 60 Stunden Gameplay noch nicht nutzen können. Aktuell gibt es zum Beispiel für mich kaum Möglichkeiten Geld zu verdienen. Dieses Geld benötige ich aber um im sogenannten Stadt Tycoon Level aufsteigen zu können.
Ebenfalls gibt es eine Übersicht über alle großen Stadt Tycoons. Unser großes Ziel: Das erreichen der Spitze. Doch habe ich persönlich bereits Schwierigkeiten von 8.5 auf 9.5 Millionen Fons zu kommen, nur um ein weiteres Level aufsteigen zu können, wie ich dann in den Bereich von mehreren Milliarden kommen soll erschließt sich mir komplett garnicht. Selbst wenn ich alle täglichen Aufgaben und Energiewährungen komplett aufbrauchen würde wäre das eine Aufgabe die vermutlich mehrere Realzeit Jahre in Anspruch nehmen würde. Solche Ziele zu setzen, die ich vielleicht nie erfüllen werde weil es auch noch andere Spiele gibt ist setlsam.
Hinzu kommt das Hethereau eine tolle Stadt ist mit vielen tolle Möglichkeiten, aber ich frage mich ob sich eine einzige Großstadt auf Dauer als Schauplatz rentiert machen kann. Während andere Spiele immer wieder neue Gebiete nachliefern, bleiben wir in NTE vermutlich auf Dauer in dieser einen Stadt „gefangen“. Das muss nicht heißen das es keine Instanzen oder Dungeons geben könnte, Tore in andere Welten lernen wir ja auch schnell kennen, aber ich bin da noch etwas skeptisch was die Dauer der Abnutzung betrifft. Ich kenne mich bereits jetzt recht gut in der Stadt aus.

Fazit und Bewertung zu Neverness to Everness
Wir haben hier ein typisches Free-2-Play Gatcha Action RPG, wie es Sie mittlerweile Viele am Markt gibt. Genshin Impact war damals der erste große Hit und konnte mich sehr lange binden. Mit über 1500 Spielstunden sicherlich ein beeindruckender Titel. Danach kamen Viele interessante Ableger die es ähnlich machen wollten, wie zum Beispiel Tower of Fantasy, vom gleichen Hersteller wie NTE, das durchaus potential hatte. Auch Spiele wie Arknights Endfield oder Wuthering Waves, die neue Konzepte mit altbewährtem kombiniert haben konnten Viele Fans gewinnen. Doch Neverness to Everness ist hier Anders.
Anders im positiven Sinne, denn das Spiel kombiniert die Vorteile bekannter Titel mit einer neuen und frischeren Umgebung. So haben wir zwar die typischen Button Smasher Kämpfe mit kleinen Taktikeinlagen wie ausweichen und Spezialfähigkeiten, aber wir können auch einfach nur draufhauen und siegen. Bei Bossen klappt das zwar nicht, aber das ist jetzt erstmal etwas irrelevant. Interessant ist nämlich das wir einige Dinge nicht haben, wie zum Beispiel individuelle Waffen. Dafür sammeln wir Upgrades in Form von Spielkonsolen und Tetris-Blöcken. Mal was Anderes. Wer ähnliche Spiele bereits kennt kommt schnell klar damit.

Super interessant sind hier aber vor allem die Kollaborationsmöglichkeiten mit anderen Franchises. Während wir bei den meisten ähnlichen Spielen eher auf ein Genre beschränkt waren und Collabs recht vorhersehbar waren ist hier vieles offen. Im Bild oben sehen wir eine Ankündigung für eine Collab mit Persona 5, die es bereits heute Spielern ermöglicht Musik aus dem Spiel zu hören. Aber denkt bitte mal an das potential das hier offen ist.
Während Aloy in Genshin Impact schon eher etwas seltsam anmutete kommen hier so viele Collabs in Frage wie Tokio Guhl, Noragami, Blue Exorzist, Fate, Chainsaw Man, Dan Dan Dan, Fate, Sword Art Online, Date a live, Akibas Trip, Tokio Revengers, Jujutsu Kaisen, Death Note, Bubble oder the devil is a part timer, um nur ein paar zu nennen die ich mir gut vorstellen könnte. Auch Einrichtungsgegenstände, Läden, Wohnungen und Fahrzeuge können sehr gut zu den Kollaborationen gehören, wie die aktuelle Zusammenarbeit mit Porsche. Die Möglichkeiten sind hier wesentlich weiter gefächert und bergen schier unbegrenztes Potential.
Aber zurück zum roten Faden. Spielerisch bekommen wir ein typisches Action RPG mit vielen vielen Nebenbeschäftigungen geboten. Anfangs sehr viele geniale Zwischensequenzen im Animestil und gefühlt jede Menge zu tun. Im späteren Verlauf jedoch werden die Aufgaben schnell etwas weniger und das Spiel ruhiger. Die Achievementjagd und damit das gefühlte Endgame setzen aktuell bereits nach etwa 45-50 Stunden Gameplay ein. Das finde ich etwas mager, kann aber auch an meiner langjährigen Erfahrung mit ähnlichen Spielen liegen.
Aber zurück zu meiner Überschrift und der Eingang gestellten Frage:
„Kann Neverness to Everness mein persönlicher Genshin Killer sein?“
Die Antwort fällt mir sehr leicht: JA
Vorausgesetzt das Spiel liefert weiter Inhalte und Beschäftigung für eine lange Zeit und lässt mich nicht nach nur 2 Wochen Gameplay mit stupiden Sammelaufgaben zurück und dem drang Geld zu verdienen das lediglich in Kleckerbeträgen an Land kommt.
Aus diesem Grund an dieser Stelle meine Wertung:
9,8 von 10 Punkte
…und eine klare Anweisung: schaut mal rein es kostet nichts und lohnt sich! Das Beste: Ihr spielt auf PC, Playstation und mobile komplett zusammen ohne eigene Speicherstände anlegen zu müssen, sprich ihr macht da weiter wo ihr aufgehört habt!
…wer nicht will muss hier keinen Cent investieren!
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